8. Historischer Markt 2014 in Obermarsberg

Obermarsberg: Merket auf und gebet Acht: Am 6. und 7. September 2014 wurde auf dem geschichtsträchtigen Boden der ehemaligen Eresburg und Sachsenfestung zu Obermarsberg (Hochsauerlandkreis) der VIII. Historische Markt veranstaltet.

Da packten die Handwerker ihre Waren zusammen und zogen mit Karren, Weib und Kindern der Stadt zu…?

Bis ins 19. Jahrhundert wurde in den Gemäuern der „Stadt auf dem Berge“ Markt gehalten. Alle drei Jahre organisiert die Kolpingsfamilie Obermarsberg das historische Spektakel. Die Kolpingsfamile als Ausrichter hatte für dieses mittelalterliche Spektakulum 100 Stände, Buden, Aktionen und Attraktionen organisiert. Beginnend vor der Nikolaikirche, die Eresburgstraße hinauf, bis zum einzigen erhaltenen Pranger Westfalens dauerte das mittelalterliches Treiben zwei Tage lang.

Obermarsberg im Sauerland
Auf einer Länge von fast tausend Metern stand die alte Stadt auf dem Berge ganz im Zeichen der Historie.
Einzug der Historischen Schützen aus Obermarsberg
Am Samstag den 6. Sept. gegen 14 Uhr trafen die Historischen Schützen von ihrem dreitägigen Fußmarsch in Erinnerung an ein altes Schutz- und Trutzbündnis im Diemeltal von 1358  auf der Oberstadt ein. Am Mittwoch starteten pünktlich um 10 Uhr die Historischen Schützen von Obermarsberg auf dem Marktplatz in Hofgeismar zu ihrem über 80 Kilometer langen Marsch zum 8. Historischen Markt nach Obermarsberg. Die 12 Historischen Schützen, vier Marketenderinnen und drei Kutscher des Pferdegespanns wollten mit ihrem Marsch an ein bisher unbekanntes, fast 650 Jahre altes Schutz- und Trutzbündnis im Diemeltal aus dem Jahre 1358 zwischen Hofgeismar, Wolfhagen, Volkmarsen, Warburg und Marsberg erinnern.
Die Kutsche der Historischen Schützen aus Obermarsberg.
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Marketenderinnen aus Obermarsberg
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Empfang der Historischen Schützen aus Obermarsberg
Grußwort des Marktherren
Detlev Steinhoff, vom hohen Rat bestellter Marktherr, bekleidet mit seiner aus schwarzem Samt und mit Kaninchenfell besetzte Kaufmannskluft  begrüßte alle Besucher und Gäste.
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Grußwort der Schirmherrin
Schirmherrin Birgit Sippel (Mitglied des Europäischen Parlaments) „Das macht den historischen Markt hier zu etwas Besonderem“, hatte die Europaabgeordnete Birgit Sippel aus Arnsberg am Samstagmittag zur Eröffnung gesagt. „Mit viel Herzblut engagieren sich hier Ehrenamtler. Sie alle haben viel Zeit und Liebe in die Organisation gesteckt. Das merkt man.“
Die Europaabgeordnete Birgit Sippel aus Arnsberg eröffnete mit einem Kanonenböller den 8. Historischen Markt in Obermarsberg.
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Mit Verlesen der Marktordnung war der achte Historische Markt in Obermarsberg nun eröffnet.
Marktordnung
Es folgte der Fassanstich durch die Europaabgeordnete Birgit Sippel aus Arnsberg.
Die Veranstalter freuten sich, dass sich wieder viele Handwerker, Trödler und Krämer, Bauernstuben, mittelalterliche Musikgruppen sowie Gaukler und allerlei Gesinde präsentierten: Wasserguillotine, Badehaus. Alte Landmaschinen, Druckerei, Apotheke, Waschfrauen, Holzschuhmacher, Laternenbauer aus Polen, Reiserbesen und Körbe, Falkner, Seilerei, Krämerei, Trödler mit Drehorgel, Kerzenzieher, Märchenerzähler, Dengler, Schuster, Bernsteinschleiferei, Töpferei, Historisches Handwerk (Dachdecker, Papierschöpfen, Holzschnitzer, Steinmetz, Lederhandwerk, Zeugmeisterei. Färberei, Münzprägen) und die Reiterfanfaren aus Usseln. Neu dabei war eine Glasperlenmacherin, ein Lager der Kelten und Germanen, ein Salzhändler, ein Wahrsager und ein Steineschlepper sowie ein Krämer mit Utensilien fürs Schlachtfeld (Waffen und Küchenzubehör).
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Schreinerei
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Holzschuhmacher
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Schuster
Herstellung antiker und historischer Salben
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Im alten Backhaus gab es Steinofenbrot und Platenkuchen von Bäcker Roman.

Steinofenbrot
Steinmetz Köchling

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Antik  und Kreatives
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Bernsteinschleiferei
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Des Drechslers Stärke sind runde Werte.
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Eine besondere Aktion für die Kinder war das historische Kinderkarussell.
Kunstschmied
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.Bauernstuben
Der Schandpfahl, Pranger Kaak oder auch Kook genannt, steht vor dem alten Rathaus. An ihm wurden hauptsächlich im 16. Jahrhundert Verbrecher, meist für Mundraub, Feldraub, Schlägereien oder Trunksucht schuldig gesprochen, mit Fußfesseln und Halsband gefesselt und so der Öffentlichkeit zur Verspottung und Abschreckung präsentiert.
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Seilerei
Seilerei
Seilerei
Trödler mit Drehorgel
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Waschfrauen
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Falke
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Original Sauerländer Baumgesichter
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Badehaus
die Wasserguillotine vor der Nikoleikirche.
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das Lager der historischen Schützen aus Obermarsberg
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Seid gegrüsst all ihr holden Damen und edlen Ritter landauf und landab. An diesem Lager muss keine Kehle verdorren und kein Wanst knurren. Last uns Fressen und Saufen und gebt uns Kund aus anderen Teilen des Landes.!
Lager der historischen Schützen aus Obermarsberg
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Gaumenschmaus
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der Brandstifter zündelt wieder…
Zum Programm gehörte auch, dass die Feuerwehr mehrmals ausrückt. Wenn unterhalb der Nikolaikirche die ersten Rauchwolken aus dem extra errichteten, mit Stroh gedeckten Haus züngelte, dann dauerte es nicht mehr lange, bis sich die historische Feuerwehr mit ihrer Handdruckspritze, Leitern und viel Getöse den Weg durch die Menschenmassen bahnte.
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Macht platz die Feuerwehr rückt an.

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.Die Feuerwehr im Einsatz.
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…Der Brand ist gelöscht.
Mit dabei waren auch wieder die Gruppen Castra Vita, eine Zeltstadt, die sich mit dem Lagerleben des Mittelalters beschäftigt
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Berittener Fanfarenzug Wilke-Mühle Usseln
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Berittener Fanfarenzug Wilke-Mühle Usseln
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Drei geschniegelte Herren und eine totschicke Dame: „Hilde Wummel“ – Die einzigartige Musikkapelle.
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Padberger Spielleute „Rückenbücken“
Padberger Spielleute „Rückenbücken“
Padberger Spielleute „Rückenbücken“
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Die Kinder lauschten gespannt dem Märchenerzähler.

Auf Wiedersehen zum

9. Historischer Markt 2017

in Obermarsberg

vom 02. – 03. September 2017

9. Historischer Markt 2017 in Obermarsberg vom 02. – 03. September 2017

9. Historischer Markt 2017 in Obermarsberg vom 02. – 03. September 2017


674. Allerheiligenkirmes in Soest

Immer am Mittwoch nach Allerheiligen findet einmal pro Jahr – und das (leider) nur fünf Tage lang in der altehrwürdigen Hansestadt Soest die  Allerheiligenkirmes statt. Die Allerheiligenkirmes in Soest ist die größte Altstadtkirmes (vormals größte Innenstadtkirmes) Europas und fand dieses Jahr vom 2. – 6.11.2011 statt.

Jährlich kommen hier ca. eine Million Besucher zu dem Volksfest im Herzen Westfalens an insgesamt fünf Kirmestagen, um die von vielen als „heimelig“ empfundene Atmosphäre einer Kirmes zwischen Fachwerkhäusern und Kirchen zu erleben. Die Allerheiligenkirmes ist das älteste Volksfest Nordrhein-Westfalens und wurde im diesem Jahr zum 674. Mal gefeiert.

 

Soester Allerheiligenkirmes – Die Kultveranstaltung im Herzen Westfalens!

Impressionen vom Samstag den 5. November 2011.

Osthofentor

Kirmesplakat

 

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Allerheiligen-Markt 2011 in Marsberg

Allerheiligen-Markt 2011 in Marsberg

Der traditionelle Allerheiligen-Markt in Marsberg öffnete auch in diesem Jahr wieder seine Pforten und bot allen Besuchern der Marsberger Innenstadt vom 13. bis 16. Oktober 2011 vier lange Tage fröhliches Marktgeschehen. Am Donnerstag, den 13. Oktober um 15:30 Uhr begann der Rummel feierlich mit 3 Böllerschüssen von Obermarsberg aus. An allen anderen Tagen begann der Markt bereits um 12 Uhr. Die Organisatoren freuten sich ganz besonders auf das von vielen geforderte Festzelt als Treffpunkt der Besucher und Gäste wieder anbieten zu können. Das Festzelt war an allen Tagen geöffnet und bot zusätzlich ein attraktives Abendprogramm für Jung und Alt.  Am Samstagabend begeisterte die Sängerin Conny Engel mit einem Live-Auftritt ihr Publikum.  Für das leibliche Wohl im Festzelt war selbstverständlich während der gesamten Zeit gesorgt. Alle Besucher konnten sich wieder über viele bunte Fahrgeschäfte und Kirmesbuden in der Marsberger Hauptstrasse, auf dem Sparkassenvorplatz und dem Kirchplatz freuen. Zum Naschen gab es dazu Süß- und Mandelwaren, Zuckerwatte, Popcorn und alles, was das Herz begehrt.

Auch für Gourmets und Gourmands gab es an den Imbissständen und bei den Marsberger Gastronomen Außergewöhnliches zu genießen. Für das leibliche Wohl war für alle Besucher bestens gesorgt.

Natürlich bot der Allerheiligen-Markt in Marsberg auch jede Menge Fahrspaß. Bei den kleineren Gästen sorgten die Fahrgeschäfte „Kinderparadies“ und „Orient-Reise“ für fröhliches Kinderlachen. Neben der beliebten „Ponyreitbahn“ sorgten auch mehrere Spielgeschäfte das keine Langeweile aufkam.

Etwas rasanter ging es dann in den Fahrgeschäften „Eclipse“, „Musikexpress“ und dem „Be Bop Autoskooter“, der rollenden Disco, zu. Diese Fahrgeschäfte garantierten den Besuchern energiegeladen Fahrspaß pur. Wer erleben möchte, wie es sich anfühlt mit verschiedenen Achterbahnen zu fahren, in einem Düsenjet im härtesten Einsatz oder mit einem Hubschrauber durch den Grand Canon zu fliegen, der konnte diesen ultimativen Adrenalinkick im „Venturer-Simulator“ erleben.

Alle Kinder konnten mit der Aktion „einmal zahlen, zweimal fahren“ doppelten Fahrspaß erleben. Dazu wurden auch in diesem Jahr wieder tausende Kirmes-Gutscheine für Kinder ausgegeben.

Anlässlich des Allerheiligen-Marktes präsentierte der Kulturring Marsberg am Freitagabend die Gruppe „Achill Sound“ um 20 Uhr in der Tenne in Marsberg. „Achill Sound“ steht für die Art von Musik, wie sie von den großen irischen Folk Bands gespielt wurde: Wenig Elektronik, dafür umso mehr handgemachter, ehrlicher Irish Folk. Die musikalische Bandbreite reichte von langsamen Balladen über fetzige Tanzmelodien wie Jigs, Reels, Hornpipes oder Polkas bis hin zu den berühmten Drinking Songs.

Der Historische Umzug am Sonntagnachmittag war der Höhepunkt der Festlichkeiten und natürlich auch Anziehungspunkt für zahllose Gäste aus dem ganzen Umkreis. Auch in diesem Jahr nahmen über 20 Gruppen an dem farbenprächtigen Zug durch die Marsberger Innenstadt teil. Ob „Historische Schützen“ und „Marketenderinnen“, „Nachtwächter“, „Garde-Grenadiere“, „Kanoniere“ oder das „Rott der Schlachtschwertierer“ – sie alle waren beim traditionellen Historien-Spektakel an der Diemel zu sehen und begeisterten die Zuschauer.

Erstmalig präsentierten sich die „Landsknechte Halver“, die „Alt-Mainzer Stadtsoldaten“, die amtierende „Diemelseekönigin“ und der „Verkehrsverein Eversberg“.

Eine Vielzahl von Schaustellern bot nützliche, dekorative und exotische Waren allerart an, die zu einem ausgedehnten Bummel in der Hauptstraße einluden.

Die Marsberger Geschäfte entlang der Hauptstraße hatten am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet und alle Gäste waren herzlich dazu eingeladen, ihrer Shoppinglust ausgiebig nachzugehen.         (Quelle: www.marsberg.de)

Historischer Mittelalterlicher Markt in Korbach

Alljährlich am zweiten Wochenende im Oktober tummeln sich bis zu 100.000 Besucher in der Korbacher Fußgängerzone. Der Historische Mittelalterliche Markt ist die publikumsstärkste Großveranstaltung der Korbacher Hanse eV. Am Samstag, dem 8. und Sonntag, dem 9. Oktober 2011 war es dann endlich wieder soweit. Zwischen Zelten und Buden sorgten Gaukler und Lautenspieler – vom Bahnhof bis hinauf zum historischen Rathaus – für Unterhaltung. Herzhafte Düfte ließen das Wasser im Mund zusammen laufen. Mit frischem Brot, Spanferkel, deftigen Eintöpfen und natürlich den berühmten Waldecker Ofenkuchen stärkten sich die Besucher für einen langen Markttag.

Umringt von Schaulustigen schlugen Ritter mit funkensprühenden Schwertern auf einander ein und in Ketten wurde eine Hexe vor den Richter gezehrt.Vorführungen des Handwerks zeigten anschaulich, mit welchen Werkzeugen im Mittelalter Gegenstände des Alltags hergestellt wurden und wer auf den Geschmack kam, konnte an einem der vielen Stände ein nostalgisches Andenken erwerben.

In langen Gewändern zogen Magistrat und Vertreter der Kaufmannschaft über den Markt, testeten die Speisen und vor allem das speziell für diesen Anlass gebraute Korbacher Marktbier.
Originalität der Stände und Kostüme ist eines der wichtigsten Kriterien, mit denen die Korbacher Hanse eV. die Qualität des Marktes schon über viele Jahre hinweg gewährleistet. Sicher einer der Gründe dafür, dass Jahr für Jahr Scharen von Besuchern nach Korbach stürmen.
Längst reichen die Parktplätze rund um die Innenstadt nicht mehr aus. Von Sonderparkplätzen am Stadtrand wurden Gäste mit einen kostenlosen Park&Ride-System in die Stadt und zurück zu den Fahrzeugen transportiert.

Impressionen vom Sonntag, den 9. Oktober 2011.

Schützengilde St. Barbara

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7. Historischer Markt 2011 in Obermarsberg

Am 3. und 4. September wurde auf der Eresburg zu Obermarsberg (Hochsauerlandkreis) der VII. Historische Markt veranstaltet. Eine kleine mittelalterliche Welt erwartete die Besucher: Handwerker und Händler, Musici, Gaukler, Waffenschmiede und Komödianten, Lagerleben der historischen Schützen, Gaumenschmaus, Spezereien und edle Getränke, Ackerbau und Viehzucht und eine Zeltstadt mit Lagerleben.

Der Historische Markt wurde bereits zwei Tage vor dem offiziellen Beginn eingeläutet: Die Historischen Schützen von Obermarsberg marschierten vom 1. bis 3. September von Medebach nach Obermarsberg um an die alten Handelswege zu erinnern, über die die Händler quer durch Deutschland auch zu den Märkten nach Obermarsberg und Horhusen (Niedermarsberg) zogen. Der Tross bewegte sich in voller Rüstung und mit Pferdegespann, versorgt durch die „Marketenderinnen vom Eresberg“, entlang der über 1.000 Jahre alten „Heidenstraße“ in Richtung Korbach und über eine weitere alte Handelsstraße, den „Frankfurter Weg“, bis kurz vor die Tore von Obermarsberg. Am Samstag, dem ersten Markttag, trat der Zug gegen 15 Uhr in Obermarsberg ein und gemeinsam mit dem Schirmherr, Prof. Dr. Patrick Sensburg, wurde der Historische Markt offiziell eröffnet.

Mit über 110 Darbietungen war der diesjährige Markt größer und vielfältiger als je zuvor.

Impressionen vom 7. Historischen Markt in Obermarsberg.

Auf einer Länge von fast tausend Metern stand die alte Stadt auf dem Berge ganz im Zeichen der Historie.

Die Feuerwehr im Einsatz.

Der Brand ist gelöscht.

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