Maiwanderung 2012

Willingen, am 1. Mai 2012

Was tun am 1. Mai?

An Feiertagen kommt schnell mal Langeweile auf.

GB Bilder

Erster Mai GB

Der Mai ist endlich da und wie es hier im Sauerland üblich ist, wurde der Wonnemonat  mit vielen Freiluftaktivitäten begrüßt. Jede Menge Wanderfreunde waren an diesem Dienstag mit Kind und Kegel unterwegs. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Ettelsberg in Willingen.

Der Ettelsberg ist ein 837,7 m ü. NN hoher Berg im Rothaargebirge im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen (Deutschland). Überregional bekannt ist der Ettelsberg aufgrund seiner Hochheide, dem „Skigebiet Willingen“ und dem Hochheideturm. Der Ettelsberg befindet sich im nordöstlichen Teil des Rothaargebirges unweit der Nahtstelle der Bergregionen Upland und Sauerland. Er erhebt sich etwa 2 km süd-südwestlich bzw. oberhalb des Kernorts von Willingen. Bei Willingen treffen sich also das Sauerland und das Waldecker Land.

Hier einige Impressionen von der Wanderung am 1. Mai 2012 auf den Ettelsberg.

Ettelsberg-Kabinenseilbahn Talstation

Seit 2007 führt eine der modernsten Seilbahnanlagen Deutschlands hinauf auf den Willinger Ettelsberg.

Die Kabinenseilbahn bringt Euch in ihren geräumigen 8er-Panoramakabinen sicher und bequem hinauf auf den 838 m hohen Ettelsberg. Oben angekommen erwarten Euch die urige Ettelsberghütte, der Hochheideturm, der neue Kyrillpfad sowie der Ettelsbergsee und viele weitere Highlights.

‚Seilbar‘ – der neue Treff an der Ettelsberg Talstation!

Mit Blick auf den Ettelsberg lässt es sich im Winter beim Après-Ski das einzigartige Flair der ‚Seilbar‘ und das bunte Treiben an der Seilbahn beobachten, und auch im Sommer ist die ‚Seilbar‘ mit seiner großen Sonnenterrasse ein beliebter Treffpunkt.

Da heute ein Wandertag ist, wandern wir zu Fuß auf den Ettelsberg.

Der 1. Rastplatz

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Kyrill-Lehrpfad in Willingen

Am 18. Januar 2007 wütete der Jahrhundertorkan Kyrill in Deutschland. Besonders betroffen war in dieser Nacht vor allem Nordhessen mit dem waldeckischen Upland und dem angrenzenden westfälischen Sauerland. Insgesamt fielen in dieser Region auf einer Gesamtfläche von 50.000 Hektar etwa 25 Millionen Bäume, hauptsächlich Fichten. Rund um Willingen schnitt der Sturm breite Schneisen in die Wälder. Etliche Wanderwege waren viele Wochen unbegehbar. Die Folgen dieser Naturgewalt werden noch über Jahre hinweg sichtbar bleiben.

 

Die Willinger haben allerdings aus der Not eine Tugend gemacht und den „Kyrillpfad“ erschaffen. In einem kleinen Gebiet auf dem Ettelsberg sollen Wanderer einen Eindruck erhalten, wie heftig „Kyrill“ in der Januarnacht 2007 gewütet hat.

Wegekreuz Große Grube, hier lässt es sich auch gut rasten.

Zwischen dem Wanderknotenpunkt „Große Grube“ und dem Hochheideturm wurde ein 400 Meter langer Lehrpfad angelegt, an dem sich die Folgen des Sturms deutlich ablesen lassen. Der „Kyrill-Pfad“ führt durch ein vom Windbruch geprägtes Waldgebiet, in dem seit dem Orkan nichts verändert wurde. Der naturbelassene Pfad windet sich um umgefallene Stämme und Baumstümpfe, Brücken und kleine Holztreppen führen über abgeknickte Fichten und Wurzeln. Von einer kleinen Aussichtsplattform aus kann man das etwa einen Hektar große Gebiet überblicken.

Eingang zum Kyrill-Lehrpfad

Der „Kyrill-Pfad“ ist nicht nur für Wanderer und Gäste ein attraktiver Anlaufpunkt, auch Kindergartengruppen und Schulklassen begeben sich hier auf eine lehrreiche Expedition. Festes Schuhwerk ist bei der Erkundung des Lehrpfads allerdings ein Muss!

die kleine Aussichtsplattform

Über kleine Holzbrücken, die auch mit einem Geländer gesichert sind, werden Sie über unwegsame Stellen geführt.

Das besondere an diesem einzigartigen Erlebnis: Der Pfad wird sich im Laufe der Jahre verändern und Einblicke in die Bildung eines neuen Biotops geben: die Rinden lösen sich von den Bäumen, das Erdreich fällt von den Wurzeltellern ab, eine neue Vegetation wächst heran und das Totholz bietet kleinen Tieren einen neuen Lebensraum.

Von diesem Rundgang habe ich diese Fotos mitgebracht. Ist es nicht erschreckend, was ein solcher Sturm anrichten kann und wann wird uns wohl der nächste Orkan unsere schönen Waldbestände vernichten?

674. Allerheiligenkirmes in Soest

Immer am Mittwoch nach Allerheiligen findet einmal pro Jahr – und das (leider) nur fünf Tage lang in der altehrwürdigen Hansestadt Soest die  Allerheiligenkirmes statt. Die Allerheiligenkirmes in Soest ist die größte Altstadtkirmes (vormals größte Innenstadtkirmes) Europas und fand dieses Jahr vom 2. – 6.11.2011 statt.

Jährlich kommen hier ca. eine Million Besucher zu dem Volksfest im Herzen Westfalens an insgesamt fünf Kirmestagen, um die von vielen als „heimelig“ empfundene Atmosphäre einer Kirmes zwischen Fachwerkhäusern und Kirchen zu erleben. Die Allerheiligenkirmes ist das älteste Volksfest Nordrhein-Westfalens und wurde im diesem Jahr zum 674. Mal gefeiert.

 

Soester Allerheiligenkirmes – Die Kultveranstaltung im Herzen Westfalens!

Impressionen vom Samstag den 5. November 2011.

Osthofentor

Kirmesplakat

 

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Diemelsee

Der Diemelsee ist ein Stausee der Diemel hinter der Staumauer der Diemeltalsperre auf der Grenze von Hessen und Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Die Diemeltalsperre (Staumauer und Stausee) ist Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, wobei das Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden zuständig ist.

Der Diemelsee erstreckt sich ein paar Kilometer nordöstlich des Uplands in den äußersten nordöstlichen Ausläufern des Rothaargebirges. Er befindet sich überwiegend im Landkreis Waldeck-Frankenberg, der kleine Nordteil und auch seine Staumauer im Hochsauerlandkreis. Er liegt im Naturpark Diemelsee zwischen Willingen und Marsberg bei der Gemeinde Diemelsee. Sein Absperrbauwerk steht 500 m südlich von Helminghausen (südwestlicher Ortsteil von Marsberg).

Während die Staumauer das Wasser von Diemel und Itter aufstaut, liegt der Stausee in waldreicher Mittelgebirgslandschaft, deren höchster direkt am See gelegener Berg das Köpfchen (610 m; nordwestlich des Seewestarms) ist. Wenige Kilometer südlich des Sees ragt der Koppen 715,1 m hoch auf.

 

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