Energieholz in der Landwirtschaft: Moderne Verbrennungsverfahren und kompakte Anlagenkonzepte steigern die Effizienz

Energieholz boomt. Kein Wunder, denn Landwirte, die Holz anbauen, um es in der eigenen Heizung zu verbrennen, erzielen eine hohe Wertschöpfung – immerhin wächst der Energiegehalt von rund 5.000 Litern Heizöl pro Hektar und Jahr nach. Kommen dann zusätzlich moderne Holzgas-Blockheizkraftwerke zum Einsatz, wird die energetische Verwendung von Hackschnitzeln oder Pellets noch effizienter: durch die Möglichkeit, Strom und Wärme gleichzeitig zu erzeugen. Vom 13. bis zum 16. November 2018 befasst sich die EnergyDecentral mit allen Handlungsfeldern rund um das Thema Energieholz. Die internationale Drehscheibe für innovative Energieversorgung, die gemeinsam mit der EuroTier in Hannover stattfindet, zeigt: Für die Landwirtschaft ist Holz längst ein elementarer Bestandteil im erneuerbaren Energiemix.

(DLG). Der deutsche Markt bewegt so viel Holz wie nie. Der inländische Verbrauch von Holzrohstoffen beträgt derzeit rund 135 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Davon wird etwa die Hälfte energetisch genutzt. Ob Pappeln, Weiden, Robinien oder Esche, Erle und Birke: Vieles spricht für den Anbau von Energiehölzern. Auch Betriebe ohne eigenen Wald können ihr Holz selbst produzieren – mit dem Anbau von Kurzumtriebshölzern, die durch ihre Schnellwüchsigkeit und hohen Erträge zunehmend ins Interesse der Landwirtschaft rücken. Das Holz kann vorzugsweise auf Flächen wachsen, die hinsichtlich geographischer Lage und Bodenstruktur für Marktfrüchte und Energiepflanzen problematisch sind.

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