Archiv für 7. Februar 2017

Countdown zur CeBIT 2017: Die Highlights der CeBIT Preview

„Die Technologie-Revolution hat den Labormodus verlassen und verändert auf rasante Weise Industrie, Verwaltung und Gesellschaft“, erklärte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, bei der CeBIT Preview, zu der mehr als 120 Medienvertreter aus dem In- und Ausland angereist waren. „Mit einer Vielzahl von Anwendungsbeispielen vor Ort wird die digitale Revolution so erlebbar wie nie zuvor!“

CeBIT 2017Hannover. Die CeBIT 2017 lockt mit einer Vielzahl von Anwendungsbeispielen, disruptiven Technologien und Geschäftsmodellen sowie dem gesamten Lösungsspektrum für die digitale Transformation von Unternehmen und Verwaltung. Ein Beispiel ist die Robotik, die auf der kommenden CeBIT vom 20. bis 24. März mit ihren unterschiedlichen Facetten vertreten sein wird: als Roboterfahrzeug, als Flugroboter, als humanoider Roboter, der genauso aussieht wie ein Mensch (Professor Hiroshi Ishiguro von der Universität Osaka wird bei den CeBIT Global Conferences seinen digitalen Zwilling vorstellen) oder als Chatbots, die Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen können. Wenige Monate vor der Bundestagswahl wird dies ein zentrales Diskussionsthema auf der CeBIT sein, zu der Top-Speaker wie der Sozialforscher Michal Kosinski , der Futurist Ray Kurzweil und der Whistleblower Edward Snowden erwartet werden.

Trendthema Künstliche Intelligenz

Wie schnell die Entwicklung der künstlichen Intelligenz voranschreitet, unterstrich auf der CeBIT Preview Costas Bekas, Principal Scientist und Manager Foundation of Cognitive Computing von IBM Research in Zürich. Bekas berichtete, dass IBMs kognitives System Watson neuerdings bei einem Pilotprojekt am Rhön-Klinkum eingesetzt wird. “Früher dauerte die Diagnose seltener Krankheiten Wochen, dank Watsons Intelligenz genügen Sekunden”, hob Bekas in seiner Keynote hervor.

Einer der führenden asiatischen Anbieter von ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), Works Applications aus Tokio, stellt im Japan-Pavillon auf der CeBIT als Europapremiere seine auf künstlicher Intelligenz basierende ERP-Lösung der nächsten Generation vor, AI WORKS. Sie verbindet solide Standardfunktionen mit modernsten Productivity-Tools und Technologien aus dem Bereich “Künstliche Intelligenz”. Mit der vollintegrierten Businesslösung will das Unternehmen vor allem Großkonzerne ansprechen.

Die intelligente Interaktion zwischen Mensch und Maschine ist das Geschäftsfeld von SemVox. Auf der CeBIT wird das Unternehmen mit einer KI-basierten Dialogentwicklungsplattform unter anderem für die Branchen Automotive, Industrie 4.0, Medizintechnik, Robotik und Smart Home präsent sein. ODP S3 ist voll hybridfähig und unterstützt neben reiner Sprachsteuerung auch proaktive Assistenzfunktionen.

Einen spannenden Showcase zu den Themen “Autonome Systeme” und “Internet of Things” verspricht der Stand “Vernetzte Autonome Systeme” von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH und der Deutschen Messe AG. Zu den Höhepunkten des Standes gehört der Industrieroboter “FRANKA EMIKA”, der unter anderem in der Lage ist, seinesgleichen völlig autonom zusammenzubauen.

Trendthema Smarte Mobilität

Ein weiteres wichtiges Trendthema der CeBIT ist die smarte Stadt. Konrad Schneider, CIO von SEAT, skizzierte in seiner Keynote das wegweisende Mobility-Konzept der Stadt Barcelona, eine der führenden Metropolen in Sachen urbaner Vernetzung. Dort werden im Rahmen des Cooperative Automotive Research Networks (CarNet) und der offenen Infrastrukturdaten-Plattform der Stadt Barcelona enorm viele Daten, unter anderem zum Verkehrsaufkommen, erfasst – dieses biete ganz neuen Möglichkeiten für urbane Smart-Mobility-Lösungen.

Zahlreiche Aussteller wollen sich mit den Herausforderungen des städtischen Verkehrs befassen. Beim chinesischen IT-Infrastrukturanbieter ZTE können die CeBIT Besucher in diesem Jahr live erleben, wie eine intelligente Stadt Gestalt annimmt. Mit ,,Smart City 3.0″ hat ZTE als einer der ersten IT-Anbieter ein Modell für die digitale Transformation von Städten und Gemeinden entwickelt. Dabei wird in einem umfassenden Prozess ein auf die jeweilige Region maßgeschneidertes Konzept entwickelt.

Eine bedeutende Rolle in diesem Umfeld spielt die Elektromobilität. Das European 4.0 Transformation Center (E4TC) auf dem RWTH Aachen Campus befasst sich mit der Frage, wie digitale Prozesse die Herstellung von Elektrofahrzeugen unterstützen können und zeigt in Hannover das Elektroauto e.GO Life. Dank modularer und vernetzter Bauweise lassen sich die Entwicklungs- und Produktionskosten des Cityfahrzeugs radikal reduzieren. Für die CeBIT hat das E-Mobility-Startup neben dem Design-Modell zudem das e.GO Life Rolling Chassis für den Einsatz der Augmented Reality angekündigt.

Das fertig entwickelte ShowCar des CITY eTAXI will Adaptive City Mobility (ACM) auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vorstellen: ein Dreisitzer-Ultraleichtbaufahrzeug für den Innenstadtbereich, das in verschiedenen Anwendungen wie eTaxi, eSharing, eTourismus und eLogistik eingesetzt werden kann. In Kombination mit Akkuwechselsystemen zur Lösung der Reichweiten- und Ladezeitproblematik und einer intelligenten Connectivity-Software stellt ACM ein autarkes und emissionsfreies eMobilitäts-Gesamtsystem für Städte vor.

Trendthema Autonomes Fahren

Noch einen Schritt weiter geht das selbstfahrende Auto, das in fünf Jahren auf Deutschlands Straßen Realität werden soll. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das FZI Forschungszentrum Informatik stellen bei ihrem gemeinsamen CeBIT-Auftritt das “Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg” vor. Auf einer virtuellen Testfahrt können CeBIT-Besucher das Konzept des Projektversuchs im Raum Karlsruhe kennenlernen, der Ende 2017 starten soll. Der Fokus der Präsentation liegt auf der Darstellung autonomer Fahr- und Car2X-Funktionen sowie der Verknüpfung mit der örtlichen Infrastruktur.

Der CEO von Tesla Motors, Elon Musk, erfindet das Auto neu und setzt die arrivierten Fahrzeughersteller mit disruptiven Ideen unter Druck. Einer der Stars der CeBIT Preview war das neue Elektro-SUV Model X des kalifornischen Unternehmens, das die Fahrleistungen eines reinrassigen Sportwagens mit komfortablen autonomen Fahrfunktionen und einem wegweisenden Ladekonzept verbindet. Auf der CeBIT im März wird Tesla mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Dass selbstfahrende Fahrzeuge schon heute auf der Straße eingesetzt werden können, beweist ein autonomer Kleinbus der Schweizer Post: Als “SmartShuttle” wird er auf der CeBIT Messegäste vom Eingang West 1 quer durch die Halle 13 zur Halle 12 transportieren. Die beiden eingesetzten Busse bieten Platz für jeweils elf Personen, erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h und sind mit mehreren Kameras und Sensoren ausgerüstet, um Hindernisse auf der Fahrbahn zu erkennen. In Sitten (Kanton Wallis) haben die chauffeurlosen Kleintransporter seit dem vergangenen Jahr bereits mehr als 15 000 Fahrgäste befördert.

Der Volkswagen-Konzern übernimmt in diesem Jahr die Rolle des “Community Captain” für die Bereiche Mobility & Automotive, Logistics & Transportation und Smart Cities bei der CeBIT Startup-Plattform SCALE 11. In Halle 11 wird der Konzern seine Zukunftspläne für die Digitalisierung präsentieren. Im Fokus: Der Ideation Hub als erste Anlaufstelle für Startups. Besondere Spannung verspricht auf der CeBIT ein Blick in vielfältige Projekte der IT-Labs von Volkswagen: Jedes Lab konzentriert sich auf ein IT-Zukunftsfeld wie Big Data, Machine Learning, Smart Factory, Virtual Engineering oder Advanced Analytics.

Die Deutsche Bahn hat auf der CeBIT Preview angekündigt, bis 2018 eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte zu investieren. Laut einem Bahn-Sprecher stehen bis 2019 zusätzlich 100 Millionen Euro zur Gründerförderung bereit. An ihrem Stand in der Startup-Area SCALE11 zeigt die DB den ersten autonom fahrenden Bus in Deutschland, eine revolutionäre Soundtechnologie, die Ansagen in Bahnhöfen verständlicher machen wird und viele weitere innovative Produkte und ihre Erfinder.

Trendthema Drohnen-Business

Nach dem starken Start im vergangenen Jahr wird der Drohnenbereich auf der diesjährigen CeBIT weiter ausgebaut. Das ETH Spin-Off Fotokite hat auf der Preview ein Fluggerät mit einem 30 Meter langen Kabel vorgestellt, das sich ähnlich einfach und sicher steuern lässt wie ein Flugdrache. Als erster Flugroboter ist das Gerät von der Federal Aviation Administration (FAA) in den USA für Flüge über größeren Menschenmengen zugelassen worden. Eingesetzt wird die Drohne bei Sportübertragungen, Industrieinspektionen und Nachrichtensendungen, unter anderem von den TV-Sendern BBC und CNN. Mit Verity Studios stellte ein weiteres Spin-Off der ETH Zürich ein Drohnen-System für Live-Events und Bühnenproduktionen vor, mit dem sich synthetische Schwärme und andere Luftchoreografien einstudieren lassen.

Wie unbemannte Flugkörper als Teil des Internet der Dinge mittels Echtzeit-Datenverarbeitung in der Agrarwirtschaft und sensiblen Sicherheitsbereichen eingesetzt werden können, wird der Drohnenhersteller Yuneec auf der CeBIT zeigen. Darüber hinaus präsentiert Yuneec in Hannover die professionelle Multicopter-Plattform H520 für gewerbliche und industrielle Zwecke. Dank spezieller Sicherheitstechnik soll der Multicopter auch in schwer beherrschbaren Situationen steuerbar bleiben.

 

Hannover. Bis 2020 werden weltweit mehr als 30 Milliarden Maschinen und Geräte über das Internet vernetzt sein. Mehr als die Hälfte aller neuen Geschäftsprozesse soll dann schon Elemente des Internet of Things (IoT) beinhalten. Auf der CeBIT 2017 werden viele prominente Treiber dieses Megatrends vertreten sein.

Trendhema Internet of Things (IoT)

Wichtige Anlaufstelle für Fachbesucher, die sich für innovative IoT-Konzepte interessieren, ist der M2M/IoT Pavillon in Halle 12, wo Eurotech mit Partnern zukunftsweisende IoT-Lösungen für die unterschiedlichsten Branchen vorstellen wird, die auf offenen und industriellen Standards basieren. Im Fokus stehen dabei die nachhaltige Verbesserung von Prozessen und die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle.

Bereits zum siebten Mal nimmt der chinesische IT-Konzern Huawei an der CeBIT teil. Jörg Karpinski, Sales Director bei Huawei Enterprise Technology Germany, kündigte auf der Preview zahlreiche Neuentwicklungen an, die mit Partnern wie SAP, Infosys, Kuka, Intel oder ABB für die Bereiche Cloud, Big Data und Internet of Things konzipiert wurden. Darüber hinaus will Huawei erfolgreiche Kundenkonzepte aus den Branchen Smart City, Finanzen, Energie, Transport und Produktion vorstellen.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) zeigt auf der CeBIT Lösungen, die Maschinen, Anlagen und Arbeitsräume intelligent machen und sie über hybride IT-Architekturen verbinden. Dadurch können Firmen die Bedürfnisse ihrer Kunden auf neue Art bedienen. Bei der Preview stellte das Unternehmen ein neues Mikro-Rechenzentrum und ein System zur Datenanalyse in Buchgröße vor. Außerdem sollen in Hannover innovative Ideen für smarte Gebäude zu sehen sein.

Konica Minolta Business Solutions Europe wird auf der CeBIT mit neuen Angeboten für Geschäftsprozesse und Workflows sowie Konzepten für den „Workplace of the Future“ vertreten sein. Beginnen wird die digitale Reise mit einer Prozessberatung. Es folgen ECM-Lösungen wie die digitale Eingangsrechnungsverarbeitung. Ergänzt wird das Angebot durch Smart Cloud-Services und kreative Ansätze für den „Workplace of the Future“.

Trendthema Cyber Security

Gerade im IoT-Umfeld ist das Thema Sicherheit von zentraler Bedeutung. 2017 wird sich das Geschäftsmodell der Online-Erpressung, das schon im vergangenen Jahr für viele Schlagzeilen sorgte, in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln, glaubt Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro. Als besonders gefährlich gilt das Kapern kompletter Geschäftsprozesse (Business Process Compromise). Die Themen Car Connectivity und Smart Factory werden bei Trend Micro in Hannover ebenfalls eine Rolle spielen.

Acronis zeigt auf der CeBIT seine Security-Lösung „True Image 2017 New Generation“, die mit einem Echtzeitschutz gegen Ransomware ausgestattet ist und erstmalig eine Blockchain-basierte Zertifizierung inklusive elektronischer Signatur beinhaltet. Geschützt werden neben sämtlichen Datensicherungen auch alle Backup-Applikationen sowie Daten mobiler Geräte und Facebook-Accounts.

Kaspersky Lab rückt bei seinem Auftritt zum 20-jährigen Firmenjubiläum flexible, skalierbare IT-Sicherheitslösungen in den Mittelpunkt. Ob Cloud, Cybersicherheit, Drohnen, Internet der Dinge oder künstliche Intelligenz – das Fundament bildet immer die Cybersicherheit. „Wir bieten einen ganzheitlichen Sicherheitsansatz mit Lösungen, die zuverlässig, effizient, anpassbar und einfach zu verwalten sind“, erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

Trendthema Big Data

Die automatisierte Auswertung großer Datenmengen wird für Unternehmen immer wichtiger. Angekommen in der Wirtschaft ist das Thema aber noch nicht, wie Johannes Diebig, Head of Marketing EMEA Central bei Salesforce, in seinem Vortrag auf der CeBIT Preview verriet: „Weniger als ein Prozent der Kundendaten werden derzeit in Unternehmen analysiert.“ Dabei gehe es für Firmen mehr denn je darum, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.

Wie visualisiert man Daten, damit sie jeder verstehen kann? Dieser Herausforderung stellt sich Northdocks. Das Unternehmen zeigt auf der CeBIT, was hinter den komplexen Messwerten von Tiefseerobotern, den kryptischen Flugdaten von Satelliten und dem manchmal atypischen Einkaufsverhalten von Onlineshoppern stecken kann. Und mit einer Virtual-Reality-Brille wird der Datentrip zum immersiven Erlebnis.

Große Datenmengen spielen auch bei 3D-Inhalten für die Industrie eine wichtige Rolle. Oft mangelt es an einer Option, diese nutzbar zu machen. Eine interessante Lösung bietet die Software „instant3DHub“, die das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) auf der Preview vorgestellt hat. Das Programm macht die Konstruktionspläne von Industrieanlagen oder Gebäuden mit einem Tablet-Computer in Echtzeit begehbar.

Trendthema Start-ups

Die New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) aus dem CeBIT-Partnerland wird im Japan-Pavillon Innovationen aus den Bereichen Sensoren, Smart Devices, loT-Technologien, Robotik und künstlicher Intelligenz zeigen. Auf der Preview wurde eine batteriefreie RFID-Lösung vorgestellt, mit der die effiziente Nachverfolgung von Fahrzeugteilen oder anderen Metallprodukten möglich wird. Außerdem bringt NEDO den ersten Roboter-Rollstuhl für die sichere Fortbewegung gehbehinderter Menschen auf die CeBIT.

Der Dresdner IT-Infrastrukturprovider Cloud&Heat lebt den „German Way of Cloud“ und stellt sichere, automatisierte Private- und Public-Cloud-Lösungen nach deutschen Qualitätsstandards bereit. Der Clou: Die Abwärme der Cloud-Server wird zum Beheizen von Büro- und Geschäftsräumen genutzt. Das senkt Kosten und schont die Umwelt. In Hannover stellt Cloud&Heat ihre holistischen Cloud-Rechenzentrumslösungen vor.

Luftdruck, Temperatur oder UV-Strahlung sind Umweltfaktoren, die täglich unser Leben beeinflussen. Das Projekt senseBox, das zu den Finalisten beim diesjährigen CeBIT Innovation Award gehört, soll vor allem bei Schülern mit offenen Schnittstellen Lust aufs Experimentieren, Messen und Auswerten von Umweltdaten wecken.

Das Startup Blickshift, eine Ausgründung der Universität Stuttgart, hat eine Software zur effizienten Analyse von Eye-Tracking-Daten entwickelt. Mit der Software Blickshift Analytics lässt sich auf der Basis von Methoden aus der Big Data Analytics das Verhalten von Autofahrern analysieren. Beispielsweise kann so untersucht werden, wann die Aufmerksamkeit der Autofahrer im Straßenverkehr nachlässt.

Mit SYOD war ein weiterer CeBIT-Innovation-Award-Aspirant auf der Preview vertreten. Die Lösung der Backes SRT GmbH sichert die klare Trennung von beruflichen und privaten Daten auf dem Smartphone und bietet auch für kleine Unternehmen professionelle IT-Sicherheit bei der betrieblichen Verwendung privater Mobilgeräte.

Von Schädlingen und Krankheiten befallene Nutzpflanzen führen oft zu Ernteausfällen und bedrohen weltweit die wirtschaftliche Existenz landwirtschaftlicher Betriebe. Die Smartphone-App „Plantix“ des Start-ups PEAT, das ebenfalls für den CeBIT Innovation Award nominiert ist, hilft bei der automatischen Identifikation, Kartierung und Behandlung von Pflanzenschäden.

PuttView, ebenfalls für den CeBIT Innovation Award nominiert, ist die perfekte Lösung für Golfprofis – und solche, die es werden wollen: Mit der Anwendung lässt sich beim Putt-Training in Echtzeit die ideale Linie mit dem tatsächlichen Weg des gespielten Balls vergleichen – Augmented Reality-Technik macht’s möglich. Einsetzbar ist das Konzept beim Indoor-Training und auf dem Golfplatz.

Weitere spannende Themen auf der CeBIT 2017

Auf der CeBIT 2017 wird der erste bürotaugliche Papierrecycler Europapremiere feiern: Einmal mit bedrucktem Altpapier befüllt, kann das Paperlab von Epson gleich bis zu 14 neue A4-Seiten pro Minute produzieren. Vereinfacht gesagt zerkleinert die Maschine die Dokumente mit einer speziellen Trockenfasertechnologie – ohne den nennenswerten Einsatz von Wasser – und bindet es zu neuem Papier. So werden bedruckte Bürodokumente sicher recycelt und vom ursprünglichen Aufdruck bleibt nichts übrig.

Wie wird sich Kleidung in Zukunft anfühlen, und wie wird sie aussehen? Modedesign-Studierende der Hochschule Hannover gaben auf der CeBIT Preview einen Vorgeschmack auf ihre Vision zukünftiger Bekleidung, ihrer Herstellung und Verbreitung – mit innovativen Materialien, neuen und nachhaltigen Technologien wie 3D-Druck und virtuelle Anproben. Auch so kann ein wegweisendes Digitalisierungskonzept aussehen. Am CeBIT-Freitag, 24. März, präsentiert sich der Fachbereich Modedesign im Rahmen von „Rock the Blog“ bei den CeBIT Global Conferences.

Keine Frage – die CeBIT 2017 wird spannend und vielseitig wie noch nie!

 

Informationen zur CeBIT – The Global Event for Digital Business

CeBIT 2017Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Jedes Jahr treffen auf der CeBIT gut 3 000 Unternehmen auf rund 200 000 Teilnehmer. Im Fokus stehen dabei neueste Technologien wie Artificial Intelligence, autonome Systeme, Virtual & Augmented Reality, humanoide Roboter und Drohnen. Die Digitalisierung lässt sich auf der CeBIT in Anwendungsszenarien erleben. Mit dem Topthema der CeBIT 2017 “d!conomy – no limits” rückt die CeBIT die chancenorientierten Möglichkeiten der digitalen Transformation in den Mittelpunkt. Durch ihre Kombination aus Ausstellung, Konferenz und Networking ist die CeBIT Pflichttermin für die gesamte digitale Wirtschaft. Die CeBIT bietet auch der Start-up-Szene eine Heimat: Bei SCALE 11 präsentieren sich mehr als 400 Start-ups. Die CeBIT 2017 wird vom 20. bis 24. März ausgerichtet. Partnerland ist Japan.

Quelle und weitere Informationen unter www.cebit.de.