Windpark Martenberg bei Diemelsee-Adorf

Eine neue Dimension der alternativen Energiegewinnung

Diemelsee-Adorf. Mit dem Spatenstich im September 2011 begann der Bau für den „Windpark“ Martenberg zwischen Adorf und dem nordrhein-westfälischen Giershagen.

Die Hannoveraner Firma Lenpower baut dort seitdem kräftig mit schwerem Gerät die größten und leistungsstärksten Windkraftanlagen in der Region.

 

 

 

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Marsberg im Mai 2012

Die Stadt Marsberg befindet sich im nordöstlichen Teil des Sauerlands, Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen.

Marsberg liegt rund 29 km südlich von Paderborn und 3 km  von der hessischen Grenze entfernt im Tal der Diemel, in die in der Kernstadt die Glinde mündet. Es befindet sich zwischen den Briloner Höhen im Westen, dem Sintfeld im Norden, dem Roten Land im Osten und Süden und dem Naturpark Diemelsee im Südwesten. Nördlich von Marsberg grenzt der Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge an.

Während die Innenstadt auf etwa 250 bis 255 m ü. NN mit dem Bahnhof Marsberg auf 249,8 m ü. NN liegt, dehnt sich das Stadtgebiet zwischen 206 m im Diemeltal östlich von Westheim und 594,6 m Höhe am Eisenberg östlich der Staumauer des Diemelsees aus.

Die Rapsfelder stehen in voller Blüte.

Blick auf Obermarsberg

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Maiwanderung 2012

Willingen, am 1. Mai 2012

Was tun am 1. Mai?

An Feiertagen kommt schnell mal Langeweile auf.

GB Bilder

Erster Mai GB

Der Mai ist endlich da und wie es hier im Sauerland üblich ist, wurde der Wonnemonat  mit vielen Freiluftaktivitäten begrüßt. Jede Menge Wanderfreunde waren an diesem Dienstag mit Kind und Kegel unterwegs. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Ettelsberg in Willingen.

Der Ettelsberg ist ein 837,7 m ü. NN hoher Berg im Rothaargebirge im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen (Deutschland). Überregional bekannt ist der Ettelsberg aufgrund seiner Hochheide, dem „Skigebiet Willingen“ und dem Hochheideturm. Der Ettelsberg befindet sich im nordöstlichen Teil des Rothaargebirges unweit der Nahtstelle der Bergregionen Upland und Sauerland. Er erhebt sich etwa 2 km süd-südwestlich bzw. oberhalb des Kernorts von Willingen. Bei Willingen treffen sich also das Sauerland und das Waldecker Land.

Hier einige Impressionen von der Wanderung am 1. Mai 2012 auf den Ettelsberg.

Ettelsberg-Kabinenseilbahn Talstation

Seit 2007 führt eine der modernsten Seilbahnanlagen Deutschlands hinauf auf den Willinger Ettelsberg.

Die Kabinenseilbahn bringt Euch in ihren geräumigen 8er-Panoramakabinen sicher und bequem hinauf auf den 838 m hohen Ettelsberg. Oben angekommen erwarten Euch die urige Ettelsberghütte, der Hochheideturm, der neue Kyrillpfad sowie der Ettelsbergsee und viele weitere Highlights.

‚Seilbar‘ – der neue Treff an der Ettelsberg Talstation!

Mit Blick auf den Ettelsberg lässt es sich im Winter beim Après-Ski das einzigartige Flair der ‚Seilbar‘ und das bunte Treiben an der Seilbahn beobachten, und auch im Sommer ist die ‚Seilbar‘ mit seiner großen Sonnenterrasse ein beliebter Treffpunkt.

Da heute ein Wandertag ist, wandern wir zu Fuß auf den Ettelsberg.

Der 1. Rastplatz

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Kyrill-Lehrpfad in Willingen

Am 18. Januar 2007 wütete der Jahrhundertorkan Kyrill in Deutschland. Besonders betroffen war in dieser Nacht vor allem Nordhessen mit dem waldeckischen Upland und dem angrenzenden westfälischen Sauerland. Insgesamt fielen in dieser Region auf einer Gesamtfläche von 50.000 Hektar etwa 25 Millionen Bäume, hauptsächlich Fichten. Rund um Willingen schnitt der Sturm breite Schneisen in die Wälder. Etliche Wanderwege waren viele Wochen unbegehbar. Die Folgen dieser Naturgewalt werden noch über Jahre hinweg sichtbar bleiben.

 

Die Willinger haben allerdings aus der Not eine Tugend gemacht und den „Kyrillpfad“ erschaffen. In einem kleinen Gebiet auf dem Ettelsberg sollen Wanderer einen Eindruck erhalten, wie heftig „Kyrill“ in der Januarnacht 2007 gewütet hat.

Wegekreuz Große Grube, hier lässt es sich auch gut rasten.

Zwischen dem Wanderknotenpunkt „Große Grube“ und dem Hochheideturm wurde ein 400 Meter langer Lehrpfad angelegt, an dem sich die Folgen des Sturms deutlich ablesen lassen. Der „Kyrill-Pfad“ führt durch ein vom Windbruch geprägtes Waldgebiet, in dem seit dem Orkan nichts verändert wurde. Der naturbelassene Pfad windet sich um umgefallene Stämme und Baumstümpfe, Brücken und kleine Holztreppen führen über abgeknickte Fichten und Wurzeln. Von einer kleinen Aussichtsplattform aus kann man das etwa einen Hektar große Gebiet überblicken.

Eingang zum Kyrill-Lehrpfad

Der „Kyrill-Pfad“ ist nicht nur für Wanderer und Gäste ein attraktiver Anlaufpunkt, auch Kindergartengruppen und Schulklassen begeben sich hier auf eine lehrreiche Expedition. Festes Schuhwerk ist bei der Erkundung des Lehrpfads allerdings ein Muss!

die kleine Aussichtsplattform

Über kleine Holzbrücken, die auch mit einem Geländer gesichert sind, werden Sie über unwegsame Stellen geführt.

Das besondere an diesem einzigartigen Erlebnis: Der Pfad wird sich im Laufe der Jahre verändern und Einblicke in die Bildung eines neuen Biotops geben: die Rinden lösen sich von den Bäumen, das Erdreich fällt von den Wurzeltellern ab, eine neue Vegetation wächst heran und das Totholz bietet kleinen Tieren einen neuen Lebensraum.

Von diesem Rundgang habe ich diese Fotos mitgebracht. Ist es nicht erschreckend, was ein solcher Sturm anrichten kann und wann wird uns wohl der nächste Orkan unsere schönen Waldbestände vernichten?