CeBIT 2016: Highlights der CeBIT Press Preview

CeBIT 2016

Hannover: Auf der CeBIT Preview 2016, dem wichtigsten und internationalsten Medien-Event vor Beginn der CeBIT in einigen Wochen, präsentierten knapp 30 Unternehmen ihre neuesten digitalen Lösungen und Innovationen. „Kein Wirtschaftszweig bleibt vom rasanten Einzug der Digitalisierung unerreicht“: Oliver Frese, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe, hob bei der Begrüßung der mehr als 110 Medienvertreter aus aller Welt die weiter wachsende Bedeutung der IT-Schau hervor: „Wir schreiben die Geschichte der CeBIT neu!“ Als konzeptionelle Säulen nannte Frese die Digitalisierung von Märkten und Unternehmen, der Öffentlichen Hand und der Gesellschaft.

Tatsächlich bietet die CeBIT in diesem Jahr ein Themenspektrum wie noch nie und verspricht im Spannungsfeld der Megatrends Internet der Dinge, Big Data & Cloud, E- & M-Commerce und Security wertvolle Anregungen für sämtliche Branchen – von der Industrie über den Dienstleistungssektor bis zur Medizin und vom Startup über den Mittelstand bis zum Konzern. Stellvertretend für diese beeindruckende Bandbreite gaben rund 30 CeBIT-Aussteller bei der Press Preview in Hannover einen Vorgeschmack auf ihre Highlights.

Deutsche Bahn, Huawei, Salesforce und SAP: Neue Digitalisierungskonzepte stellen den Kunden in den Mittelpunkt

Wie wichtig es gerade für große Unternehmen ist, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, verriet der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Volker Kefer, in seiner Keynote. „Die Digitalisierung wird auch unser Geschäft massiv verändern.“ Für fünf Millionen Zugreisende pro Tag gelte es, neue digitale Serviceangebote zu entwickeln. Zugleich könne man durch intelligente Datenauswertung Probleme erkennen, bevor ein Ausfall drohe – 70 000 Weichen der Bahn stehen als Beispiel dafür. Künftig will die Deutsche Bahn verstärkt auf „Menschen mit Digitalisierungs-Gen“ setzen – die DB fördert Startups, die mit dem Verkehrsunternehmen neue Geschäftsansätze und innovative Technologien entwickeln. Zudem tritt die Bahn als Premium-Partner der CeBIT-Innovationsbörse SCALE11 auf: Rund 250 junge Firmen werden bei Europas führender Plattform für digitale Startups und disruptive Geschäftsmodelle in Halle 11 vertreten sein.

Als wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Digitalisierungskonzepte gilt unter Experten die 360-Grad-Sicht, wie sie beispielsweise Huawei seinen Kunden bieten möchte. Jörg Karpinski, Chef der Huawei Enterprise Business Group, konnte auf der Press Preview mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: Der chinesische Konzern wird in Halle 2 auf rund 2 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein breites Spektrum innovativer ITK-Produkte und -Lösungen aus den Bereichen Cloud Computing, Big Data, Internet der Dinge, Rechenzentrum und Informationssicherheit präsentieren. Darüber hinaus zeigt Huawei Praxisbeispiele aus dem öffentlichen Sektor sowie dem Finanz- und Verkehrswesen.

Mit Salesforce ist der führende CRM-Plattformanbieter exklusiver Event-Partner der CeBIT 2016. Erstmals wird das Unternehmen seine Kunden- und Partnerveranstaltung Salesforce World Tour auf der CeBIT in zwei Messehallen durchführen. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Besucher, wie sich die digitale Transformation beschleunigen und der Kunde in den Fokus rücken lässt. Mark Hoenke, Director Brand Communications bei Salesforce, berichtete auf der Press Preview, dass die Veranstaltung neben inspirierenden Keynotes Live-Demos aktueller Technologien sowie Showcases von Partnern umfassen wird, die ihr Wachstum mit Salesforce-Lösungen vorantreiben.

SAP präsentiert sich in Hannover als Wegbereiter der Digitalisierung. „Digitale Transformation ist Live-Business“, erklärte Rolf Schumann, Chief Technology Officer von SAP Europe, Mid-East and Africa, beim medialen CeBIT-Kickoff in Hannover. Getrieben werde der Wandel durch bahnbrechende Technologien wie In-Memory oder Cloud Computing. Schwerpunkt des Auftritts wird das vollständig integrierte SAP HANA-Angebot rund um alle Kernprozesse. Es erschließt Unternehmen schon heute die erforderlichen Technologien und Anwendungen für alle Fachbereiche, um die Anforderungen der Digitalen Transformation agil und ganzheitlich umzusetzen.

Microsoft, Software AG und Thomas Krenn AG: Rechenleistung auf Abruf und ein deutliches Plus an Energieeffizienz

Auf der CeBIT 2016 präsentiert Microsoft sieben Faktoren für den Wandel, die den Weg ins Digitale Wirtschaftswunder weisen. Anhand konkreter Beispiele aus Unternehmen, Bildungsorganisationen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen stellt Microsoft auf der CeBIT dar, wie sich Infrastruktur, Organisation, Mitarbeiter, Team, Wissen, Produktion und Staat optimal aufstellen, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. Dabei sollen Technologien aus der Cloud für neue Gestaltungsspielräume sorgen. So wird etwa der ABB-Konzern seine gemeinsam mit Microsoft entwickelte Serviceplattform für die Schnellaufladung von Elektrofahrzeugen präsentieren. Die Plattform nutzt die Vorteile maschinellen Lernens sowie Predictive Analytics-Fertigkeiten.

Die zentrale Botschaft der Software AG für die CeBIT lautet: raus aus der Standard-IT, rein ins dezentrale, flexible Programmieren in Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dazu stellt das Unternehmen mit seiner Digital Business Platform 2.0 die passende Technologie vor. Je nach Anwendungsfall lassen sich verschiedene Bausteine einsetzen – Business- und IT-Transformation, In-Memory-Speichertools, Integration, Prozesse oder Predictive Analytics.

Die Thomas Krenn AG kündigte für die CeBIT den Prototyp eines neuen Verfahrens zur Serverkühlung an, das die Energieeffizienz von Rechenzentren oder Servern wesentlich verbessern kann. Das Flüssigkühlsystem wird mit der Gebäudetechnik vernetzt, sodass die Abwärme nahezu vollständig für die Heizung oder Warmwasserbereitung zur Verfügung steht.

AdNovum, Bundesdruckerei, Digittrade, G Data, Kaspersky Lab und Secusmart: Mit diesen CeBIT-Neuheiten gehen Unternehmen auf Nummer sicher

83 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten laut dem Digital-Verband BITKOM, dass sich ein von ihnen genutztes Rechenzentrum in Deutschland befindet und damit dem deutschen Recht unterliegt. Als Mitgründer der TeleTrust-Initiative „IT-Security Made in Germany“ wird G Data beim Start der Microsoft Cloud in Deutschland als einziger Antiviren-Hersteller mit einer auf die Azure-Architektur abgestimmten Managed-Endpoint-Security-Lösung im Markt vertreten sein. Dies berichtete der Leiter der Unternehmenskommunikation von G Data, Thorsten Urbanski, bei der Press Preview. Darüber hinaus wird der Sicherheitsspezialist, der vor 30 Jahren in Hannover das weltweit erste PC-Virenschutzkonzept vorstellte, auf der CeBIT erste Einblicke in die neuen Business-Lösungen der „Generation 14“ gewähren.

Für die sichere Verschlüsselung von Daten werden fast immer starke kryptographische Schlüssel verwendet, sogenannte digitale Zertifikate. Um diese erstellen, verwalten und prüfen zu können, benötigen Unternehmen in der Regel eine aufwändige Public-Key-Infrastruktur (PKI). Das gilt nicht für eine neue Cloud-Lösung der Bundesdruckerei: Hier werden die Zertifikate für elektronische Identitäten einfach und sicher im akkreditierten Trust-Center („D-Trust“) erstellt und manuell oder automatisiert bezogen. „Mit PKI-as-a-Service können auch kleine oder mittelgroße Firmen und Organisationen von den Vorteilen einer modernen, hochsicheren Verschlüsselungs-, Signatur- und Authentifizierungslösung profitieren“, sagt Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Bundesdruckerei.

Secusmart nahm die CeBIT-Presseveranstaltung zum Anlass, eine neue Sicherheitslösung für die mobile Sprachkommunikation und Kurznachrichten vorzustellen. „Die SecuSUITE for Enterprise ist der erste echte BlackBerry-Service, der weltweit und unabhängig von jedem Netzbetreiber genutzt werden kann“, erklärte Secusmart-Geschäftsführer Dr. Christoph Erdmann. Weitere Neuheiten sind der BlackBerry-Service Good Technology, eine sichere mobile Plattform für Unternehmen sowie WatchDox für das sichere Teilen von Dokumenten.

Von DIGITTRADE kommt zur CeBIT HipDisk, eine attraktive USB 3.0-Festplatte im 2,5-Zoll-Format mit austauschbarer 3D-Designhülle. Der Silikonschutz bewahrt das Gerät platzsparend vor diversen Umwelteinflüssen und ermöglicht eine schnelle Datenübertragung von bis zu 400 MBit/s. Außerdem führt DIGITTRADE zur CeBIT die Premiumversion der Kommunikations-App Chiffry ein. Android-, iOS- oder BlackBerry-Nutzer können so abhörsicher telefonieren, verschlüsselte Mitteilungen senden sowie Bilder, Videos oder Kontakte sicher teilen und erhalten nun weitere nützliche Funktionen. Zudem startet das Unternehmen den Verkauf seiner neuesten hochsicheren Festplatte HS256 S3. Sie ist noch sicherer, schneller und robuster als ihre zertifizierte Vorgängerin HS256S.

Der Schweizer Softwarehersteller AdNovum bringt seine Identity- und Access-Management-Lösung NEVIS nach Deutschland. Ursprünglich für den Einsatz im E-Banking konzipiert, schützt NEVIS Portale von Banken, Versicherungen und Behörden. Dank modularem Aufbau fügt sich die Software nahtlos in gewachsene IT-Infrastrukturen ein und erlaubt zudem die einfache Integration künftiger Authentisierungsverfahren.

Kaspersky Lab möchte „Security Intelligence Services“ für Kritische Infrastrukturen sowie Organisationen jeder Größe ins Blickfeld der CeBIT-Besucher rücken. Eine neue Cyberschutzlösung gegen hochentwickelte Angriffe ist ebenfalls in Vorbereitung. Einzelheiten will das Unternehmen aber erst auf der Messe verraten. „Die intelligente Cybersicherheit wird das dominante CeBIT-Thema für die d!conomy“, sagt Holger Suhl, General Manager von Kaspersky Lab für den deutschsprachigen Raum.

Rund um das Thema Drohnen entstehen derzeit viele neue Geschäftsmodelle – unter anderem in der Logistik und in der Agrarwirtschaft. Richtungsweisende Ideen kommen auch aus dem Startup-Ökosystem. Weitere Themen der CeBIT Preview in Hannover waren intelligente Lösungen für mobile Business, Smart Home und die Stadt der Zukunft.

Auf der CeBIT Preview stellte die Deutsche Messe das Konzept für den mit Spannung erwarteten ersten DRONEMASTERS Summit@CeBIT vor, der neben einer Ausstellung ein mehrtägiges Konferenzprogramm und eine Flugarena in Halle 16 umfasst. Im Mittelpunkt stehen Business-Anwendungen für die smarten, unbemannten Flugkörper.

Ein interessantes Drohnen-Konzept bringt unter anderem Wingtra aus der Schweiz auf die Messe: Das schnell wachsende Spin-Off der ETH Zürich hat eine Drohne gebaut, die senkrecht wie ein Helikopter starten und problemlos zwischen Häusern oder auf Waldlichtungen landen kann.

Der Drohnen-Prototyp Skye der ETH Zürich soll dagegen die energieeffiziente Flugweise eines Zeppelins mit der Präzision eines Quadrocopters verbinden. Ausgestattet mit Kameras, soll er im März über das Ausstellungsgelände fliegen und demonstrieren, wie interaktives Marketing aus der Luft aussehen kann.

Apropos Schweiz: Aus dem diesjährigen CeBIT-Partnerland („Wir exportieren zwölfmal mehr IT-Produkte als Schokolade und Käse zusammen“, so Franz Grüter, Schweizer Nationalrat) stellten sich den Journalisten in Hannover auch der international aktive Finanzdienstleister SIX Group und die Noser Young Professionals AG vor. Der Infrastrukturanbieter SIX bietet FinTech-Lösungen an und unterstützt Banken bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien. Noser Young Professionals stellt auf der CeBIT ein Modell vor, wie Ingenieure ausgebildet werden können, welche bereits im Alter von 17 Jahren vollwertig mitarbeiten können. CeBIT Besucher können in fünf Minuten eine „CeBIT-Ausbildung mit Diplom“ erhalten.

BVDS, Peat, VoxR.org, ActiWait, climbtrack und Cryptomator: Richtungsweisende Ideen aus dem Startup-Ökosystem

Welche Bandbreite an Geschäftsideen durch die Digitalisierung möglich wird, demonstrierten auf der CeBIT Preview zahlreiche Startups. Wichtigste Anlaufstelle auf der CeBIT selbst ist der gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups BVDS entwickelte CeBIT-Schwerpunkt SCALE11. Er zeigt das gesamte Ökosystem rund um Innovationen, Gründer, etablierte Unternehmen und Kapitalgeber in Halle 11.

Das Hannoveraner Unternehmen Peat hat eine App entwickelt, die mit künstlicher Intelligenz gegen Ernteausfälle kämpft. Auf Basis von Bilderkennung und selbstlernenden Algorithmen werden Krankheiten an Pflanzen schon frühzeitig erkennbar.

Die Firmengründer von VoxR.org bieten ein Mittel gegen die Eintönigkeit mancher Business-Events: Über eine einfach aufgebaute Internetseite, die über jedes Smartphone erreichbar ist, können die Teilnehmer eines Kongresses oder Workshops Fragen stellen, Diskussionen anregen oder Feedback geben. Fünf DAX-Unternehmen nutzen den Service bereits, darunter der Pharmakonzern Merck und der Automobilhersteller Daimler.

Im Rennen um den prestigeträchtigen CeBIT Innovation Award 2016 haben sich drei junge Forscherteams für das Finale qualifiziert. Die Preisträger werden im März in Hannover ausgezeichnet und stellen am Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 6 ihre Projekte vor. ActiWait von der Urban Invention GbR ist ein interaktiver Aufsatz für einen Signalanforderungstaster an Fußgängerampeln, der nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden kann. Mit climbtrack vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz können Klettersportler mit geringem Aufwand ihren Trainingsfortschritt analysieren und dokumentieren. Darüber hinaus ermöglichen Augmented-Reality-Lösungen eine spontane Definition von Kletterrouten. Der von zwei Bonner Informatikstudenten entwickelte Cryptomator ist die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich auch für technisch weniger erfahrene Nutzer eignet.

Pearl, Sennheiser, ZTE, Eurotech: Intelligente Lösungen für mobile Business, Smart Home und die Stadt der Zukunft

In einer Zeit, in der Unternehmen ihre Projekte häufig über mehrere Standorte und Länder verteilen, sind Telefonkonferenzen ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg. Sennheiser präsentiert auf der CeBIT mit „TeamConnect Wireless“ eine drahtlose Lösung für mobile Audiokonferenzen mit bis zu 24 Teilnehmern. Per Bluetooth können sich Smart Devices oder Computer in wenigen Sekunden mit dem System verbinden.

Interessante Zubehör-Neuheiten für den Business-Einsatz kommen auch von Pearl: Der Elektronikhändler stellte auf der CeBIT Preview den microSD-Cardreader Callstel Wireless Connected mit WLAN-Schnittstelle vor, der Smartphone-Nutzern bis zu zwei Terabyte zusätzlichen Speicher bietet. Bis zu acht Nutzer können gleichzeitig auf die Daten zugreifen – per App oder Internetbrowser. Außerdem vertreibt Pearl drei neue Wearables und bietet für Smart-Home-Einsteiger den VisorTech Tür- und Fensteralarm HSS-1.dw an, der bei einem Einbruch automatisch eine Push-Nachricht versendet. Bis zu 100 Melder lassen sich mit der zugehörigen App kontrollieren.

Praxisnahe Konzepte für die smarte Stadt und neue Produkte für das Firmenkundengeschäft stehen im Mittelpunkt des Auftritts von ZTE. Der Anbieter von Telekommunikationssystemen, Netzwerklösungen und mobilen Endgeräten wird auf der CeBIT innovative Anwendungen für die Bereiche E-Health, Smart Education und Smart Transportation sowie ein Urban Data Operation System für sichere Smart-City-Anwendungen präsentieren, die auf Big-Data-Analysen basieren. Dazu kommen ein drahtloses Ladekonzept für die intelligente Fabrik 4.0 und ein IoT-basiertes Smart Grid.

Auf das Wachstumsthema Internet der Dinge zielt auch Eurotech – mit einem integrierten Portfolio an Hardware- und Softwarelösungen für M2M- und IoT-Device-Middleware sowie Cloud-Lösungen, die als Basisbausteine für moderne Infrastrukturen im Internet der Dinge anzusehen sind.

Forschung zum Anfassen: ETH Zürich, Karlsruher Institut für Technologie und der neue Trend zum Biohacking

Dass der Einsatz digitaler Technologien selbst bei der Konstruktion oder Architektur von Gebäuden neuartige Ansätze ermöglicht, zeigt die ETH Zürich mit ihrem „In situ Fabricator“. Das mobile Robotersystem transferiert die Leistungsfähigkeit und Flexibilität einer digitalen Fabrikation direkt auf die Baustelle. Auch den CeBIT-Stand der Züricher Hochschule hat der „In situ Fabricator“ konstruiert.

Zusammen mit vielen anderen renommierten Forschungseinrichtungen ist das Karlsruher Institut für Technologie bei „Research & Innovation“ in Halle 6 zu finden. Als beeindruckenden Appetizer präsentierte das KIT die Software von Kinemic, mit der sich Wörter durch Schreiben in die Luft eingeben und Anwendungen mit Gestern steuern lassen. Die Bewegungen werden dann von einem Sensorarmband oder einer Smartwatch erfasst und in Gesten oder Text übersetzt. Eine freihändige Bedienung von Computern, Smartphones oder Augmented-Reality-Brillen ist also keine Utopie mehr.

Einen gewagten Schritt weiter geht Hannes Sjöblad: Der Leiter des schwedischen Biohacking-Verbands warb auf der CeBIT Preview für digitale Implantate. Er selbst trägt bereits einen in die Hand implantierten Chip, mit dem er zum Beispiel Türen öffnen kann. Sjöblad glaubt, dass physikalische Objekte oder Passwörter zur Identifizierung schon bald der Vergangenheit angehören werden: „Human Upgrade Technology is coming!“. Wer das enorme Digitalisierungstempo von Wirtschaft und Gesellschaft verfolgt, ahnt: Sjöblads Vision könnte tatsächlich Realität werden.

Über die CeBIT

CeBIT 2016

Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Mehr als 200 Sprecher liefern bei den CeBIT Global Conferences in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Partnerland 2016 ist die Schweiz.

Quelle und weitere Informationen über die CeBIT unter  www.cebit.de

Messegelände Hannover
Hermesallee
30521 Hannover

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