HANNOVER MESSE mit Partnerland USA: Weltbühne für die vernetzte Industrie

Hannover Messe 2016Hannover. Die HANNOVER MESSE 2016 ist der globale Hotspot für Industrie 4.0. „Im April kommen in Hannover alle Treiber der industriellen Digitalisierung zusammen: die deutschen Unternehmen mit Kernkompetenzen im Maschinenbau und der Elektrotechnik, führende US-Softwareanbieter sowie Unternehmen aus Asien, die ihrerseits die Vernetzung in der Industrie forcieren“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Daraus entstehen neue Partnerschaften und Geschäftsmodelle auf dem Weg zu Industrie 4.0.“

Aus Hannover werden zudem kräftige wirtschaftspolitische Impulse in alle Welt gehen. „Das Partnerland USA, die deutsche Industrie und ihre europäischen Partner wollen die Messe nutzen, um das Freihandelsabkommen TTIP voranzubringen“, sagt Köckler. „Wir teilen die Meinung der deutschen Industrieverbände, dass TTIP dem Maschinenbau und der Elektroindustrie auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Wachstum und Arbeitsplätze bringen kann. Mit ihrem Schwerpunkt auf Industrieautomation und Energie sowie den rund 5 000 Ausstellern aus 70 Ländern bietet Hannover die perfekte Bühne, um transparent und im konstruktiven Dialog für TTIP Flagge zu zeigen.“

Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Discover Solutions“ werden im April 2016 Technologien für die Digitalisierung von Fabriken und Energiesystemen in Hannover gezeigt. Köckler: „Wir erwarten nun erstmals mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele für Industrie 4.0 auf der Messe. Das ist weltweit einzigartig.“ Besucher aus dem produzierenden Gewerbe erfahren, wie sie ihre Produktionsanlagen Schritt für Schritt zur Industrie-4.0-Fabrik ausbauen. Besucher aus der Energiewirtschaft entdecken technische Lösungen für intelligente Energiesysteme.

Das Energiesystem der Zukunft braucht immer kleinteiligere Lösungen, die über ein intelligentes System interagieren. „Unter dem Schlagwort ‚Integrated Energy‘ stehen auf der HANNOVER MESSE Lösungen für die Vernetzung der gesamten Energiekette im Mittelpunkt – von der Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Speicherung bis hin zu alternativen Mobilitätslösungen“, sagt Köckler. „Auf einer Demonstrationsfläche zeigen wir erstmals ein interaktives Modell des Energiesystems der Zukunft. Der Besucher erlebt die Technologien im Zusammenspiel und sieht, wie eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung künftig aussehen kann.“

In den vergangenen Jahren hat die HANNOVER MESSE einen großen Anteil daran gehabt, den Weg in das Industrie-4.0-Zeitalter zu bahnen. Selten hat eine technische Entwicklung so schnell und wirkungsvoll um sich gegriffen. Diese industrielle Zeitenwende wird auf der kommenden HANNOVER MESSE weiter an Fahrt aufnehmen. Dabei wird es nicht nur um die Technologien gehen, sondern auch um die daraus resultierenden neuen Geschäftsmodelle.

Ein Beispiel: Mit der ‚vorausschauenden Wartung‘ (Predictive Maintenance) setzen Maschinen- und Anlagenbauer auf Sensoren, mit deren Hilfe Maschinen selbstständig melden, dass sie in Kürze gewartet werden müssen. Anhand dieser Daten kann der Anlagenhersteller dem Betreiber frühzeitig Wartungsleistungen anbieten und so sein Servicegeschäft ausbauen. Köckler: „Auf der neuen Sonderfläche ‚Predictive Maintenance 4.0‘ zeigen wir Anwendungsbeispiele von Industrie 4.0 und neue Geschäftsfelder, die jetzt entstehen.“

SELECT USA - Partner Country 2016Enorme Schubkraft für die HANNOVER MESSE bringt zudem das Partnerland USA. Führende Unternehmen der weltgrößten Volkswirtschaft werden ihre Lösungen für die vernetzte Industrie vorstellen. Darunter General Electric, Honeywell, Eaton, Molex, Microsoft, AT&T oder IBM. Köckler: „Dass US-Präsident Barack Obama die Messe gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet, ist ein starker Beleg für die internationale Bedeutung der HANNOVER MESSE.“ Neben TTIP wird Obama für Investitionen in den USA werben. Außerdem wird er die Vereinigten Staaten als wichtigen Anbieter von Industrie-4.0-Technologien positionieren. Da passt es, dass sich das in den USA gegründete Industrial Internet Consortium (IIC) erstmals mit einer Sonderfläche auf der HANNOVER MESSE präsentieren wird. Das IIC ist eine global agierende Organisation mit dem Ziel, die Etablierung des industriellen Internets der Dinge zu beschleunigen.

Köckler: „Auf der HANNOVER MESSE 2016 wird das weltweite Industrie-4.0-Knowhow gebündelt. Unter dem Leitthema ‚Integrated Industry – Discover Solutions‘ entdecken die Besucher vernetzte Lösungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit.“

HANNOVER MESSE – Get new technology first!
Hannover Messe 2016Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 25. bis 29. April 2016 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2016 vereint fünf Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Digital Factory, Energy, Industrial Supply und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2016 sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, innovative Zulieferlösungen und Leichtbau sowie Forschung und Entwicklung. Die USA sind das Partnerland der HANNOVER MESSE 2016.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Im Geschäftsjahr 2014 entwickelte, plante und realisierte die Deutsche Messe AG insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie, Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle und weitere Informationen unter www.hannovermesse.de

Veranstalter

Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
Internet: www.messe.de
E-Mail: info@messe.de
Tel.: +49(0)511/89-0

Messedauer: Montag, 25. April, bis Freitag, 29. April 2016
Öffnungszeiten: von 9.00 bis 18.00 Uhr

„DRONEMASTERS Summit@CeBIT“bringt das Geschäft zum Fliegen

Es geht um die Vorherrschaft am Himmel: Wenn bei Amazon, DHL, Lufthansa & Co. von den vielversprechendsten Wachstumsmärkten der Zukunft die Rede ist, landen Drohnen auf einem der vordersten Plätze. Erstmals widmet die CeBIT dem Trendthema Drohnen einen separaten Bereich, der die spannenden Technik-Konzepte und Geschäftsmodelle dieses „hochfliegenden Marktes“präsentiert.

  • Neue Technologien beim Drohneneinsatz versprechen attraktive Businesskonzepte für unterschiedlichste Branchen

Hannover. Rund um das Thema Drohnen entstehen aktuell zahlreiche neue Geschäftsmodelle, sei es in der Logistik, in der Agrarwirtschaft, bei behördlichen Einsätzen oder Sicherheitsunternehmen. Auch diesen Trend greift die CeBIT 2016 erstmals in großem Maßstab auf und richtet zusammen mit dem Partner DRONEMASTERS den „DRONEMASTERS Summit@CeBIT“aus, der mit einer Ausstellung, einem mehrtägigen Konferenzprogramm und einer Flugarena in Halle 16 aufwartet. Im Zentrum stehen Business-Anwendungen rund um das Thema Drohnen.

Sprecher des Kongresses sind unter anderem Lukas Wrede, CEO und Gründer vom Versandservice-Anbieter Skycart Drone Delivery Solutions aus San Jose in Kalifornien, Christian Janke, Entwicklungs-Ingenieur vom European Aviation Security Center, Jörg Lamprecht, Mitgründer von Dedrone, einem Unternehmen aus Kassel, das Drohnen-Detektoren herstellt, und Robert Reichert, Chef des „Full Service Drone Providers“OiC aus Remscheid.

Der Anspruch der DRONEMASTERS ist es, die Entwicklung und Nutzung von Drohnen in allen Dimensionen aktiv mitzugestalten. Dafür werden über klassische Branchen- und Industriegrenzen hinweg innovative Akteure verbunden, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Lösungen für regulative Herausforderungen zu schaffen und technologischen Fortschritt zu beschleunigen.

Trendsetter des zivilen Drohneneinsatzes

Zu den Trendsettern des zivilen Drohneneinsatzes gehört die Deutsche Post-Tochter DHL: 2014 startete das Unternehmen ein Pilotprojekt für den Transport von Medikamenten per „Paketkopter“zur Nordseeinsel Juist. Dazu wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung ein exklusives Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Auch andere europäische Postdienstleister wie etwa die Schweizer Post, die für das Partnerland Schweiz auf der CeBIT vertreten sein wird, haben schon entlegene Bergdörfer mit unbemannten Flugkörpern versorgt.

IT-Größen wie Intel oder Microsoft experimentieren ebenfalls mit Drohnen. Erst vor wenigen Wochen hat Intel für eine unbekannte Summe das deutsche Start-up Ascending Technologies (Asc-Tec) übernommen, das Drohnen für den professionellen zivilen Einsatz baut – beispielsweise zur Wartung von Pipelines.

Die Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Fraunhofer IML) arbeiten unterdessen an einem Flugroboter namens InventAIRy, der in der Lage ist, eigenständig Inventuren in Lagerhallen durchzuführen. Der fliegende Assistent soll Objekte lokalisieren und über Barcodes oder RFID-Chips erfassen können. Ergänzend arbeiten die Fraunhofer-Forscher an smarten Schnittstellen, um die gesammelten Informationen nahtlos in vorhandene IT-Systeme zu übermitteln.

Europäische Kommission will einheitliche Gesetze

Die Europäische Kommission hat einheitliche Regeln für den Einsatz der sensorbestückten Fluggeräte innerhalb der EU angekündigt. Die Vereinheitlichung soll für jährliche Kosteneinsparungen von mindestens fünf Milliarden Euro sorgen und den Schadstoffausstoß um bis zu 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid verringern. Im Mittelpunkt der geplanten EU-Vorgaben sollen die Flugsicherheit und die Rechtssicherheit für die Industrie stehen.

Auch Aspekte wie Datenschutz und Privatsphäre sollen berücksichtigt werden. In Deutschland soll nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums schon bald eine Führerscheinprüfung für gewerbliche Drohnen-Nutzer eingeführt werden. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat unlängst in einem Interview Interesse an der Ausbildung von Drohnen-Piloten und der Wartung der Fluggeräte bekundet. Lufthansa Technik ist Partner mehrerer großer Flugzeughersteller bei der Wartung von Langstreckenmaschinen.

Big Data auf dem Bauernhof und Hai-Warnsystem

Künftig werden Drohnen auch zur technischen Ausrüstung vieler Betriebe gehören: Schon jetzt scannt beispielsweise der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Hubertus Paetow seine Felder regelmäßig mit einer Digitalkamera-Drohne und deckt so Mängel wie zu viel Nässe oder Schädlingsbefall auf.

In China hat ein Unternehmen sogar eine autonom fliegende Drohne entwickelt, die Äcker mit Flüssigdünger und Unkrautvernichtungsmitteln versorgen kann. Ein Radargerät an Bord hilft beim Navigieren und stellt sicher, dass immer der richtigen Abstand zu den Pflanzen eingehalten wird, um eine Überdüngung zu vermeiden.

Auch bei der Planung neuer Windenergieparks können Drohnen eine wichtige Hilfe sein: Deutsche Forscher setzen die Fluggeräte versuchsweise in der Nähe von Helgoland zur Windmessung ein. Und vor der Küste Australiens warnen die fliegenden Roboter neuerdings sogar vor Haien: Spüren sie einen der Raubfische im Meer auf, senden die Drohnen einen Alarm an die Leitstelle. Mit den genauen GPS-Daten kann die Leitstelle dann per Lautsprecher die gefährdeten Schwimmer und Surfer auffordern, das Wasser zu verlassen.

Diese Beispiele zeigen die riesigen Chancen, die Drohnen den verschiedensten Branchen eröffnen – vom Ackerbau über die Logistik bis zum Gesundheitswesen. Der „DRONEMASTERS Summit@CeBIT“verspricht schon jetzt eine anregende Mischung aus Konferenz, Tech-Talk und Neuheitenschau.

Hannover. Vom 14. – 18. März 2016 findet erstmals der DRONEMASTERS Summit@CeBIT statt. Dieses Gipfeltreffen vereint alle Themenbereiche rund um Drohnen und unbemannte Luftfahrzeuge im Rahmen der digitalen Leitmesse CeBIT in Halle 16.

Die DRONEMASTERS sind die industrie- und branchenübergreifende Plattform rund um Drohnen in Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Unterhaltung. Mit sportlichem Wettkampf werden die DRONEMASTERS zum zentralen Treiber technologischer Entwicklung. Im Rahmen der CeBIT werden hierzu die klassischen Formate Ausstellung und Konferenz mit den Modulen Wettkampf, Rennen und Flugshow in einer eigenen Arena vereint.

„Bei den DRONEMASTERS geht es darum, im sportlichem Wettbewerb technologischen Fortschritt zu beschleunigen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu schaffen und dabei Spaß zu haben“, sagte Frank Wernecke, Gründer der DRONEMASTERS.

Die Konferenz bringt Drohnen-Experten und Innovatoren wie Lukas Wrede, CEO und Gründer vom Logistik-Dienstleister Skycart Drone Delivery Solutions aus San Jose in Kalifornien, Christian Janke, Entwicklungs-Ingenieur vom europäischen Forschungszentrum für Luftsicherheit EASC in Berlin, Lars Reger, globaler IT-Chef und Leiter Strategie, Forschung und Entwicklung im Bereich Automobil des Halbleiterspezialisten NXP, Jörg Lamprecht, Mitgründer von Dedrone, einem Unternehmen aus Kassel, das Drohnen-Detektoren herstellt, und Robert Reichert, Chef des „Full Service Drone Providers“ OiC aus Remscheid zusammen. Partner der Konferenz ist der deutsche Digitalverband bitkom.

In der Arena werden Drohnen-Rennen ausgerichtet, bei denen nur das beste Team den „CeBIT FPV CUP“ gewinnen kann. Am Donnerstag, den 17. März 2016, zeigt sich, welche Piloten ihre Drohnen am schnellsten durch die Arena fliegen können. Offizieller Zeitnehmer in der Arena ist der Sportdienstleister Davengo aus Berlin. Mit dem Einsatz von RFID-Chips zur Zeitmessung leistet Davengo im Rahmen der DRONEMASTERS einen Beitrag zur Beschleunigung von technischen Innovationen in der sich weltweit entwickelnden Drone Racing-Szene.

Zum Hintergrund

Die Geschichte der DRONEMASTERS begann im Juli 2015 mit der spontanen Idee, ein Drohnen-Rennen in Berlin zu veranstalten. Was als kleines „Fly’n’BBQ“ mit Freunden und Gleichgesinnten anfing, endete binnen weniger Wochen als einer der größten Drohnenevents auf der Trabrennbahn Karlshorst in Berlin. Die DRONEMASTERS sind seitdem ein weltweit beachteter Drone-Racing-Event.

Seither werden die DRONEMASTERS mit dem Ziel weiterentwickelt, den sportlichen Wettbewerb zum Treiber der neuen Drohnen-Technologie zu machen. Die DRONEMASTERS vernetzen Unternehmen mit Investoren und schaffen eine Brücke für den Wissens- und Technologietransfer zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Gründer der DRONEMASTERS ist Frank Wernecke, der mit einem Team engagierter Mitstreiter und engagierter Helferinnen binnen weniger Wochen im September 2015 das erste Berliner Drohnen-Rennen aus dem Boden stampfte.

Quelle und weitere Informationen über „DRONEMASTERS Summit@CeBIT“ finden Sie auf der Website: www.dronemasterssummit.com

Über die CeBIT

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Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Mehr als 200 Sprecher liefern bei den CeBIT Global Conferences in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Partnerland 2016 ist die Schweiz.

Quelle und weitere Informationen über die CeBIT unter  www.cebit.de

Messegelände Hannover
Hermesallee
30521 Hannover

IFOY Award 2016: Nominiert sind …

  • BYD, Crown, Jungheinrich, SSI Schäfer, Still, Toyota Material Handling: Internationale IFOY Jury nominiert 13 Stapler, Lagertechnikgeräte und Intralogistiklösungen von sechs Herstellern für den IFOY Award 2016.
  • Nominierte stellen sich im Februar eine Woche lang dem IFOY Test und IFOY Innovation Check.
  • Glanzvolle Preisverleihung während der Weltleitmesse CeMAT in Hannover.

IFOY AWARD 2016Unterföhring b. München, 12. Januar 2016. Die IFOY Organisation hat die Nominierungen für den IFOY Award 2016 bekannt gegeben. Aus allen Bewerbungen wurden 13 Fahrzeuge und Lösungen der Marken BYD, Crown, Jungheinrich, SSI Schäfer, Still und Toyota Material Handling für die Endrunde aufgestellt.
„Insgesamt haben sich in diesem Jahr 16 Unternehmen mit den unterschiedlichsten Produkten für eine Bewerbung interessiert. Diese 13 Geräte und Lösungen sind die Besten der Besten in Sachen Innovation“, sagt Anita Würmser, Vorsitzende der IFOY Jury.

Nominiert bei den Counter Balanced Trucks: BYD, Crown, Toyota

In der Kategorie Counter Balanced Truck (Gegengewichtsstapler) spricht die Jury insgesamt drei Nominierungen aus.
Erstmals in der IFOY-Geschichte hat es ein Fahrzeug aus chinesischer Produktion ins Finale geschafft. Der im Dezember 2015 neu eingeführte 3-Rad-Elektrogabelstapler ECB18C von BYD mit einer Tragkraft von 1,8 Tonnen, wird angetrieben von einem wartungsfeien Eisen-Phosphat-Akku. Der Batteriewechsel entfällt völlig, denn mit seiner 80 Volt Drehstromtechnik lässt er sich in nur einer Stunde und ohne Memory-Effekt zwischenladen.

Nominiert und damit zum Test antreten wird auch der Vierrad-LPG-Gegengewichtstapler Crown C-5 mit drei Tonnen Tragkraft. Der Treibgas-Stapler, der seit Juni 2015 erhältlich ist, zeichnet sich durch den 2,4-Liter-Motor aus Eigenfertigung, einen robusten Antriebsstrang, die separate Kühlung für Motor und Getriebe sowie den Crown-typische Komfort nach dem Vorbild der Automobilindustrie aus.

Die dritte Stapler-Nominierung konnte der Traigo 48 von Toyota Material Handling gewinnen. Der erste Gabelstapler mit 48 Volt Lithium-Ionen-Akku wurde im Oktober 2015 vorgestellt. Der Allrounder hebt 1,6 Tonnen bis zu 7,5 Meter hoch und ist dank neuer elektronischer Servolenkung äußerst wendig. Er kommt ohne Batteriewechsel aus und kann auch in kurzen Pausen schnell geladen werden.

Warehouse Trucks von Crown, Jungheinrich, Still und Toyota nominiert

Insgesamt fünf Nominierungen spricht die Jury bei den Warehouse Trucks (Lagertechnikgeräte) aus, drei in der Kategorie „highlifters“ und zwei bei den „lowlifters“.
Jungheinrich steht mit dem komplett neu entwickelten Elektro-Kommissionier-/Dreiseitenstapler EKX 516 im Finale der Intralogistik-Oscars. Leichtbauweise mit Schwingungsdämpfung, die neueste Synchron-Motoren-Technologie und Top-Leistungsdaten machen den Man-up-Schmalgangstapler zum Benchmark: Er hebt 1,6 Tonnen auf 17,5 Meter Höhe, erreicht eine Hubgeschwindigkeit von 0,6 m/s und schafft 30 Prozent höhere Fahrgeschwindigkeiten. Darüber hinaus verspricht der Hersteller mit einer 2Shift1Charge-Garantie 7.000 Euro Einsparung pro Jahr.

Konkurrent Still gewinnt mit dem Hochhubwagen EXV-SF16i eine weitere Nominierung. Er erreicht 10 km/h, kann sowohl im Mitgeh- als auch im Mitfahrbetrieb eingesetzt werden und schafft eine um 25 Prozent höhere Umschlagleistung als das Vorgängermodell EGV-S. Die pneumatisch gefederte Standplattform mit höhenverstellbaren Seitenbügeln und die patentierte Tragfähigkeitsanzeige sind neu. Zudem passt er automatisch die Geschwindigkeit in Kurven und abhängig von der Hubhöhe an. Interessant: das Farbdisplay. in dem sich die Bediener- und Warnhinweise sprachneutral ablesen lassen.

Nominierung Nummer drei geht an den BT Staxio SPE 140L von Toyota Material Handling. Der kompakte und äußerst wendige Elektro-Hochhubwagen mit Plattform und Initialhub fährt bis zu 10 km/h schnell und erreicht 5,40 Meter Hubhöhe, in der Serie sind bis zu sechs Meter möglich. Eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung bei Kurvenfahrten schützt den Fahrer. Dank Lithium-Ionen-Batterietechnologie sind Batteriewechsel nicht mehr erforderlich.

In der Kategorie Warehouse Truck „lowlifters“ spricht die Jury Nominierungen für Crown und Jungheinrich aus.
Der erst im Oktober 2015 eingeführte Crown RT 4020 Gabelhubwagen mit Fahrerstand trägt zwei Tonnen und ist das seit Jahren neueste Crown-Produkt in dieser Kategorie. Seine Spitzengeschwindigkeit liegt bei 12,5 km/h. Durch eine Chassisbreite von nur 780 lässt er sich leicht in engen Umgebungen manövrieren, wie etwa beim Be- und Entladen von Lkw.

Eine weitere Nominierung holt sich die weiterentwickelte Jungheinrich Routenzug-Lösung EZS 5100 mit GTE-Anhängern, die im Februar vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Der EZS 5100 ist mit zehn Tonnen Zuglast ein Hochleistungsschlepper für jeden Einsatzbereich. Der elektrohydraulische Auto-Hub des Anhängers GTE 312 hebt Lasten sauber, schnell und gewährleistet, dass jeder Anhänger einzeln angesteuert werden kann.

Jury nominiert Special Vehicle von Jungheinrich und Still

Die erste Nominierung in der neuen IFOY Kategorie geht an den Jungheinrich EJQ 325. Die Deutschen Bahn in Dortmund stellte eine besondere Aufgabe an die Ingenieure des Jungheinrich-Sonderbaus: Die Entwicklung und Realisierung eines Geräts zum Wechsel der IC/ICE-Radsätze. Präzise Lastaufnahme und Vereinzelung der ICE-Radsätze sowie des Radsatzwechslers mit einem Gewicht von je 2,5 Tonnen über einen Hub von 550 Millimeter lautete die Aufgabe. Die besondere Herausforderung lag in der Längs- und Querfahrt mit einer 2,4 Meter langen Last in einem nur 2,9 Meter breiten Arbeitsgang.

Eine weitere Nominierung holt sich Still für den Horizontalkommissionierer CX-S 16. Das Seriengerät ist zusätzlich mit einer Vakuumpumpe, einem Kranausleger und Schlauchheber von Schmalz ausgestattet, um Lasten mit einem Gewicht von bis zu 40 kg zu bewegen. Mittels Scherenhub werden zwei Paletten auf eine ergonomische Höhe bis zu 785 mm gehoben. Mit dem Ansaugwerkzeug kann eine Person sperrige Produkte oder schwere Artikel wie Kartons, Säcke, Eimer, Fässer oder Kleinladungsträger einfach und ortsunabhängig kommissionieren, umschlagen oder palettieren.

Drei Systemlösungen von Crown, SSI Schäfer und Still im Rennen um die „Intralogistics Solution 2016“

Bei den intralogistischen Systemlösungen konnten sich in diesem Jahr Konzepte von Crown, SSI Schäfer und Still für die Endrunde qualifizieren.

Crown tritt an mit einer QuickPick Remote-Lösung für Jumbo Supermarkten, die mit über 580 Standorten größte private Supermarktkette der Niederlande. Im Vertriebszentrum Veghel werden pro Woche rund 1,4 Millionen haltbare Lebensmittel kommissioniert und an 171 Jumbo-Standorte verschickt. Das Geschäft mit schnelldrehenden Konsumgütern ist hart umkämpft und die Lieferpünktlichkeit hängt von reibungslosen Abläufen in Jumbos Kommissionierungs- und Vertriebskette ab. Test hatten bereits gezeigt, dass mit fahrerlosen Transportsystemen zu geringe Effizienzgewinne erzielt werden können. Daraufhin konzipierte Crown eine halbautomatische Lösung auf der Basis von GPC 3000 Kommissionierern mit dem bereits IFOY-prämierten QuickPick® Remote. Jeder Crown GPC 3000 befördert dabei vier Rollbehälter. Mithilfe eines Farbleitsystems stellen die Kommissionierer Artikel für mehrere Standorte gleichzeitig zusammen. Zudem wurde der Kommissionierprozess teilweise neu designed. Im Ergebnis erreicht Jumbo 7,5 Prozent mehr Produktivität bei gleichzeitig deutlich geringerer Belastung der Mitarbeiter. Die Umstellung des nächsten Jumbo Vertriebszentrums in Elst ist bereits in der Umsetzung.

SSI Schäfer gewinnt eine Nominierung für die innerbetriebliche Flottenlösung mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ Weasel® bei der NextLevel Logistik GmbH nahe Eltmann, nahe Schweinfurt. Ob Behälter, Kartons, Tablare oder weitere Produkte unterschiedlichster Größen bis zu 35 kg – bei NextLevel Logistik ist Weasel für alle Transportaufgaben zwischen dem Wareneingang, den Arbeitsplätzen, dem Warenausgang bis hin zur Abfallentsorgung zuständig. Für den im schnell wachsenden E-Commerce-Segment tätigen Fashion-Logistikdienstleister wurde innerbetriebliches Transportsystem geschaffen, das im Gegensatz zu herkömmlichen FTS ohne aufwendige Sensorik oder komplexe Steuersysteme auskommt. Innerhalb von nur drei Tagen war die komplette Hard- und Software für das System installiert und in Betrieb genommen. Besonderheit: die automatische RFID-Pulk-Lesung im Wareneingang. Von großen Vorteil für NextLevel Logistik ist die Flexibilität und einfache Skalierbarkeit der Lösung: Weasel ist nicht schienengebunden und kann so flexibel in vorhandene Infrastrukturen eingebunden werden. Mit zunehmendem Geschäft kann die Lösung mitwachsen und saisonale Leistungsspitzen lassen sich ganz einfach mit zusätzlichen Weasels bewältigen.

Still: Mit jährlich rund 430 Millionen eingelagerten Verpackungen war die Lagerkapazität im Logistikzentrum Miehlen der Heuchemer Verpackung GmbH & Co. KG erschöpft. Im Erweiterungsbau realisierte der Hamburger Intralogistiker Still flächenoptimiert ein neues 18 Meter hohes Kanallager mit vier PalletShuttle und zwei Kommissionierstaplern vom Typ MX-X im Hochregallager und optimierte das Zusammenspiel beider Logistikzentren. Außenläger wurden aufgelöst und die gesamte Logistik in Miehlen zentralisiert. Mit dem bereits IFOY-prämierten iGoEasy-System, einer Kombination aus automatisiertem Hochhubwagen vom Typ EGV-S und einem iPad als Konfigurations- und Steuerungseinheit, wurden ständig wiederkehrende Transporte zur Produktionsentsorgung und Pufferbereitstellung flexibel gestaltet. Als Systemintegrator plante und installierte Still nicht nur die gesamte Anlage, sondern führte auch die Feinabstimmung zwischen Shuttle, Regalen, Fördertechnik, Staplern und fahrerlosen Transportsystemen durch. Innovativ: Die Shuttles verfügen über Sensoren zur Überhangerkennung, die den Abstand zwischen der Ware so minimiert, dass kostbarer Lagerplatz in den Kanälen optimal genutzt wird. Die Lagerdichte für die Paletten mit den Überständen erhöhte sich so um bis zu 50 Prozent.

Entscheidung fällt beim IFOY Test anlässlich der CeMAT preview in Hannover

CeMAT 2016Welche Fahrzeuge und Solution das Rennen beim IFOY Award 2016 machen, wird von den Ergebnissen des IFOY Tests und des IFOY Innovation Checks abhängen, dem sich im Februar alle nominierten Fahrzeuge eine Woche lang auf dem Gelände des IFOY Partners CeMAT in Hannover unterziehen müssen. Der IFOY Test misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den Wettbewerbsgeräten. Der IFOY Innovation Check, der von Spezialisten des Dortmunder Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik (IML) und des Lehrstuhls für Maschinenelemente und Technische Logistik der Helmut Schmidt Universität in Hamburg erstellt wird, konzentriert sich ausschließlich auf die Innovationen und deren Einordnung im Marktvergleich. Darüber hinaus fahren und testen die Juroren anlässlich der IFOY Testwoche alle nominierten Geräte selbst.
Bewertet werden beim IFOY Award unter anderem der Innovationswert, Technik, Design, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Bei der Intralogistics Solutions zählen insbesondere Neuheitswert und Innovation, Kundennutzen, Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit der Lösung.

Gewählt wird der Gewinner jeder Kategorie von einer Jury, der 25 renommierte Fachjournalisten und die führenden Logistikmedien in 16 Ländern rund um den Globus angehören. Vergeben wird der IFOY anlässlich der Eröffnungsfeier der Intralogistik-Weltleitmesse CeMAT am 31. Mai in Hannover.

IFOY Award: Nominierungen 2016
Kategorie: Counter Balanced Truck (Gegengewichtsstapler) bis 3,5t

  • ECB18C, BYD Europe (Elektro)
  • C-5 Vierrad-LPG, Crown (Treibgas)
  • Traigo 48 Lithium Ion, Toyota Material Handling (Elektro)

Kategorie: Warehouse Truck „highlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • EKX 516, Jungheinrich
  • EXV-SF 16i, Still
  • BT Staxio SPE 140L, Toyota Material Handling

Kategorie: Warehouse Truck „lowlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • RT4020, Crown
  • EZS 5100 + GTE 312, Jungheinrich

Kategorie: Special Vehicle

  • EJQ, Jungheinrich
  • Ergopick, Still

Kategorie: Intralogistics Solution (Systemlösungen)

Crown: Für die niederländische Supermarktkette Jumbo Supermarkten realisierte Crown im Vertriebszentrum im Veghel eine halbautomatische Kommissionierung für 1,4 Millionen Schnelldreher auf der Basis von GPC 3000 Kommissionierern mit QuickPick® Remote.

SSI Schäfer: Innerhalb von nur drei Tagen implementierte SSI Schäfer für den im schnell wachsenden E-Commerce-Segment tätigen Fashion-Logistikdienstleister NextLevel Logistik GmbH in Eltmann nahe Schweinfurt, eine hochflexible und kostengünstige innerbetriebliche Flottenlösung mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ Weasel®.

Still: Im Logistikzentrum Miehlen der Heuchemer Verpackung realisierte Still einen Erweiterungsbau mit PalletShuttle-Hochregallager und hat mit dem iGoEasy System, Fördertechniken und einer variablen Anzahl von Shuttles im Hochregallager einen wesentlichen Schritt zur Automatisierung der Prozesse getan.

IFOY AWARD WWW.IFOY.ORG
IFOY AWARD 2016Der International Forklift Truck of the Year (IFOY AWARD) zeichnet die besten Flurförderzeuge und Intralogistiklösungen des Jahres aus. Ziel der Non-Profit-Organisation ist es, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Flurförderzeug- und Intralogistikbranche zu dokumentieren sowie zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Imageverbesserung der gesamten Intralogistik in der Öffentlichkeit beizutragen. Gewählt wird der IFOY Award jährlich von einer unabhängigen Jury internationaler Fachjournalisten. Träger des IFOY Award ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Verleihungspartner ist die CeMAT, Weltleitmesse der Intralogistik, Hannover. IFOY Partner sind CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern, und der Batterieladespezialist Fronius. Der IFOY Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Mitglieder der Jury: Martin Althoff, Chefredakteur Logistiek Totaal (Niederlande), Vladimir Antonov, Chefredakteur Sklad i Technika (Russland), Snejina Badjeva, Chefredakteurin LOGISTIKA magazine (Bulgarien), Theo Egberts, IFOY Tester und Inhaber des Buro Andersom/Andersom Testing (Niederlande, ohne Stimmrecht), Sven Bennühr (Vertreter), Deutsche Logistik-Zeitung (DVZ) (Deutschland), Thilo Jörgl, Chefredakteur LOGISTIK HEUTE (Deutschland), Anders Karlsson, Chefredakteur Transport & Logistik iDag (Schweden), Klaus Koch, Chefredakteur Logistik&Fördertechnik, Handel Heute (Schweiz), Allan Leibowitz, Chefredakteur forkliftaction.com (Australien), Valeria Lima de Azevedo Nammur, Herausgeberin LOGWEB Magazin (Brasilien), Glenn Lund, Chefredakteur Moderne Transport (Norwegen), Peter MacLeod, Chefredakteur SHD Magazine (England), Bernd Maienschein, Chefredakteur MM Logistik (Deutschland), Marilena Matei, Redaktionsleiterin Tranzit / Tranzit Logistica (Rumänien), Anton Mizunov, Chefredakteur Skladskoj Komplex (Russland), Maurizio Peruzzi, Chefredakteur Il Giornale della Logistica (Italien), Isabel Rodrigo, Chefredakteurin Logística Profesional (Spanien), Hans-Joachim Schlobach, Herausgeber und Chefredakteur BUSINESS+LOGISTIC (Österreich), Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA (Deutschland, ohne Stimmrecht), Sabine Schulz-Rohde, Chefredakteurin Beschaffung aktuell (Deutschland), Sebastian Śliwieński, Chefredakteur Warehouse Monitor (Polen), Heres Stad, Chefredakteur Logistiek (Niederlande), Jarlath Sweeney, Chefredakteur Fleet Transport (Irland), Mats Udikas, Chefredakteur Transportnytt (Schweden). Geschäftsführende Jury-Vorsitzende ist Anita Würmser, Logistikjournalistin und Geschäftsführerin von wuermser.communications. Sitz der IFOY Organisation ist Unterföhring bei München.

Quelle und weitere Informationen über den IFOY Award 2016 unter: www.ifoy.org

HERMES AWARD 2016

Hannover: Die Deutsche Messe AG lobt anlässlich der HANNOVER MESSE 2016 zum dreizehnten Mal den „HERMES AWARD – Internationaler Technologiepreis der HANNOVER MESSE“ aus. Die Ausschreibung richtet sich an alle Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland, die vom 25. – 29. April 2016 auf der HANNOVER MESSE ausstellen.

Die HANNOVER MESSE 2016 setzt als Innovationsplattform mit höchster Aktualität neue Trends und ist ein ideales Sprungbrett, um sich erfolgreich in den globalen Märkten zu positionieren.

Welche Lösungen können eingereicht werden?
Zur Teilnahme zugelassen sind Produkte bzw. technologische Innovationen und/oder Lösungen (z.B. Verfahren, Softwarekomponenten oder Bauteile als Bestandteile eines Produktes oder eine technische Innovation), die:
* bereits industriell erprobt und/oder sich in der industriellen Anwendung befinden,
* erstmalig auf der HANNOVER MESSE 2016 ausgestellt werden und/oder im Vergleich zu früheren Messepräsentationen eine signifikante Weiterentwicklung darstellen,
* als besonders innovativ beurteilt werden in Bezug auf ihre technologische sowie ökonomische Umsetzung und einen wichtigen Beitrag zur Befriedigung industrieller und/oder gesellschaftlicher Bedürfnisse leisten können.
Welche Bewertungskriterien sind ausschlaggebend?
* Realitätstest in der industriellen Anwendung
* Technologischer Innovationsgrad
* Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft
* Wirtschaftlichkeit
* Form der Darstellung/Präsentat

Der HERMES AWARD fördert eine schnelle Umsetzung neuer Ideen in marktfähige Produkte und Verfahren. Der begehrte Preis mit einem attraktiven PR-Paket im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro zeichnet eine herausragende Innovation aus, die erstmals auf der HANNOVER MESSE 2016 präsentiert wird.

Die Bewerber profitieren dabei von der hohen Publicity und rücken ihr Unternehmen in den Mittelpunkt. Der HERMES AWARD sichert dem Preisträger wie Nominierten nicht nur die Aufmerksamkeit von internationalen Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Forschung und Politik, sondern gleichzeitig höchste Medienpräsenz.

Annahmeschluß für die Bewerbung um den dreizehnten HERMES AWARD ist der 04. März 2016!

„Der HERMES AWARD ist seit vielen Jahren Ausdruck für die Bedeutung der Innovationen auf der HANNOVER MESSE. Für die Gewinner der vergangenen Jahre hat der Preis internationale Aufmerksamkeit gebracht und sich positiv auf die Entwicklung des Unternehmens ausgewirkt. Die Besucher informieren sich auf der HANNOVER MESSE ganz gezielt über neue Technologien, da ihre Unternehmen in einem harten internationalen Wettbewerb stehen und der technologische Vorsprung darüber entscheidet, wer sich im Markt durchsetzt“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Direktor und Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), wird den Preisträger ermitteln. Die nominierten Unternehmen werden am 24. April im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE 2016 vorgestellt, und der Gewinner wird im Beisein der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ausgezeichnet.

Alle für den HERMES AWARD 2016 nominierten Produkte werden vom 25. bis 29. April 2016 auf der HANNOVER MESSE im Bereich der Research & Technology in Halle 2 präsentiert.

Zur HANNOVER MESSE 2015 wurde die WITTENSTEIN AG aus Igersheim in Baden-Württemberg für das Produkt Galaxie Antriebssystem mit dem HERMES AWARD ausgezeichnet.. Mit dem elementar neuen Galaxie Antriebssystem setzte sich der Technologieführer der mechatronischen Antriebstechnik gegenüber fast 70 Teilnehmern aus zehn Ländern durch und konnte auch im Feld der fünf Finalisten überzeugen.

Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen stehen im Internet unter hermesaward.de zur Verfügung.

 

Über den HERMES AWARD

Der HERMES AWARD ist einer der begehrtesten internationalen Technologiepreise und wird alljährlich anlässlich der HANNOVER MESSE von der Deutschen Messe AG ausgelobt. Der Gewinner wird im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE am 24. April vom Juryvorsitzenden bekanntgegeben und von der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in einer Laudatio gewürdigt. Der Preis mit einem attraktiven PR-Paket im Gesamtwert von etwa 100 000 Euro zeichnet eine herausragende Innovation aus, die  auf der HANNOVER MESSE präsentiert wird.

HANNOVER MESSE – Get new technology first!
Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 25. bis 29. April 2016 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2016 vereint fünf Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Energy, Digital Factory, Industrial Supply und Research & Technology. Die vier zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2016 sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, innovative Zulieferlösungen, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Die USA sind das Partnerland der HANNOVER MESSE 2016. 

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist mit einem Umsatzvolumen von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 eine der zehn größten Messegesellschaften weltweit und betreibt das größte Messegelände der Welt. Sie entwickelte, plante und realisierte im Jahr 2014 insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Informations- und Kommunikationstechnologien), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie und Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holz- und Forstwirtschaft). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle und weitere Informationen unter www.hannovermesse.de

Veranstalter

Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
Internet: www.messe.de
E-Mail: info@messe.de
Tel.: +49(0)511/89-0

Messedauer: Montag, 25. April, bis Freitag, 29. April 2016
Öffnungszeiten: von 9.00 bis 18.00 Uhr

US-Präsident Obama eröffnet die HANNOVER MESSE 2016

Hannover Messe 2016Hannover. Der amerikanische Präsident Barack Obama wird gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die HANNOVER MESSE 2016 eröffnen. Das gaben das Weiße Haus in Washington und die Deutsche Messe AG am Abend des 30. Dezembers bekannt. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im kommenden Jahr das Partnerland der weltweit wichtigsten Industriemesse, die vom 25. bis zum 29. April in Hannover ausgerichtet wird. Obama wird während der offiziellen Eröffnungsveranstaltung der Messe am Sonntag, 24. April, auftreten. Am Montagvormittag ist dann der traditionelle Messerundgang von Bundeskanzlerin Merkel vorgesehen.

„Die Zusage Obamas ist ein großartiges Signal für die internationale Strahlkraft der HANNOVER MESSE“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG. „Und das Timing ist perfekt: Die USA haben sich im Zuge ihrer Re-Industrialisierung zu einem höchst attraktiven Geschäftspartner für die Industrie entwickelt und sind etwa für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau mittlerweile Exportmarkt Nummer eins. “

Im kommenden Jahr werden rund 5 000 Industrieunternehmen aus 70 Ländern zur HANNOVER MESSE erwartet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen moderne Produktions- und Energietechnologien. Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Discover Solutions“ erfahren die internationalen Fachbesucher in Hannover, wie sie ihre Produktionsanlagen im digitalen Zeitalter Schritt für Schritt zur smarten Fabrik umbauen können. Schon seit einigen Jahren ist die HANNOVER MESSE Vorreiter, wenn es darum geht, unter dem Stichwort Industrie 4.0 eine intelligente und vernetzte Fertigung voranzutreiben. Fachbesucher aus der Energiewirtschaft finden auf der HANNOVER MESSE technische Lösungen für eine intelligente und vernetze Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie.

Die USA sind zum ersten Mal Partnerland der HANNOVER MESSE. Rund 250 Unternehmen aus der größten Volkswirtschaft der Welt werden auf dem hannoverschen Messegelände ihre Lösungen für die vernetzte Industrie vorstellen und Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern aus aller Welt knüpfen.

Hannover Messe 2016HANNOVER MESSE – Get new technology first!
Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 25. bis 29. April 2016 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2016 vereint fünf Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Digital Factory, Energy, Industrial Supply und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2016 sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, innovative Zulieferlösungen und Leichtbau sowie Forschung und Entwicklung. Die USA sind das Partnerland der HANNOVER MESSE 2016.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Im Geschäftsjahr 2014 entwickelte, plante und realisierte die Deutsche Messe AG insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie, Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle und weitere Informationen unter www.hannovermesse.de

Veranstalter

Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
Internet: www.messe.de
E-Mail: info@messe.de
Tel.: +49(0)511/89-0

Messedauer: Montag, 25. April, bis Freitag, 29. April 2016
Öffnungszeiten: von 9.00 bis 18.00 Uhr