CeBIT Innovation Award 2015

Benutzerfreundlichkeit – Made in Germany

Ziel des CeBIT Innovation Award ist es, die Entwicklungs- und Gestaltungskompetenz für IT-Systeme zu fördern und das vorhandene Potenzial auszubauen. Mit dem CeBIT Innovation Award werden herausragende und innovative Konzepte für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und leichte, intuitive Interaktion mit IT-Systemen ausgezeichnet. Dabei geht es weniger um die technische Leistung als vielmehr um die gute Einsatzfähigkeit in der Praxis. Den Preis schreibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Deutschen Messe AG aus.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb des CeBIT Innovation Award können Nachwuchsforscherinnen und -forscher sowie Nachwuchsentwicklerinnen und -entwickler teilnehmen, die an einer Hochschule, Forschungseinrichtung oder in einem Unternehmen arbeiten. Ihr Hochschulabschluss sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Der Wettbewerb richtet sich an Informatikerinnen und Informatiker im Allgemeinen, aber auch an Spezialistinnen und Spezialisten auf den Gebieten Computergrafik, Datenfusion, Design oder Usability Labs.

Teilnahmeberechtigt sind die Urheberinnen und Urheber von Exponaten mit Wohnsitz bzw. mit Sitz des Unternehmens in Deutschland, die über die Rechte am Exponat verfügen und die die Nutzungsrechte einräumen können. Eine Kooperation von Forschenden mit Unternehmen ist ausdrücklich erwünscht.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder der Jury, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Messe AG, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragten Agenturen.

Bewertung

Die Exponate für die CeBIT 2015 werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Innovationshöhe
  • Gestalterische Leistung
  • Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit für den Alltag
  • Darstellbarkeit im Messekontext

Bewerbungsschluss: 11. Juli 2014

Dotierung

Die von der Jury vergebenen Preise sind mit insgesamt 100.000 Euro dotiert:

1. Platz: 50.000 Euro
2. Platz: 30.000 Euro
3. Platz: 20.000 Euro

Die Preisgelder werden als pauschale Aufwandsentschädigung für die Überlassung der nicht-exklusiven Nutzungsrechte an der Ausstellung des Exponats auf der CeBIT und ihren Tochtermessen sowie im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gezahlt.

Alle ausgewählten Gewinner-Exponate des CeBIT Innovation Awards werden auf der CeBIT ausgestellt. Davon abweichend kann die Jury in begründeten Ausnahmefällen eine andere Aufteilung der Preise oder die Benennung eines Sonderpreises vornehmen bzw. besondere Wettbewerbsbeiträge zusätzlich als Exponate zur Ausstellung auf der CeBIT vorschlagen.

Die Auszahlung der Aufwandsentschädigung ist in jedem Fall davon abhängig, dass das Exponat tatsächlich auf der CeBIT präsentiert wird.

Über die Jury
Alle Einreichungen werden von einer hochkarätigen Fach-Jury bewertet:

Die Jury besteht aus:

  • Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster
    Vorsitzender der Geschäftsführung und technisch-wissenschaftlicher Leiter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
  • Prof. Dr. Elisabeth André
    Institut für Informatik der Universität Augsburg
  • Britta Hofmann
    Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik
  • Prof. Dr. Gesche Joost
    Universität der Künste
    Design Research Lab
  • Oliver Frese
    Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG
    CeBIT-Vorstand
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas
    Abteilungsleiter Schlüsseltechnologien – Forschung für Innovationen im BMBF

Award-Vergabe

Anlässlich der CeBIT 2015 in Hannover erfolgt die Prämierung der Gewinner/innen des CeBIT Innovation Awards durch die Jury.

Insgesamt ist die Preisverleihung mit 100.000 Euro dotiert:

1. Platz: 50.000 Euro
2. Platz: 30.000 Euro
3. Platz: 20.000 Euro

Die Exponate der Preisträger werden auf der CeBIT 2015 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt (Halle 9, Stand D40).

Am 23. September 2014 hat die fünfköpfige Fach-Jury alle Wettbewerbsbeiträge zum CeBIT Innovation Award 2015 gesichtet und nach dem Grad an Innovation, der gestalterischen Leistung, Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit für den Alltag sowie der Darstellbarkeit im Messekontext bewertet.

Das Ergebnis der Experten rund um die Berliner Designforscherin Prof. Dr. Gesche Joost:  Aus mehreren Dutzend Projekten haben sechs Einreichungen besonders überzeugen können. Darunter sind auch Ideen aus der in diesem Jahr eingeführten Sonderkategorie „Usable Security and Privacy“. Diese stehen nunmehr in der finalen Auswahlrunde des Wettbewerbs, mit dem besonders nutzerfreundliche und alltagstaugliche IT-Anwendungen prämiert werden

Im nächsten Schritt realisieren die nun ausgewählten Nachwuchsforscher und -entwickler ihre Konzepte bis zur abschließenden Juryauswahl im Dezember als präsentationstaugliche Modelle. Konkretisierende Hinweise der Jury sollen dabei auch umgesetzt werden.

Informationen zu den Ergebnissen der ersten Jurysitzung erhalten alle Bewerberinnen und Bewerber ab dem 29. September per Post.

Auch wenn die endgültigen Siegerentwürfe erst im März 2015 im Rahmen der größten Computermesse der Welt in Hannover prämiert werden, steht für die Jurymitglieder schon heute fest: Der gesamte Wettbewerb ist für den IT-Standort Deutschland auch im dritten Jahr seines Bestehens ein Gewinn für Innovationskraft und Kreativität bei der nutzergerechten Gestaltung von IT-Systemen. Die Jury sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG als Initiatoren des CeBIT Innovation Award bedanken sich daher bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre Teilnahme.

 

Quelle und weitere Informationen rund um den CeBIT Innovation Award finden Sie auf der Website: www.cebitaward.de

 

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