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Innovationen im Rampenlicht: Wanka verleiht zum fünften Mal den CeBIT Innovation Award

CeBIT Innovation Award 2017Hannover: Zum fünften Mal haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten CeBIT Innovation Award verliehen. Die Auszeichnung wurde an besonders herausragende Innovationen auf dem Feld innovativer und anwendungsorientierter IT-Entwicklungen verliehen.

Preisverleihung am 20. März 2017 auf der CeBIT in Hannover

Gruppenfoto nach der Preisverleihung des CeBIT Innovation Award 2017 am Stand des CeBIT Future Talk. © Bundesministerium für Bildung und Forschung / Bernhard Claßen

Die Exponate der Preisträger wurden auf der CeBIT 2017 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, überreichte die Preise an die Gewinner.

Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

 

Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

1. Platz: Plantix

Den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis erhalten Simone Strey und Pierre Munzel aus Hannover für ihre Entwicklung “Plantix”. Das Entwicklerteam der PEAT GmbH arbeitet daran, die Erkennung von Pflanzenschäden mit Hilfe einer Smartphone-App zu automatisieren und somit langfristig Wachstum und Ernteerträge in der Landwirtschaft zu optimieren. Das Team von PEAT nahm den Preis bereits im Rahmen der CeBIT Welcome Night aus den Händen von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka entgegen.

Übergabe des ersten Preises durch Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka an Simone Strey und Pierre Munzel von PEAT. © Bundesministerium für Bildung und Forschung / Jürgen Schmidt-Lohmann

 

Pierre Munzel und Moritz Nickels von der PEAT GmbH

CeBIT Innovation Award 2017

 

Hintergrund

PEAT – Der grüne Daumen auf dem Smartphone
Von Schädlingen befallene Nutzpflanzen sind mehr als nur ein ökologisches Risiko für den Bestand stabiler Flora und Fauna. Kranke Pflanzen führen zu Ernteausfällen und bedrohen damit weltweit die wirtschaftliche Existenz von Kleinbauern und landwirtschaftlichen Betrieben. Das Projekt PEAT macht mit einer App Schädlingsbefall und Nährstoffmangel sichtbar und hilft bei der Identifikation, Kartierung sowie der Behandlung von Pflanzenschäden.

Sie sorgen für den sprichwörtlichen „grünen Daumen“ auf dem Smartphone: Die aus Niedersachsen stammenden Entwickler von PEAT haben sich zum Ziel gesetzt, die weltweit größte Datenbank zur Erkennung von Pflanzenschäden aufzubauen. Mit Hilfe einer Smartphone-App wird die Erkennung von Pflanzenschäden digital unterstützt. Ernteerträge in der Landwirtschaft können damit in Zukunft langfristig optimiert werden. Grundlage für „Plantix“, dem Wettbewerbsbeitrag beim diesjährigen CeBIT Innovation Award, ist die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich getestete Smartphone-App „GartenBank“, die auf die Bedürfnisse von Hobbygärtnerinnen und -gärtnern ausgerichtet war.

App „Plantix“ von der PEAT GmbH

Pflanzenschäden und ihre Ursachen festzustellen, richtig einzuordnen und zu behandeln war bislang weitestgehend eine Expertendomäne. In der App „Plantix“ helfen spezielle Algorithmen den Nutzerinnen und Nutzern dabei, befallene Pflanzen zu erkennen. Möglich wird das durch Rückgriff auf eine kontinuierlich wachsende Bilddatenbank, die es erlaubt, Bildmuster zu vergleichen. Durch die Möglichkeit, die GPS-Daten infizierter Bestände zentral zu sammeln, wird zusätzlich eine Kartierung befallener Pflanzen erstellt und die Ausbreitung von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten sichtbar gemacht.
Die algorithmengetriebene Klassifizierung von Pflanzenschäden oder Nährstoffmangel auf der Grundlage von Bildmaterial soll in Zukunft auf mobilen Endgeräten verschiedensten Nutzergruppen, vom Kleinbauern bis hin zu Agrarrobotern für Großlandwirte, einen ökologischen und ökonomischen Mehrwert bieten. Nicht nur das frühzeitige Erkennen und Markieren von befallenen Pflanzen läuft per App ab, sondern es wird ebenso eine ständig wachsende Datenbank mit Hinweisen zur korrekten Pflege der Pflanzen bereitgehalten. Hierzu nutzt das niedersächsische Entwicklerteam die Fortschritte in der Bilderkennungstechnik durch sogenannte „Deep Neural Networks“ (DNN) als technische Grundlage für die Funktion der App „Plantix, um flexible optische Muster erkennen zu können.

Langfristig arbeitet das Team von PEAT daran, durch einheitliche Schnittstellen (API) landwirtschaftlichen Betrieben rund um den Globus die automatisierte und vorausschauende Überwachung kompletter Gewächshäuser und Ackerflächen zu ermöglichen.
Hinter PEAT stehen neben Simone Strey und Pierre Munzel fünf weitere Gründer, ein interdisziplinäres Team, in dem Natur- und Sozialwissenschaftler genauso wie Software-Entwickler zusammenarbeiten.

Weitere Informationen:    plantix.net

2. Platz: PuttView

Der mit 30.000 Euro dotierte zweite Preis geht im Jahr 2017 an die beiden Hamburger Gründer Christoph Pregizer und Lukas Posniak sowie den Software-Entwickler Niclas Schopf von der Viewlicity GmbH. Mit ihrer Entwicklung “PuttView” präsentierten die sportbegeisterten Hanseaten eine Anwendung, die es ermöglicht, beim Putten die ideale Linie mit dem tatsächlichen Weg des gespielten Balls vergleichen zu können und unmittelbares Feedback zur Schlagausführung zu erhalten.

Lukas Posniak von der Viewlicity GmbH

 

Hintergrund

PuttView – Gute Aussichten für den perfekten Schlag
Im Grünen nicht mehr einfach ins Blaue schlagen – dank der Golftrainingsanwendung PuttView macht digital unterstützte Übung jetzt den analogen Meister. Beim Indoor- Golftraining genauso wie beim Putten auf dem echten Grün. Dank Augmented Reality wird das nahezu perfekte Einlochen beim Golfspiel jetzt Realität. Die Anwendung PuttView, Finalist beim diesjährigen CeBIT Innovation Award, ermöglicht es Golfspielerinnen und Golfspielern während des Putt-Trainings die ideale Linie mit dem tatsächlichen Weg des gespielten Balls zu vergleichen. PuttView bietet auf diese Weise
unmittelbares Feedback zur eigenen Schlagausführung, da die Putt-Linie in Ballgeschwindigkeit direkt im Sichtfeld des Spielers visualisiert wird. Ein multimodales Interaktionskonzept, Gamification-Elemente und modernste Bildverarbeitungsalgorithmen sind die innovativen Alleinstellungsmerkmale dieser sportlichen Anwendung auf dem Markt für Golf-Trainingstools.
Das Putten, der entscheidende Teil des Golfspiels, macht circa 40 Prozent aller Schläge aus und entscheidet über das Ergebnis des Spiels. Trainierende – Anfängerinnen und Anfänger genauso wie Profis – werden mit PuttView erstmalig in die Lage versetzt, das sogenannte „Grün zu lesen“ und die richtige Dosierung des Putts intuitiv zu trainieren. Putt-Spiele und Performance-Tests sorgen für Vergleichbarkeit im Training und spornen den Spieler an, das eigene Spiel unabhängig von Trainingsstunden auf dem Golfplatz zu verbessern.

Die Indoor-Version (PuttView Indoor) nutzt eine senkrechte Beamer-Projektion direkt auf die Spielfläche und wird bereits auf mehreren Golfanlagen in Deutschland eingesetzt. Die Trainingsinhalte wurden auf Basis einer wissenschaftlichen Studie entwickelt, die das PuttView- Team in Kooperation mit dem renommierten Golftrainer Paul Dyer und Prof. Dr. Steinicke von der Universität Hamburg durchgeführt hat. In einer neuen Produktvariante (PuttView Outdoor) soll die Anwendung durch die Nutzung von Augmented Reality-Brillen im Sommer 2017 auch auf Golfplätzen unter realistischen Umwelt- und Spielbedingungen zum Einsatz kommen.

Die Indoor-Version (PuttView Indoor) nutzt eine senkrechte Beamer-Projektion direkt auf die Spielfläche

Demonstration der Anwendung PuttView.

 

Demonstration der Anwendung PuttView.

Das technische Konzept für PuttView wurde von den zwei Gründern, die selbst praktische Erfahrungen im Golfsport mitbringen, in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Human-Computer- Interaction der Universität Hamburg entwickelt. Zukünftig soll die Anwendung zu einem intuitiven und umfassenden Trainingstool für das Putten, einem digitalen Golftrainer, ausgebaut werden und den echten Trainer während der Übungsstunden unterstützen.

Die Anwendung PuttView ist ein Projekt der Viewlicity GmbH, hinter der die beiden Gründer Christoph Pregizer und Lukas Posniak, der Software-Entwickler Niclas Schopf und weitere stehen.

Weitere Informationen:   www.puttview.com

3. Platz: SYOD

Der dritte Preis – und damit 20.000 Euro – wird an das Entwicklerteam um Fabian Bendun, Sven Obser und Philipp von Styp-Rekowsky vergeben. Auf Grundlage der sogenannten “Boxify-Technologie” eröffnet die von der Backes-SRT GmbH aus Saarbrücken entwickelte Anwendung “SYOD” (Secure Your Own Device) insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, geschäftliche und private Daten genauso wie Apps, die nur für bestimmte Zwecke Anwendung finden, auf dem eigenen Endgerät sicher zu nutzen.

Sven Obser von der Backes-SRT GmbH

 

Hintergrund

SYOD – Mit dem privaten Gerät sicher im Geschäftsalltag
Auf dem Weg zur Arbeit per Messenger-Dienst mit Bekannten kommunizieren, in der Mittagspause Fotos an Familie und Freunde senden und über ein und dasselbe Gerät Kundentermine dokumentieren oder das Büro organisieren: „SYOD“ sichert die klare Trennung von beruflichen und privaten Daten auf einem Gerät – und bietet auch für kleine Unternehmen professionelle IT-Sicherheit beim betrieblichen Einsatz privater Endgeräte.
Der in vielen Branchen zunehmend digitale Geschäftsalltag verändert nicht nur unsere Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse von Grund auf, auch die Anforderungen an einen sicheren Umgang mit persönlichen und geschäftlichen Daten wandeln sich branchenunabhängig fundamental.
Auf Grundlage der von SYOD eingesetzten Boxify-Technologie eröffnet die Anwendung
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die leicht zu administrierende Möglichkeit, geschäftliche und private Daten genauso wie Apps, die nur für bestimmte Zwecke Anwendung finden, auf dem eigenen Smartphone oder Tablet sicher zu nutzen. Daten und Anwendungen für den geschäftlichen Kontext werden in einem separaten „Container“ verwaltetet. Der jeweils aktive Modus wird auf dem vertrauten Android-Gerät dabei gut sichtbar im Menü angezeigt. Somit trägt SYOD, Finalist beim diesjährigen CeBIT Innovation Award, zwei Trends gleichzeitig Rechnung:
dem zunehmenden Einsatz privater Geräte im Geschäftsalltag („Bring Your Own Device“ – BYOD) und dem zugleich steigenden Bewusstsein für IT-Sicherheit und Datenschutz bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wie kann also eine datenschutzkonforme Lösung aussehen, die den eigenen Mitarbeitern zudem nicht vorschreibt, welche privaten Apps sie auf ihren Geräten installieren dürfen? Die Lösung liegt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in einer Anwendung, die weder in die Geräteinfrastruktur noch in das Betriebssystem eingreift, sondern einen eigenen virtuellen Container für entsprechende Daten bereitstellt und zusätzlich aus der Ferne leicht zu warten ist.
SYOD ist Appell und Lösung – die nutzerfreundliche Anwendung soll insbesondere in jenen Unternehmen für Datensicherheit und Vertrauen im Geschäftsalltag sorgen, in denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf einem einzigen Gerät sowohl geschäftliche als auch private Kommunikation abwickeln und die Unternehmen nicht auf eigens engagierte IT-Experten für ausgeklügelte IT-Sicherheitslösungen zurückgreifen können. SYOD liefert für diesen Fall zuverlässige Sicherheit, die einfach beherrschbar ist.
Entwickelt wurde SYOD von der Backes SRT GmbH aus Saarbrücken, einem dreiköpfigen Team, bestehend aus Fabian Bendun, Sven Obser und Philipp von Styp-Rekowsky, die die Anwendung auf dem CeBIT-Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Messebesucherinnen und -besucher zum Download anboten und live präsentierten.

Weitere Informationen:   www.backes-srt.com

Sonderpreis für Digitales Lehren und Lernen: senseBox

Den zum fünften Jubiläum des CeBIT Innovation Award erstmals verliehenen Sonderpreis für Digitales Lehren und Lernen erhalten die Entwickler von senseBox von der Universität Münster. Mit senseBox werden Bürgerinnen und Bürger zu Forscherinnen und Forschern in eigener Sache. Der mit Sensoren und Minicomputer ausgestattete Technik-Baukasten weckt nicht nur Interesse an MINT-Fächern, am Programmieren, Messen und Auswerten von Umweltdaten, sondern unterstützt unter Rückgriff auf geodatenbasierte Messwerte die Erforschung des unmittelbaren Wohnumfeldes. Das Bundesforschungsministerium wird als Anerkennung der pädagogischen Verdienste den Einsatz von senseBox-Sets an bundesweit zehn weiteren Schulen unterstützen.

Jan Wirwahn und Thomas Bartoschek von senseBox

 

Hintergrund

senseBox – Im lokalen Einsatz für das globale Klima
Luftdruck, Temperatur oder UV-Strahlung sind Umweltfaktoren, die unser Leben tagtäglich beeinflussen. Mit Wetter-Apps erfahren wir, was wir auch selbst messen könnten. Das Technik-Baukastensystem senseBox macht vor allem in Schulklassen Lust auf Citizen Science vor der eigenen Haustür. Indem sie aktiv zum Nachmessen und Weiterdenken anregen, wecken die senseBox-Entwickler Interesse an MINT-Fächern.
Durch senseBox, die „Kiste mit Sinn“ und Finalist beim diesjährigen CeBIT Innovation Award, werden Bürgerinnen und Bürger zu Forscherinnen und Forschern in eigener Sache. Der mit Sensoren und Minicomputer ausgestattete Technik-Baukasten soll bei Jung und Alt –insbesondere jedoch in Schulklassen – Interesse an MINT-Fächern fördern und zum Tüftelnanregen.

Die senseBox-Komponenten wecken neben dem Umweltbewusstsein und dem Gefühl, Teil der „Maker-Bewegung“ zu sein, schon früh Neugierde an naturwissenschaftlichen Phänomenen.
senseBox macht mit seinen offenen Schnittstellen nicht nur Lust aufs Programmieren und Experimentieren, Messen und Auswerten von Umweltdaten, sondern unterstützt unter Rückgriff auf geodatenbasierte Messwerte zugleich die Erforschung des unmittelbaren Wohnumfeldes.


Dank der dazugehörigen Lern- und Lehrmaterialien kommt auch der pädagogische Aspekt, im Schulunterricht (senseBox:edu) oder im privaten Bereich (senseBox:home), nicht zu kurz. Mit dem OpenSource-Ansatz ist der Datenbestand der Sensoren und der Anwendungen durch Daten verschiedener anderer Messstationen erweiterbar, lässt sich über eine Schnittstelle auf einer Website, der openSenseMap, veröffentlichen und überregional einsehbar machen und ist darüber hinaus auch für zusätzliche Sensoren anpassbar.
Das Entwicklerteam hat seine Arbeit bereits von zahlreichen Schülergruppen in ganz Deutschland testen lassen und auf diese Weise auch die intuitive Bedienbarkeit und den pädagogischen Nutzen des Konzepts erfolgreich evaluiert und weiterentwickelt.

Das Projekt „SenseBox Photonik und openSenseMap: Citizen Science für photonische Sensordaten“ hat seinen Ursprung am Institut für Geoinformatik der Universität Münster, in einem Team bestehend aus Thomas Bartoschek, Prof. Dr. Angela Schwering, Jan Wirwahn, Matthias Pfeil, Gerald Pape, Sergey Mukhametov, Björn Guntermann und Mario Pesch und wird zur Zeit im Rahmen des BMBF-Programms „Photonik Forschung Deutschland“ gefördert.

Weitere Informationen:    sensebox.de

Wanka: “Innovationen werden begreifbar”

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka unterstrich bei der Preisverleihung in Hannover die Kreativität der hierzulande tätigen Nachwuchsforscherinnen und -forscher: “Die Preisträgerinnen und Preisträger des CeBIT Innovation Award präsentierten Projekte und Anwendungen aus den unterschiedlichsten Alltagskontexten, die jedoch eines verbindet: dass unser alltägliches Handeln durch innovative IT-Anwendungen inzwischen wie selbstverständlich begleitet und erleichtert wird. Der Award macht diese Innovationen zu seinem fünften Jubiläum erneut begreifbar.”

Die Jury-Vorsitzende Gesche Joost, Professorin an der Universität der Künste Berlin und Internet-Botschafterin der Bundesregierung, stellte im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung zudem die thematische Breite der ausgezeichneten Beiträge heraus: “Die beiden Wettbewerbsrunden des CeBIT Innovation Award bieten dem Jury-Kollegium und mir als Vorsitzende jedes Jahr einen beeindruckenden Überblick der Leistungsfähigkeit des IT-Nachwuchses. Der Preis ist ein inzwischen fest etabliertes Format, um diese Innovationsstärke auch international sichtbar zu machen.”

Innovationen, die begeistern – die nächste Wettbewerbsrunde steht in den Startlöchern

Die Deutsche Messe AG ist bereits seit 2013, dem Jahr der ersten Verleihung, Mitinitiatorin des CeBIT Innovation Award. Als eine der weltweiten Leitmessen zu Fragen der Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft baut die CeBIT dem jungen IT-Nachwuchs mit der Award-Vergabe seit einer halben Dekade Brücken auf dem Weg zur Marktreife.

“Was vor fünf Jahren als innovativer Preis für den deutschen IT-Nachwuchs begann, hat sich inzwischen zu einem Schaufenster für anwendungsorientierte Innovationen aus Hochschulen, Laboren und Start-Ups entwickelt. Für dieses Engagement steht die CeBIT auch in Zukunft bereit”, so Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe. Der CeBIT Innovation Award bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine beeindruckende Bühne zur Vermarktung der eigenen Ideen. Eine Bühne, die auch für das kommende Jahr bereitet ist, denn die Ausschreibung für den CeBIT Innovation Award 2018 beginnt bereits am 20. März 2017.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2017.

Weitere Informationen unter: www.cebitaward.de

Über die Jury des CeBIT Innovation Award

Auch im Jahr 2018 werden alle Einreichungen von einer hochkarätig besetzen Jury bewertet:

• Jury-Vorsitzende: Prof. Dr. Gesche Joost, Universität der Künste Berlin
• Prof. Dr. Elisabeth André, Universität Augsburg
• Prof. Dr. Sabine Boll-Westermann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
• Oliver Frese, Deutsche Messe AG
• Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung
• Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe des Magazins “WIRED”
• Prof. Dr. Dr. Wolfgang Wahlster, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken

 

Über CeBIT Innovation Award
CeBIT Innovation Award 2017Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG (DMAG) verleihen 2017 zum fünften Mal den CeBIT Innovation Award. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Gesucht werden herausragende Innovationen für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und intuitive Interaktion mit IT-Systemen. Die Exponate der Preisträger werden auf der CeBIT 2017 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt. Zur CeBIT wird auch die Rangfolge der drei Preisträger bekannt gegeben.

Quelle und weitere Informationen rund um den CeBIT Innovation Award finden Sie auf der Website: www.cebitaward.de

Informationen zur CeBIT – The Global Event for Digital Business

CeBIT 2017Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Jedes Jahr treffen auf der CeBIT gut 3 000 Unternehmen auf rund 200 000 Teilnehmer. Im Fokus stehen dabei neueste Technologien wie Artificial Intelligence, autonome Systeme, Virtual & Augmented Reality, humanoide Roboter und Drohnen. Die Digitalisierung lässt sich auf der CeBIT in Anwendungsszenarien erleben. Mit dem Topthema der CeBIT 2017 “d!conomy – no limits” rückt die CeBIT die chancenorientierten Möglichkeiten der digitalen Transformation in den Mittelpunkt. Durch ihre Kombination aus Ausstellung, Konferenz und Networking ist die CeBIT Pflichttermin für die gesamte digitale Wirtschaft. Die CeBIT bietet auch der Start-up-Szene eine Heimat: Bei SCALE 11 präsentieren sich mehr als 400 Start-ups. Die CeBIT 2017 wird vom 20. bis 24. März ausgerichtet. Partnerland ist Japan.

Quelle und weitere Informationen unter www.cebit.de.