Überlauf der Diemeltalsperre im Februar 2016

Der Diemelsee, auch Diemelstausee genannt, ist eine Talsperre mit 1,65 km² Wasseroberfläche und etwa 19,9 Mio. m³ Speicherraum an der Diemel. Er liegt größtenteils im Gebiet der Gemeinde Diemelsee im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg und mit Kleinteilen im Stadtgebiet von Marsberg im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis (Deutschland).

Die aus Stausee, Staumauer, Wasserkraftwerk und Ausgleichsbecken bestehende Stauanlage Diemeltalsperre (DiT) ist im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden. Der Diemelsee gehört neben dem Edersee zu den wasserregulierenden Stauanlagen im Einzugsgebiet der Weser.

Lage

Der Diemelsee liegt in den Nordostausläufern des Rothaargebirges, dem Nordostteil des Rheinischen Schiefergebirges; wenige Kilometer südwestlich befindet sich das Upland. Er breitet sich überwiegend im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg aus; sein kleiner Nordteil und auch seine Staumauer gehören zum westfälischen Hochsauerlandkreis.

Der Stausee liegt im Naturpark Diemelsee zwischen den Kernorten von Willingen (12 km südwestlich; Nordhessen) und Marsberg (13 km nordöstlich; Westfalen) in den Gebieten der Gemeinde Diemelsee und der Stadt Marsberg an der Diemel und deren Zufluss Itter. Seine Staumauer steht etwa 500 m südlich des Dorfs Helminghausen (zu Marsberg). Einziges Uferdorf ist Heringhausen (zu Diemelsee) im Osten. Neben Marsberg sind die nächst größeren Städte Korbach (Kernstadt 15 km südöstlich; Nordhessen) und Brilon (Kernstadt 11 km westnordwestlich; Westfalen), deren Kernstädte sich beide außerhalb vom Einzugsgebiet des Stausees befinden.

Der Diemelsee liegt in bewaldeter Mittelgebirgslandschaft, deren höchster direkt am Stausee gelegener Berg das Köpfchen (610,4 m ü. NHN; westlich des Itterarms) ist. Unmittelbar ostsüdöstlich der Staumauer erhebt sich der Eisenberg (594,6 m) und wenige Kilometer südlich des Stauraums der Koppen (715,1 m).

Der Stausee dient mit seiner Staumauer der Wasserstandsregelung der Bundeswasserstraßen Weser und Mittellandkanal, dem Hochwasserschutz, der Wasserkrafterzeugung und der Erholung.

Am 24. November 1923 begann der Anstau des Diemelsees. Im Jahr 2003 wurde sein zuvor mit 20,05 Mio. m³ angegebenes Fassungsvermögen per Laser-Scan-Verfahren neu vermessen: Sein Stauraum (bei normalem Vollstau) beträgt etwa 19,9 Mio. m³ und sein Gesamtstauraum (bei Bemessungshochwasser) rund 21,75 Mio. m³. Bei Vollstau beträgt seine Wasseroberfläche 1,65 km². Der Stausee ist maximal 34 m tief, und seine Ufer sind insgesamt etwa 16 km lang. Das Stauziel liegt auf 376,2 m Höhe und das Bemessungshochwasser beträgt 113 m³/s. Das Einzugsgebiet der Talsperre ist 103 km² groß. Der direkt vor der Staumauer liegende Talgrund befindet sich auf genau 342 m Höhe.

Der südliche Stauseearm ist der Diemelarm, in den außer der von Süden heran fließenden Diemel auch die aus Richtung des Dorfs Stormbruch von Südwesten kommende Hagenbicke mündet und an dem das Dorf Heringhausen liegt; am Einfluss der Diemel in den Seearm mündet von Südwesten heran fließend der Holzbach. Der westliche ist der Itterarm, in den die von Südwesten kommende Itter mündet und an dem sich Kotthausen (Wüstung und Weiler des Dorfs Heringhausen) befindet. Etwas nördlich der Stelle, an der beide Arme aufeinandertreffen, verläuft die Landesgrenze von Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Die Staumauer des Diemelsees wurde nach dem Intze-Prinzip als gekrümmte Schwergewichtsstaumauer aus rund 72.000 m³ Bruchsteinen konstruiert, die im extra dafür eingerichteten Diabas-Steinbruch am benachbarten Eisenberg abgebaut wurden. Die Mauer ist über der Talsohle maximal 36,2 m und über der Gründungssohle 42 m hoch, woraus sich maximal 5,8 m Bauhöhe über den Talboden ergeben. An der Krone ist sie rund 194 m lang und 7 m breit. Die Basisbreite beträgt etwa 31 m. Die Krone liegt auf 378,2 m Höhe.  Quelle: Wikipedia

Seltenes Spektakel: Diemeltalsperre läuft über

Nach einer sehr langen Zeit kann man nun wieder ein seltenes Spektakel erleben. Der Diemelsee hat einen Vollstau mit knapp 20 Millionen Kubikmeter Wasser und hat dadurch jetzt einen Überlauf an der Diemeltalsperre. Dieses Spektakel ist nur alle paar Jahre zu erleben. Zuletzt war dieses Ereignis im Jahre 2008 zu sehen. Durch die anhaltenen Regenfälle und die einsetzende Schneeschmelze füllte sich die Talsperre bis zum Rand. Dadurch läuft das Wasser nun unkontrolliert über den Überlauf der Talsprerre ab, bis der Pegel wieder sinkt.

Diemeltalsperre: Staumauer, Ausgleichsweiher und Kraftwerk

Überlaufende Staumauer mit Kraftwerksgebäude (von Norden)

Der Grundablass der Staumauer

Viele Menschen kommen zum Diemelsee um dieses beliebte  Bildmotiv bildlich festzualten.

Blick von der Staumauer auf das Kraftwerksgebäude und Ausgleichsweiher

Wasser- bzw. Südseite der Staumauer (Blick etwa von Südwest)

Diemeltalsperre: Vollstau = 19,93 Mio. m³ bei 376,20 m ü. NN

Letzte Meldung vom Montag, 8. Februar 2016 07:00 Uhr
Wasserstand in m ü. NN: 376,24

Inhalt in Mio. m³: 20,00
Zufluss Diemel und Itter in m³/sec: 4,83
Abfluss Helminghausen in m³/sec: 4,50

Wassertemperatur in Grad Celsius: 4,7

Valentinstag: Der Pegel des Diemelsee ist gesunken…

Valentinstag Sonntag, 14. Februar 2016

Diemeltalsperre: Vollstau = 19,93 Mio. m³ bei 376,20 m ü. NN

Letzte Meldung vom Freitag, 12. Februar 2016 07:00 Uhr

Wasserstand in m ü. NN: 376,17

Inhalt in Mio. m³: 19,88
Zufluss Diemel und Itter in m³/sec: 5,67
Abfluss Helminghausen in m³/sec: 9,00
Wassertemperatur in Grad Celsius: 4,8

Weitere Informationen über den Diemelsee erhalten Sie beim Tourist-Info Diemelsee

Pilze im Wald

Hallo liebe Pilzfreunde,

von den Pilzen im Wald sollte man nur die sammeln, die man auch 100% tig kennt. Was man nicht kennt, sollte man stehen lassen.  Eine kleine Unachtsamkeit kann im schlimmsten Fall zum Tod führen! Es gibt keine Regeln die Gift- von Speisepilzen unterscheiden.

Vorsicht!

Die folgenden Beschreibungen dienen nur der Information.Sie können eine Beurteilung durch geschulte Begutachter keinesfalls ersetzen.

Birkenpilz und Fliegenpilz

Gut und böse stehen dicht bei anander.

Birkenpilz

Steinpilz

Pfifferlinge

Steinpilz

Steinpilz

 

Genieße jeden Tag, aber nicht jeden Pilz, es könnte sonst Dein Letzter sein.


Alles Banane ?

Fuerteventura: Die Kanarische Banane gilt als wichtigste Feldfrucht und ist auf allen Inseln der Kanaren anzutreffen.

Bananenbaum

Strunk der Kochbanane mit Blüte

Bananenbaum

Die Kanarische Banane ist eine sehr kleine Banane, hat aber einen sehr hohen Kalium – Eisen- und Magnesiumanteil.

Bananenbaum

 

Bananenbaum

 

Bananenbaum

Aus der Banane wird ebenfalls der wohlschmeckende Bananenlikör „Licor de Platano“ hergestellt. Jeder Kanaren-Urlauber kann bestätigen, dass die Kanarische Banane wesentlich schmackhafter ist als die Südamerikanische Banane. Platano ist der spanische Begriff für Banane. In Lateinamerikanischen heißen die Bananen „Banana“.

kanarische Bananen

Eichhörnchen

Letztes Jahr im Herbst hab ich es endlich geschafft ein Eichhörnchen zu fotografieren. Es war nicht so einfach, die Tiere sind scheu und sehr schnell. aber es hat denoch gklappt.

Eichhörnchen

Eichhörnchen beim Nüsse sammeln

Wo sind die Haselnüsse?

 

Eichhörnchen

Eichhörnchen beim Nüsse suchen

 

 

Eichhörnchen

Eichhörnchen

 

 

Eichhörnchen
Eichhörnchen

Und schwupp ist es weg.