Verleihung des CeBIT Innovation Award 2015

Bundesforschungsministerin Wanka zeichnet nutzerfreundliche IT-Anwendungen mit dem CeBIT Innovation Award 2015 aus


CeBIT_Innovation_Award_2015_300X250pxBERLIN/HANNOVER.
– Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Messe AG zeichnen bereits zum dritten Mal junge, exzellente Köpfe der deutschen IT-Nachwuchsforschung aus. Der CeBIT Innovation Award wird in diesem Jahr an drei herausragende Entwicklungen in den Bereichen Datensicherheit, Nutzerfreundlichkeit und digitaler Geschäftsverkehr verliehen. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.Die Exponate der Preisträger wurden auf der CeBIT 2015 (16. bis 20. März) am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt (Halle 9. Stand D40). Am Abend des 15. März 2015, dem feierlichen Eröffnungsabend, überreichte Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Preise an die drei Erstplatzierten, FOVEA, M und digisign.

Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 9

1. Platz: FOVEA – die App zur fotooptischen Holzvermessung mit dem Smartphone

Den ersten Platz und 50.000 Euro gewinnen die Entwickler der App FOVEA, eine Anwendung zur fotooptischen Holzberechnung. Mit der neuen App können Förster und Beschäftigte in der Holzindustrie alle Stämme, die auf einem sogenannten Holzpolter gestapelt sind, fotooptisch schnell und einfach mit dem Smartphone berechnen.


1,2 Milliarden Holzstämme werden jährlich in deutschen Wäldern gesammelt und mit drei Millionen Transporten in die Fabriken der Holzindustrie gefahren. Der Preis für einen einzelnen Stamm Industrieholz ist in den letzten fünf Jahren von 60 Euro auf bis zu 100 Euro gestiegen. Entscheidend für den Preis sind Qualität und Maße des Holzes. Wie lang und wie breit sind die Stämme? Auf dem Weg aus dem Wald bis zum Sägewerk wird heute manuell bis zu fünfmal gemessen und gezählt. Mit der neuen FOVEA-App können Förster und Beschäftigte in der Holzindustrie alle Stämme, die auf einem sogenannten Holzpolter gestapelt sind, fotooptisch schnell und einfach mit dem Smartphone berechnen.

Die FOVEA-App erstellt aus mehreren Einzelfotos ein Panoramabild, aus dem die Nutzer alle erforderlichen Ergebnisse für die Holzvermessung ablesen können. Anstelle der heute manuellen Messung bietet FOVEA ein gültiges, günstiges und schnelles Holzvermessungs-verfahren, welches das Verkaufsmaß bereits im Wald, am Anfang der Holzlieferkette, ermittelt. Die Nutzer der FOVEA-App können alle Messdaten in wenigen Sekunden ermitteln. Sie sparen dadurch bis zu 95 Prozent ihrer Zeit: Was ohne die App eine Stunde dauert, ist mit ihr nach drei Minuten erledigt.
Die Bedienung der FOVEA-App ist dabei so simpel wie nur möglich: Ein paar Fotos mit dem Smartphone, wenige Klicks zur Angabe der Holzsorte, eine Prüfung, ob alle Daten korrekt sind – und das Ergebnis liegt vor. Auch in diesem eher ungewöhnlichen Anwendungsgebiet zeigt sich, dass die konsequente Nutzerfreundlichkeit den entscheidenden Innovationsschritt darstellt. Die FOVEA-Gründer sind überzeugt, bis 2018 einen Großteil des weltweiten Holzeinschlags vermessen zu können.

Fabian Schweiger von der FOVEA GmbH


Der Förster und Informatiker Manfred Ide gründete FOVEA zusammen mit dem Softwareentwickler Christopher Herbon und der Interface Designerin Nadine Weiberg – alle drei Absolventen der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst
Hildesheim/Holzminden/Göttingen.
Sie haben 2013 mit der Entwicklung der App begonnen und sie nun zur Marktreife gebracht.
Weitere Informationen: www.fovea.eu

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ROBOCHOP by Clemens Weisshaar and Reed Kram commissioned by GFT for CODE n 15

ROBOCHOP by Clemens Weisshaar and Reed Kram commissioned by GFT for CODE_n 15

• Interaktive robotische Installation lässt Internetnutzer aus aller Welt die Kontrolle über eine Industrieanlage übernehmen.
• Die maßgefertigten Entwürfe werden von der Roboteranlage produziert und im Anschluß kostenfrei an die Entwerfer versendet.
• Als Vorbote des Internets der Dinge lässt die Installation jedermann direkt auf industrielle Fertigungsanlagen zugreifen.

Mit ROBOCHOP beschäftigen sich die Designer Clemens Weisshaar und Reed Kram nun zum zweiten Mal mit Robotik. Bereits 2010 ließ die preisgekrönte Installation OUTRACE auf dem Londoner Trafalgar Square während des London Design Festivals Internetnutzer Botschaften in den Himmel schreiben.

Vom 16. bis zum 20. März 2015 produzierten vier Roboter in Hannover nun physiche Objekte – entworfen von Internetnutzern, die mittels einer von den Designern programmierten App auf die ROBOCHOP Installation zugreifen konnten.

Die Installation wurde anlässlich des vierten CODE_n Innovationswettbewerbs von der GFT Technologies AG in Auftrag gegeben – CODE_n steht in diesem Jahr im Zeichen des Internet der Dinge und ROBOCHOP demonstriert eindrücklich die enge Verzahnung der physischen Welt mit virtuellen Systemen.

Mittels einer koaxial gekühlten Heißdrahtschneideeinheit formte der Roboter einen 40 x 40 x 40 cm Hartschaumwürfel gemäß der Vorgaben des Entwerfers. Lediglich die Abmessungen des Rohlings limitieren dabei die Freiheit des Gestalters – die ROBOCHOP App war dabei prozeßstiftendes Mittel – sie liefert die Intelligenz um die Anweisungen, die der Nutzer auf Smartphone oder Tablet zeichnet unmittelbar auf dem Endgerät zu übersetzen und nach Hannover an die Installation zu senden.

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CODE_n15: And the winner is…relayr

 

    CODE_n15 Award Gewinner relayr aus Berlin

CODE_n15 Award Gewinner relayr aus Berlin

  • Startup aus Berlin lässt 400 internationale Bewerber hinter sich
  • Geschäftsmodell ebnet App-Entwicklern den Weg ins Internet der Dinge
  • Finalisten zeigen ihre Geschäftsideen noch bis Freitag auf der CeBIT

„Into the Internet of Things“ heißt es derzeit in der CODE_n Halle 16 auf der CeBIT. 50 Startups aus aller Welt präsentieren ihre Geschäftsmodelle zu den Themen Industry 4.0, Digital Life, Smart City und Future Mobility. Heute wurde der begehrte CODE_n Award verliehen.

Hannover, 18. März 2015 – relayr aus Berlin ist der Gewinner des diesjährigen CODE_n Awards. Das hat heute die hochkarätig besetzte CODE_n Jury in Hannover auf der CeBIT verkündet. Überzeugt hat das junge Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell, das App-Entwicklern den Weg in das Internet der Dinge ebnet. Das Vorzeigeprodukt „WunderBar“ sieht aus wie eine Tafel Schokolade, beinhaltet aber modernste Sensortechnik. Die verschiedenen Sensoren messen beispielsweise Temperatur, Feuchtigkeit oder Bewegung und können wie Schokoladenstücke abgebrochen und an physischen Gegenständen angebracht werden. Softwareentwickler sind so in der Lage, ohne Kenntnisse von Elektrotechnik Anwendungen für Smartphones zu entwickeln, die auf Messdaten zugreifen und diese analysieren; etwa eine App, die die Temperatur im Weinkeller kontrolliert oder das Feuchtigkeitsniveau im heimischen Gewächshaus. Hardware und Software kommunizieren über die relayr Open-Sensor-Cloud-Plattform und ermöglichen Entwicklern einen schnellen und einfachen Projektstart für drahtlose Anwendungen und Prototypen – aus Smartphones werden so Smart Devices. Der CODE_n Award ist mit 30.000 Euro dotiert.

Code_n-Award 2015

Code_n-Award 2015

„Mit relayr hat sich die Jury für ein Unternehmen entschieden, dass das Thema von CODE_n15 ‚Into the Internet of Things‘ perfekt verkörpert“, sagt Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT Group und Initiator von CODE_n. „Mit der ‚Wunderbar‘ wird das Internet der Dinge (Internet of Things = IoT) sehr leicht fass- und anwendbar für Programmierer. Und das ist auch wichtig, denn obwohl IoT gerade auch auf der CeBIT ein omnipräsentes Thema ist, sind die gefühlten Hürden für Entwickler noch sehr hoch. relayr beseitigt diese Hürden. Mangelnde Hardware-Kenntnisse sind nun keine Entschuldigung mehr. Die Einfachheit der Lösung und die Auswirkungen für das IoT hat die Jury überzeugt.“

Jackson Bond, Mitgründer und Produktchef von relayr

Jackson Bond, Mitgründer und Produktchef von relayr

Firmensprecher Will Andrews von relayr

Firmensprecher Will Andrews von relayr

Jens Mueller, Vice President Sales & Business Development, relayr

Jens Mueller, Vice President Sales & Business Development, relayr

die Wunderbar - ein modulares Sensor-Kit mit Bluetooth Low Energy und WiFi

die Wunderbar - ein modulares Sensor-Kit mit Bluetooth Low Energy und WiFi

Bevor die Entscheidung gefällt wurde, hatte die Top10 der CODE_n Finalisten ihre Geschäftsmodelle am Mittwochnachmittag noch einmal vor der Jury und hunderten Messebesuchern präsentiert. Im Ambiente der von den Designern Clemens Weisshaar und Reed Kram gestalteten Halle 16 samt ihrer robotischen Installation ROBOCHOP gaben die Finalisten noch einmal ihr Bestes und ernteten von den Fachbesuchern viel Applaus. In den zurückliegenden drei Messetagen waren alle 50 Finalisten kaum zur Ruhe gekommen: Potenzielle Geschäftspartner, Kunden und Investoren sowie tausende Fachbesucher und die Medien standen Schlange an den Ständen und ließen sich Geschäftsmodelle und Strategien erklären. Zur Halbzeit der CeBIT zieht Ulrich Dietz ein Zwischenfazit: „Das Konzept der Deutschen Messe, auf B2B-Fachbesucher zu fokussieren, hat sehr positive Auswirkungen für CODE_n sowie unsere Finalisten und Partner. Die Atmosphäre in der Halle 16 ist absolut faszinierend. Unterstützt von ROBOCHOP liegt eine richtiggehende Aufbruchsstimmung in der Luft.“

EY vergibt den Social Voting Award, Salesforce lädt nach San Francisco ein

Nicht nur relayr wurde am Mittwochabend ausgezeichnet. EY, CODE_n Partner der ersten Stunde, hatte zum EY Ignite Innovation Challenge aufgerufen. Auf CODE_n CONNECT konnten seit dem 4. März die Internetnutzer für ihren Favoriten abstimmen. Gewinner hier: greenbird Integration Technology aus Oslo. EY lädt die Norweger nun ins Silicon Valley ein und vermittelt Kontakte zu Investoren und möglichen Geschäftspartnern. Salesforce ließ dem Schicksal Raum und lädt, ausgewählt nach dem Zufallsprinzip, Aisoy Robotics aus Spanien zur Dreamforce `15 Konferenz nach San Francisco ein.

Insgesamt hatten über 400 Startups ihre Bewerbung für den CODE_n CONTEST eingereicht, der in die vier Themenbereiche Industry 4.0, Future Mobility, Smart City und Digital Life aufgeteilt ist. Das Angebot an zukunftsweisenden Geschäftsideen reichte von der Plattform zur effizienten Vernetzung von Maschinen über ein Cloud-basiertes IT-Sicherheitssystem bis zur intelligenten Sensorik für temperaturempfindliche Medikamente oder einer Indoor-Navigationslösung für Smartphones. Noch bis Freitag (20. März) präsentieren sich die 50 Finalisten den Fachbesuchern in der CODE_n Halle 16 auf der CeBIT.

Die CODE_n Jury setzte sich zu zusammen aus: Klaus Bauer (TRUMPF), Klaas Bollhöfer (The Unbelievable Machine Company), Laurent Delaporte (NetMediaEurope), Ulrich Dietz (GFT Group), Frank Engelhardt (Salesforce), Manfred Engeser (Wirtschaftswoche), Uli Huener (EnBW), Carsten Knop (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Olaf Riedel (EY), Frank Riemensperger (Accenture) sowie Benedict Rodenstock (Astutia Ventures).

Aktuelle Bilder von der Preisverleihung sind auf der CODE_n Website unter dem folgenden Link verfügbar: www.code-n.org/newsroom/downloads

 

Über relayr:

relayr bietet drei einfache Werkzeuge für die schnelle Erstellung von IoT-Lösungen: 1) eine Platform as a Service für Internet der Dinge, 2) Eine Reihe von SDKs für Entwickler und 3) die Wunderbar – ein modulares Sensor-Kit mit Bluetooth Low Energy und WiFi, um Dinge “smarter” zu machen.
relayr ist Gewinner der Cisco IoT Challenge im Oktober 2014, des Focus Digital-Star Awards im Januar 2015, des CeBIT CODE_n Awards, März 2015, und des FINAKI IT Innovation Awards im Juni 2015.

Über CODE_n:

CODE_n ist eine globale Innovationsplattform für digitale Pioniere und führende Unternehmen, die 2011 von der GFT Group initiiert wurde. Mit den Elementen CONTEST, CULTURE, CONNECT und SPACES bietet CODE_n ein Ökosystem, das Unternehmen und innovative Persönlichkeiten miteinander vernetzt und die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle unterstützt. Dabei steht CODE_n für „Code of the New“, die DNA der Innovation. CODE_n wird 2015 zum vierten Mal den CODE_n Award vergeben, diesmal unter dem Motto „Into The Internet of Things“. Globale Partner von CODE_n sind CeBIT, EY und Salesforce; Konferenzpartner ist Accenture (in Kooperation mit Smart Service Welt); strategische Partner sind TRUMPF, KUKA und EnBW.

Weitere Informationen im Internet unter www.code-n.org

Über die GFT Group:

Die GFT Group ist ein globaler Technologiepartner für digitale Zukunftsthemen – von der Ideenfindung und Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle bis zu deren Umsetzung.GFT steht innerhalb der GFT Group für kompetente Beratung sowie die zuverlässige Entwicklung, Implementierung und Wartung maßgeschneiderter IT-Lösungen. Im Finanzsektor zählt GFT zu den weltweit führenden IT-Lösungsanbietern.

emagine bietet Unternehmen die Möglichkeit, strategische Technologieprojekte flexibel und on-demand mit geeigneten Experten zu besetzen. Dabei verfügt emagine über ein internationales Netzwerk hochqualifizierter Spezialisten. Die GFT Group mit Sitz in Deutschland steht seit mehr als 25 Jahren für Technologiekompetenz, Innovationskraft und Qualität. 1987 gegründet, ist die GFT Group mit mehr als 3.200 Mitarbeitern in elf Ländern aktiv. Die GFT Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (TecDAX – mit Wirkung vom 23. März 2015) gelistet.

Kontakt:
Christian Kleff
Head of Corporate Communications
GFT Technologies AG
Filderhauptstr. 142
70599 Stuttgart
T +49 711 62042-125
F +49 711 62042-301
christian.kleff@gft.com

CODE_n15 bringt mit ROBOCHOP Industrie 4.0 auf die CeBIT

  • Interaktive robotische Installation lässt Internetnutzer unmittelbar und direkt auf industrielle Fertigungsanlage zugreifen
  • Vier Roboter fertigen Produkte gemäß der Nutzervorgaben, anschließend weltweiter Versand
  • ROBOCHOP als Vorbote des Internets der Dinge, in dem Software zum prozessstiftenden Mittel wird

Stuttgart, 5. Februar 2015 – CODE_n15 steht während der diesjährigen CeBIT ganz im Zeichen des Internets der Dinge. Zentraler Ankerpunkt werden vier enorme Industrieroboter sein. Über www.robochop.com können Internetnutzer aus aller Welt auf die Anlage zugreifen und mittels einer 3D Web App kleine Möbelstücke entwerfen. Diese werden dann während der CeBIT von den Robotern hergestellt und den Nutzern zugesandt.

„Die interaktive robotische Installation der Designer Clemens Weisshaar und Reed Kram ist keine Zukunftsvision, sondern eine voll funktionsfähige Implementierung von Industrie 4.0. Anstatt nur über das Internet der Dinge zu sprechen, demonstrieren wir in der CODE_n
Halle 16 anschaulich, wie weit die Verzahnung der physischen und der digitalen Welt bereits fortgeschritten ist“, sagt Ulrich Dietz, Vorsitzender des Vorstands der GFT Group und Initiator von CODE_n.

Mittels einer koaxial gekühlten Heißdraht-Schneideeinheit formt der Roboter  Hartschaumwürfel gemäß den Vorgaben des Nutzers. Was genau dieser aus dem 50x50x50 Zentimeter messenden Würfel macht, bleibt ihm gänzlich selbst überlassen – vom Hocker oder Beistelltisch bis hin zum abstrakten Objekt. Er genießt dabei maximale gestalterische Freiheit: Potenzial und Einschränkungen der Fertigungsanlage sind vorgedacht – der gesamte Prozess vom User Interface auf dem Smartphone hin zum Roboter und der Logistikkette des physischen Produkts zurück zum Nutzer. Denn nach erfolgter Fertigung wird diesem das Ergebnis zugesandt; und das weltweit. Zwischen dem 16. und 20. März 2015 werden auf der CeBIT, der weltgrößten IT-Messe in Hannover, insgesamt 2.000 Würfel gefertigt. Bereits ab dem 4. März können auf www.robochop.com Internetnutzer auf die ROBOCHOP Web App zugreifen und ihre Entwürfe an die Roboteranlage senden.

Die GFT Group hat für die Entwicklung der robotischen Installation ROBOCHOP Clemens Weisshaar und Reed Kram beauftragt, die bereits im vergangenen Jahr mit ihren spektakulären Big-Data-Visualisierungen die CODE_n Halle gestaltet haben. ROBOCHOP ist das zweite Robotik-Projekt der beiden Designer: Bereits 2010 ließ die preisgekrönte Installation OUTRACE auf dem Trafalgar Square während des Londoner Design Festivals Internetnutzer Botschaften in den Londoner Himmel schreiben. Clemens Weisshaar: „Während wir mit OUTRACE 2010 Menschen in aller Welt die Kontrolle über acht robotische Arme gegeben haben, um Textnachrichten in dynamische digitale Medien umzusetzen, wird ROBOCHOP nun fünf Jahre später physische Objekte fertigen können.“

Weisshaar und Kram sehen die Installation als einen Vorboten der Industrie 4.0: In nicht allzu ferner Zukunft werden Verbraucher unmittelbar und direkt auf industrielle Fertigungsanlagen zugreifen können. Die Designer schaffen mit ROBOCHOP einen voll funktionsfähigen Versuchsaufbau, der zur einen Hälfte aus modernster Automatisierungstechnik und zur anderen aus einem virtuellen System besteht, das die Übersetzungsleistungen einer dreidimensionalen Idee in ein physisches Objekt vollbringt.

Die robotische Installation wird von den CODE_n Partnern CeBIT, EY, Salesforce, Accenture (in Kooperation mit Smart Service Welt), EnBW, TRUMPF und KUKA unterstützt.

ROBOCHOP im Internet: www.robochop.com und im CODE_n Blog
CODE_n im Internet: www.code-n.org

 

Über CODE_n: 

CODE_n ist eine globale Innovationsplattform für ambitionierte Gründer und führende Unternehmen, die 2011 von der GFT Group initiiert wurde. Mit den Elementen CONTEST, EVENTS, CONNECT und SPACES bietet CODE_n ein Ökosystem, das digitale Pioniere miteinander vernetzt und die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle unterstützt. Dabei steht CODE_n für „Code of the New“, die DNA der Innovation.
CODE_n wird 2015 zum vierten Mal den CODE_n Award vergeben, diesmal unter dem Motto „Into The Internet of Things”. 

Globale Partner von CODE_n sind CeBIT, EY und Salesforce; Konferenzpartner ist Accenture (in Kooperation mit Smart Service Welt); strategische Partner sind TRUMPF
und EnBW.
Weitere Informationen im Internet unter www.code-n.org
.
Über Clemens Weisshaar und Reed Kram:
Clemens Weisshaar und Reed Kram entwerfen und produzieren mit ihrer interdisziplinären, technologisch avancierten Designpraxis Produkte, Medien und Räume.
Sie gelten als „die Vorhut einer neuen Generation digitaler Designer“ (FORM Magazin) und „Paradebeispiel eines neuen Typus von Designern“ (International Herald Tribune).
Ihre Arbeiten changieren zwischen virtueller Realität und physischem Raum und erweitern jenseits eines ästhetischen Instinkts in Echtzeit die Regeln und Grenzen des
Designs.
Zu ihren bekannten Projekten gehören die digitalen Komponenten der Prada Epicenter
Stores (New York und Beverly Hills, 2001-2004) die wegweisenden BREEDING TABLES (2003), HYPER SKY (Köln, 2007) und OUTRACE (Trafalgar Square, London, 2010).
Die Arbeiten von Clemens Weisshaar und Reed Kram befinden sich unter anderem im
Museum of Modern Art, New York, dem Centre Pompidou in Paris und dem Vitra Design
Museum in Weil am Rhein.


Über die GFT Group:
Die GFT Group ist ein globaler Technologiepartner für digitale Zukunftsthemen – von der Ideenfindung und Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle bis zu deren Umsetzung.
GFT steht innerhalb der GFT Group für kompetente Beratung sowie die zuverlässige Entwicklung, Implementierung und Wartung maßgeschneiderter IT-Lösungen. Im Finanzsektor zählt GFT zu den weltweit führenden IT-Lösungsanbietern.
emagine bietet Unternehmen die Möglichkeit, strategische Technologieprojekte flexibel und on-demand mit geeigneten Experten zu besetzen. Dabei verfügt emagine über ein internationales Netzwerk hochqualifizierter Spezialisten.
CODE_n ist die internationale Innovationsplattform der GFT Group. Vielversprechende Start-ups und Technologieunternehmen aus vielen Ländern werden mit etablierten Unternehmen vernetzt. Aus Ideen entstehen Geschäfte.
Die GFT Group mit Sitz in Deutschland steht seit mehr als 25 Jahren für Technologie-kompetenz, Innovationskraft und Qualität. 1987 gegründet, ist die GFT Group mit 3.100 Mitarbeitern in elf Ländern aktiv. Die GFT Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) gelistet.
Kontakt:
Christian Kleff
Head of Corporate Communications
GFT Technologies AG
Filderhauptstr. 142
70599 Stuttgart
T +49 711 62042-125
F +49 711 62042-301
christian.kleff@gft.com

Alle 50 CODE_n15 Finalisten im Überblick

Hannover: Aus 400 Startups aus der gesamten Welt haben es 50 ins Finale des diesjährigen CODE_n CONTEST “Into the Internet of Things” geschafft. Vom 16. bis 20. März 2015 werden diese ausgewählten jungen Unternehmen ihre innovativen Lösungen aus den Bereichen Digital Life, Future Mobility, Smart City und Industry 4.0 auf der CeBIT in der CODE_n Halle 16 präsentieren.

Die 50 anhand von Kriterien wie Innovationsgrad, schlüssiges Geschäftsmodell oder Darstellungsqualität ausgewählten Startups haben nun fünf Tage Zeit, sich zu vernetzen und ihre Geschäftsmodelle den Fachbesuchern, potenziellen Partnern, Investoren und Kunden nahe zu bringen.

„Bei dem einen oder anderen Ansatz ist man geneigt zu denken, ‚da hätte ich auch selber drauf kommen können‘. Mit welcher Konsequenz, technischem Know-how und auch Visionskraft unsere Finalisten dann aber ihre Ideen haben Realität werden lassen, das ist unglaublich beeindruckend – in jedem einzelnen Fall.“

sagt Ulrich Dietz, CEO der GFT Group und Initiator von CODE_n.

CODE_n Finalisten und CODE_n Initiator Ulrich Dietz     (Fotograf / Quelle: GFT)

Die 50 Finalisten zeigen auf der CeBIT vom 16. bis 20. März 2015 in der CODE_n Halle 16 innovative Lösungen zu den vier Themenfeldern Industry 4.0, Smart City, Future Mobility und Digital Life.

Digital Life

 

 

aisoy (Elche, Spanien)

aisoy ist ein revolutionär emotionaler robotischer Mentor für Kinder. Freundlich, hilfsbereit, intelligent und vernetzt fördert er Kreativität, indem er die Freude am Entdecken mit einer neuartigen, personalisierten Robotikplattform kombiniert. So entsteht ein völlig neues Lernkonzept.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Facebook Twitter

 

 

Ambiotex (Mainz, Deutschland)

ambiotex stellt intelligente Sensoren-Shirts für gesundheitsbewusste Menschen her, die ihre Vitalfunktionen analysieren und ihre Leistung steigern möchten. Das Shirt verbindet Technologien zum Fitness-Monitoring mit neuesten Textilien. So entsteht ein innovatives Hightech-Shirt, das Daten wie Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Trainingsleistung sowie das Stress-Level misst.

Mehr Infos hier: CODE_n CONNECTWebsite | Facebook | Twitter

 

Connected Health (Hamburg, Deutschland)

connected-health.eu bietet eine moderne, sichere Verbindung zwischen Arzt und Patient. Unter der Marke LifeTime entwickelt das Unternehmen eine Hardware-basierte Lösung, die einen sicheren Container für Patientendaten erstellt und sich mit der Hardware des Arztes verbindet.

Weitere Infos gibt es hier: CODE_n CONNECT | Website | Twitter.

 

Cozify Oy (Espoo, Finnland)

Cozify ist eine einfache und intelligente Lösung, mit der sich die Nutzung smarter Geräte zu Hause vereinfachen lässt. Ziel ist es, moderne Gebäudesteuerung für jeden zugänglich zu machen. Cozify Hub automatisiert dazu alle im Haus genutzten intelligenten Geräte, quer durch die spezifischen Systeme verschiedener Hersteller.

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Glagla (Nancy, Frankreich)

Digitsole ist die erste interaktive, vernetzte und beheizte Einlegesohle. Das Produkt ermöglicht es, mit einem einfachen Klick auf dem Smartphone die Temperatur der Füße zu erfassen ebenso wie die zurückgelegte Distanz oder den Kalorienverbrauch. Die Einlegesohle lässt sich dabei mit einer speziellen Smartphone-App kontrollieren.

Weitere Infos:Website Facebook

 

 

Insulin Angel (Oxfordshire, Großbritannien)

InsulinAngel ist ein IoT-Gerät, das über Bluetooth mit einer App verbunden ist. Diese hilft Diabetikern, ihr Insulin in einer sicheren Temperatur zu lagern, bzw. die Einnahme nie zu vergessen.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Facebook Twitter

 

 

LEAPIN Digital Keys (Gold Coast ,Australien)

LEAPIN Digital Keys ist ein Schlüsselsystem für das Smartphone, häufig auch „Smartlock“ genannt. Durch eine App auf dem Mobiltelefon und dem Tap Pannel im Türrahmen können zeitspezifische “Digital Keys” programmiert, versendet und annulliert werden.

Mehr Infos unter digitalkeys.co und smartphonecheckin.com

und

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Lhings (Barcelona, Spanien)

Lhings hat eine innovative IoT Cloud-Plattform für Endverbraucher entwickelt, die es dem Nutzer ermöglicht, sich mit seinen Geräten über das Internet zu vernetzten und mit ihnen zu interagieren. So können die Geräte vom Nutzer selbst (und von anderen Berechtigten) ferngesteuert und mit Web-Anwendungen verbunden werden.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Twitter

 

 

Loopd (San Francisco, USA)

Loopd ist eine fortschrittliche Bluetooth- Marketing Lösung, die einen eingebetteten, bidirektionalen “Beacon” Chip, eine mobile Anwendung für Nutzer und eine leistungsstarke Analytik beinhaltet, welche Verbindungen in Echtzeit verfolgt.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Facebook Twitter

 

 

Muzzley (Lissabon, Portugal)

muzzley ist eine App, die miteinander vernetzte Geräte an einem Ort bündelt und so eine intuitive Erfahrung zwischen Personen und ihrer vernetzten Welt kreiert, indem sie sie zu vorausschauender Intelligenz befähigt. Basierend auf dem Kontext können Geräte so menschliche Verhaltensmuster erlernen und zukünftige Handlungen voraussagen.

Weitere Infos: CODE_n CONNECT | Website | Facebook | Twitter

 

Novi Security (South Jordan, USA)

Novi Security bietet ein All-in-One Sicherheitssystem für Mieter, Hausbesitzer und kleinere Unternehmen, und das für einen Bruchteil der herkömmlichen Kosten. Das vereinfachte Sicherheitsprodukt beinhaltet alle Schlüsselmerkmale wie Bewegungs- und Rauchmelder, Kameras und Alarmanlagen.

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oort (Wrocław, Poland)

oort liefert ein “Smart Home” System das allein auf der „Bluetooth Smart“ Technologie basiert. Aufgrund seiner Kompatibilität integriert das System sowohl oort Geräte (wie intelligente Glühbirnen, Steckdosen, Beacons und Sensoren) als auch Geräte anderer Anbieter, die „Bluetooth-Smart“ kompatibel sind.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Facebook Twitter

 

 

PipesBox (Warnemüde, Deutschalnd)

PipesBox ist der Knotenpunkt im Smart Home, denn hier werden alle Geräte, Gadgets und Internetdienste völlig technologieunabhängig miteinander kombiniert. Die Innovation besteht darin, dass das Konzept herkömmlicher AppStores verwendet wird um “Smart Homes” so alltagstauglich und benutzerfreundlich wie nur möglich zu gestalten. Von Webangeboten (Dropbox, Twitter) über Wearables bis hin zu Hardwaregeräten kann alles miteinander verbunden werden.

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reelyActive (Montreal, Kanada)

reelyActive erschafft intelligente Räume, die den Kontext dessen, was in ihrer Umgebung passiert, verstehen, indem sie die anwesenden Personen und Geräte aufspüren und identifizieren. Indem jeder und alles mit digitalen Profilen verbunden wird, ist der Raum dazu in der Lage, die Anwesenheit von Personen zu verstehen und sich entsprechend anzupassen.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Facebook Twitter

 

 

Secucloud (Hamburg, Deutschland)

Secuclouds ECS2, ein Cloud-basiertes IT-Security System, filtert Ihren gesamten Datenstrom sowohl zu Hause als auch unterwegs auf Ihren mobilen Endgeräten – betriebssystemunabhängig und je nach Provider sogar ohne die Installation von extra Software oder Apps. Secucloud hat Angebote für Nutzer von Mobilgeräten, Unternehmen, Smart-Home Nutzer sowie für die Industrie 4.0.

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Wicross (Versailles, Frankreich)

Wicross ist eine mobile Anwendung, die es ermöglicht, Objekte in einer einzigen App zu bündeln und zu vernetzen, wodurch eine Verbindung zwischen den Gegenständen möglich wird. Darüber hinaus können sich Nutzer untereinander über ihre Erfahrungen mit ihrer vernetzten Welt austauschen.

Weitere Infos:CODE_n CONNECT Website Facebook Twitter

 

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Die Gewinner des CeBIT Innovation Award 2015 stehen fest

CeBIT_Innovation_Award_2015_300X250pxHANNOVER, 28. Januar 2015 – Die Preisträger des CeBIT Innovation Award 2015 sind gewählt. Drei Forscherteams konnten die Jury von der hohen Nutzerfreundlichkeit ihrer IT-Anwendungen überzeugen. Der CeBIT Innovation Award zeichnet 2015 zum dritten Mal die erfindungsreichsten deutschen IT-Entwickler des Jahres aus. Der Award wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Messe AG verliehen.

 

Die Preisträger stellen ihre Projekte auf der CeBIT 2015 (16. bis 20. März in Hannover) am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vor. Dort wird die Jury dann auch bekanntgeben, welches Projekt den ersten, den zweiten und den dritten Platz erreicht hat.

 

„Nutzerfreundlichkeit ist besondere Herausforderung“

Der Preis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. „Wir freuen uns über die kreativen und innovativen Produkte, die der CeBIT Innovation Award jährlich hervorbringt“, sagte die Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost, Designforscherin an der Berliner Universität der Künste. „Da die Nutzerfreundlichkeit von digitalen Anwendungen die Informationstechnologie vor besondere Herausforderungen stellt, legen wir darauf bei der Auswahl der Siegerprojekte ganz besonderen Wert.“

 

Mehrere Dutzend Teilnehmende

An dem diesjährigen Wettbewerb haben sich die Entwickler mehrerer Dutzend Projekte beteiligt, einige auch mit Ideen in der diesjährigen Sonderkategorie „Usable Security and Privacy“. Wichtigste Auswahlkriterien bei der Bewertung waren der Innovationsgrad, die gestalterische Leistung, die Praxistauglichkeit für den Alltag und die Darstellbarkeit im Kontext einer Messe. Oliver Frese, CeBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe AG und Mitglied der Fachjury, bedankte sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre Teilnahme: „Auch im dritten Jahr seines Bestehens ist der Wettbewerb für den IT-Standort Deutschland ein Gewinn an Innovationskraft und Kreativität bei der nutzergerechten Gestaltung von IT-Systemen.“

 

digisign

Ausgezeichnet wird Markus Weber, Leiter Forschung und Entwicklung der digipen technologies GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat er die biometrische Unterschrift digisign entwickelt, die jeden Schriftzug entschlüsseln kann – nach seinem zeitlichen Verlauf, den Druckinformationen an jedem Punkt und seiner genauen Geschwindigkeit. Auf diesem Wege wird eine normale, handschriftliche Unterschrift genutzt, um eine digital geleistete Unterschrift fälschungssicher und rechtsgültig zu machen. Sie wird hergestellt mit der „digipen-Technologie“, mit der zum Beispiel Außendienst-Mitarbeiter von Firmen handschriftliche Informationen über ein mobiles Endgerät übertragen können. Sie benötigen dazu ein speziell gerastertes Papier und einen speziellen Stift. Mit dem Stift werden die biometrischen Merkmale des Schriftzugs (Schreibverlauf, -druck und -geschwindigkeit) ermittelt, verschlüsselt und digital hinterlegt. Mit diesen Daten kann die Echtheit einer Unterschrift mit derselben Sicherheit bestimmt werden, wie durch forensische Schriftsachverständige. Die „Benutzerschnittstelle“ der Unterschrift auf Papier wird so, ohne Umstellung für die Benutzer, vollständig in die digitale Welt übertragbar.

digisign – die fälschungssichere biometrische Unterschrift
Preisträger des CeBIT Innovation Award 2015

Wie lässt sich eine Unterschrift per Computer ebenso sicher einer Person zuordnen, wie durch einen forensischen Schriftsachverständigen? Wie lassen sich Unterschriftenfälschungen erkennen und belegen? digisign entschlüsselt jede Unterschrift – nach ihrem zeitlichen Verlauf, den Druckinformationen an jedem Punkt und ihrer genauen Geschwindigkeit. Damit ist digisign, die biometrische Unterschrift, fälschungssicher und rechtsgültig. Sie wird hergestellt mit der „digipen-Technologie“, einer einfachen, sicheren und günstigen Lösung zur papierbasierten, elektronischen Datenerfassung.
Mit der digipen-Technologie können zum Beispiel Außendienst-Mitarbeiter von Firmen
handschriftliche Informationen über ein mobiles Endgerät übertragen, egal, wo sie sich gerade aufhalten. Sie benötigen dazu ein speziell gerastertes Papier und einen digitalen Stift, der die Unterschriftendynamik – also die biometrischen Daten aus Schreibverlauf, -druck und – geschwindigkeit – erfasst und an ein Smartphone oder Tablet sicher überträgt.
Diese biometrischen Daten werden als Meta-Information verschlüsselt und bei einem Trust Center gespeichert. Bei Betrugsversuchen lässt sich die Authentizität einer Unterschrift durch den Abgleich mit den hinterlegten biometrischen Daten prüfen. Nach den Richtlinien der Europäischen Union entspricht die Unterschrift den Vorgaben einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur, weil sie eindeutig und ausschließlich dem Unterzeichner zuzuordnen ist. Durch digisign wird es möglich, die Papierwelt von Verträgen im Geschäftsverkehr rechtssicher in eine digitale Daten- und Aktenhaltung zu übertragen.
Aus Nutzersicht erlaubt das Verfahren weiterhin, bei der gewohnten Unterschrift auf Papier als „Benutzerschnittstelle“ zu bleiben, während alle darauf aufbauenden Schritte, ohne besonderen Aufwand, rechtssicher in die digitale Welt übertragen werden. Die biometrische Unterschrift wurde von Markus Weber, Leiter Forschung und Entwicklung der digipen technologies GmbH, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt.

Weitere Informationen: www.digipen.de

FOVEA

Gewinner beim CeBIT Innovation Award sind auch Manfred Ide, Nadine Weiberg und Christopher Herborn, die eine App zur fotooptischen Holzvermessung mit dem Smartphone entwickelten. Mit FOVEA können Förster und Beschäftigte in der Holzindustrie die genaue Anzahl und die Maße von Baumstämmen auch in sehr großen Mengen sofort bestimmen. Die App erstellt aus mehreren Einzelfotos ein Panoramabild von den sogenannten Holzpoltern, aus dem die Nutzer alle erforderlichen Ergebnisse für die Holzvermessung ablesen können. Während derzeit ein Großteil des Holzes weltweit noch mit der Hand abgezählt und vermessen wird, will FOVEA ein einfaches, schnelles und gültiges Holzvermessungsverfahren bieten, welches die Holzmenge korrekt und sicher in wenigen Minuten bereits im Wald, am Anfang der Lieferkette, ermittelt.

FOVEA – die App zur fotooptischen Holzvermessung mit dem Smartphone
Preisträger des CeBIT Innovation Award 2015

1,2 Milliarden Holzstämme werden jährlich in deutschen Wäldern gesammelt und mit drei Millionen Transporten in die Fabriken der Holzindustrie gefahren. Der Preis für einen einzelnen Stamm Industrieholz ist in den letzten fünf Jahren von 60 Euro auf bis zu 100 Euro gestiegen. Entscheidend für den Preis sind Qualität und Maße des Holzes. Wie lang und wie breit sind die Stämme? Auf dem Weg aus dem Wald bis zum Sägewerk wird heute manuell bis zu fünfmal gemessen und gezählt. Mit der neuen FOVEA-App können Förster und Beschäftigte in der Holzindustrie alle Stämme, die auf einem sogenannten Holzpolter gestapelt sind, fotooptisch schnell und einfach mit dem Smartphone berechnen.
Die FOVEA-App erstellt aus mehreren Einzelfotos ein Panoramabild, aus dem die Nutzer alle erforderlichen Ergebnisse für die Holzvermessung ablesen können. Anstelle der heute manuellen Messung bietet FOVEA ein gültiges, günstiges und schnelles Holzvermessungs-verfahren, welches das Verkaufsmaß bereits im Wald, am Anfang der Holzlieferkette, ermittelt. Die Nutzer der FOVEA-App können alle Messdaten in wenigen Sekunden ermitteln. Sie sparen dadurch bis zu 95 Prozent ihrer Zeit: Was ohne die App eine Stunde dauert, ist mit ihr nach drei Minuten erledigt.
Die Bedienung der FOVEA-App ist dabei so simpel wie nur möglich: Ein paar Fotos mit dem Smartphone, wenige Klicks zur Angabe der Holzsorte, eine Prüfung, ob alle Daten korrekt sind – und das Ergebnis liegt vor. Auch in diesem eher ungewöhnlichen Anwendungsgebiet zeigt sich, dass die konsequente Nutzerfreundlichkeit den entscheidenden Innovationsschritt darstellt. Die FOVEA-Gründer sind überzeugt, bis 2018 einen Großteil des weltweiten Holzeinschlags vermessen zu können.
Der Förster und Informatiker Manfred Ide gründete FOVEA zusammen mit dem Softwareentwickler Christopher Herbon und der Interface Designerin Nadine Weiberg – alle drei Absolventen der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst
Hildesheim/Holzminden/Göttingen.
Sie haben 2013 mit der Entwicklung der App begonnen und sie nun zur Marktreife gebracht.
Weitere Informationen: www.fovea.eu

M

Ebenso überzeugen konnten die Forscher Dr. Roman Priebe, Lukas Neumann und Dr. Marco Schreiber von Mynigma, die die E-Mail-App M für iPhone und iPad entwickelten. Durch integrierte Funktionen verschlüsselt sie die Nachrichten zwischen ihren Nutzern automatisch. Versionen für andere Plattformen sollen folgen. Alle bisher lästigen und nur für IT-Fachleute einfachen Arbeiten der Erzeugung, Verteilung und Verwaltung von Schlüsseln übernimmt M automatisch. Auch die Koordination des Verschlüsselungssystems zwischen stationären und mobilen Endgeräten eines Nutzers übernimmt M und erlaubt so die Sicherheit verschlüsselter Mails im Büro wie unterwegs. So wird das Überwachen und Mitlesen durch unbefugte Dritte unterbunden und die Hürde für Angriffe deutlich erhöht. Dies stärkt die Sicherheit der digitalen Welt insgesamt auf benutzerfreundliche Weise.

M – die App zur einfachen Verschlüsselung von E-Mails
Preisträger des CeBIT Innovation Award 2015

M ist eine E-Mail-App für iPhone und iPad, die Nachrichten zwischen ihren Nutzern fast komplett automatisch und ohne den üblichen Aufwand für die Nutzer verschlüsselt. Damit revolutioniert das Unternehmen Mynigma die bestehenden Systeme zur Verschlüsselung von E-Mails und überzeugt darüber hinaus durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit.
Bei M ist die Verschlüsselungsfunktion in das Mailsystem integriert. Jeder, der eine normale Mail versenden könne, könne auch mit M verschlüsseln, sagen die Gründer des Berliner Startups. Die heutigen Hürden bei der Verschlüsselung aus der umständlichen Generierung, Verwaltung und dem Austausch verschiedenster Schlüssel entfällt für die Nutzer. Alle Aktionen zur Organisation des Verschlüsselungsverfahrens werden unbemerkt im Hintergrund abgewickelt. Der normale Ablauf beim Versand einer E-Mail ändert sich nicht. So ist Mynigma der Spagat zwischen hoher Sicherheit und einer enormen Benutzer-freundlichkeit geglückt. Bei besonders hohen Sicherheitsanforderungen ist der Schlüsselaustausch aber auch bei M nicht vollautomatisch. Hier ist eine manuelle Authentisierung vorgesehen, bei der die Benutzerfreundlichkeit durch neue Werkzeuge verbessert wurde.
Wie alle sicheren Verschlüsselungssysteme ist auch M eine durchgehende Ende-zu-Ende- Verschlüsselung. Die App integriert außerdem die stationären und mobilen Systeme seiner Nutzer. Damit kann jeder nicht nur wie gewohnt überall mailen, sondern überall ohne größeren Aufwand sicher verschlüsseln – durch die einfache Installation einer App. Durch die Verschlüsselung der Datenkommunikation wird das Überwachen und Mitlesen unterbunden. Die Hürde für Angriffe wird deutlich erhöht. Damit wird die Sicherheit der digitalen Welt insgesamt auf benutzerfreundliche Weise gestärkt.
M gibt es bereits als erste Version im App-Store zum kostenlosen Download. Weitere Funktionen– etwa zur Integration bekannter Verschlüsselungssysteme und Versionen für Windows und Android – wollen die Entwickler mit einer kostenpflichtigen Business-Version finanzieren. Hauptzielgruppe sind kleinere Unternehmen, die Innovationen und Kundendaten schützen müssen, aber über keine eigene IT-Abteilung verfügen und daher auf eine besonders benutzerfreundliche Lösung angewiesen sind.
Für den privaten Gebrauch ist M kostenlos. Nach Angaben der Gründer brauchte man bislang für Programme, die sichere Verschlüsselung nicht nur versprechen, so viele Vorkenntnisse, dass sie praktisch nur von IT-Fachleuten verwendet werden konnten. Mynigma bietet nun eine einfache und sichere Alternative für jedermann an.

Die Mynigma UG wurde im Juli 2013 von Dr. Roman Priebe, Lukas Neumann und Dr. Marco Schreiber gegründet. Weitere Informationen: www.mynigma.org/de

Über die Jury

Alle Projekte wurden von einer hochkarätigen Fach-Jury bewertet:

  • Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost, Universität der Künste Berlin,
  • Prof. Dr. Elisabeth André, Universität Augsburg,
  • Oliver Frese, Deutsche Messe AG,
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung,
  • Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Universität des Saarlandes, Saarbrücken.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG
(DMAG) verleihen 2015 zum dritten Mal den CeBIT Innovation Award. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Gesucht wurden herausragende Innovationen für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und intuitive Interaktion mit IT-Systemen.
Die Exponate der Preisträger werden auf der CeBIT 2015 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt (Halle 9. Stand D40). Zur CeBIT wird auch die Rangfolge der drei Preisträger bekannt gegeben.

Quelle und weitere Informationen rund um den CeBIT Innovation Award finden Sie auf der Website: www.cebitaward.de

CeBIT Innovation Award 2015

Benutzerfreundlichkeit – Made in Germany

Ziel des CeBIT Innovation Award ist es, die Entwicklungs- und Gestaltungskompetenz für IT-Systeme zu fördern und das vorhandene Potenzial auszubauen. Mit dem CeBIT Innovation Award werden herausragende und innovative Konzepte für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und leichte, intuitive Interaktion mit IT-Systemen ausgezeichnet. Dabei geht es weniger um die technische Leistung als vielmehr um die gute Einsatzfähigkeit in der Praxis. Den Preis schreibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Deutschen Messe AG aus.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb des CeBIT Innovation Award können Nachwuchsforscherinnen und -forscher sowie Nachwuchsentwicklerinnen und -entwickler teilnehmen, die an einer Hochschule, Forschungseinrichtung oder in einem Unternehmen arbeiten. Ihr Hochschulabschluss sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Der Wettbewerb richtet sich an Informatikerinnen und Informatiker im Allgemeinen, aber auch an Spezialistinnen und Spezialisten auf den Gebieten Computergrafik, Datenfusion, Design oder Usability Labs.

Teilnahmeberechtigt sind die Urheberinnen und Urheber von Exponaten mit Wohnsitz bzw. mit Sitz des Unternehmens in Deutschland, die über die Rechte am Exponat verfügen und die die Nutzungsrechte einräumen können. Eine Kooperation von Forschenden mit Unternehmen ist ausdrücklich erwünscht.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder der Jury, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Messe AG, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragten Agenturen.

Bewertung

Die Exponate für die CeBIT 2015 werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Innovationshöhe
  • Gestalterische Leistung
  • Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit für den Alltag
  • Darstellbarkeit im Messekontext

Bewerbungsschluss: 11. Juli 2014

Dotierung

Die von der Jury vergebenen Preise sind mit insgesamt 100.000 Euro dotiert:

1. Platz: 50.000 Euro
2. Platz: 30.000 Euro
3. Platz: 20.000 Euro

Die Preisgelder werden als pauschale Aufwandsentschädigung für die Überlassung der nicht-exklusiven Nutzungsrechte an der Ausstellung des Exponats auf der CeBIT und ihren Tochtermessen sowie im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gezahlt.

Alle ausgewählten Gewinner-Exponate des CeBIT Innovation Awards werden auf der CeBIT ausgestellt. Davon abweichend kann die Jury in begründeten Ausnahmefällen eine andere Aufteilung der Preise oder die Benennung eines Sonderpreises vornehmen bzw. besondere Wettbewerbsbeiträge zusätzlich als Exponate zur Ausstellung auf der CeBIT vorschlagen.

Die Auszahlung der Aufwandsentschädigung ist in jedem Fall davon abhängig, dass das Exponat tatsächlich auf der CeBIT präsentiert wird.

Über die Jury
Alle Einreichungen werden von einer hochkarätigen Fach-Jury bewertet:

Die Jury besteht aus:

  • Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster
    Vorsitzender der Geschäftsführung und technisch-wissenschaftlicher Leiter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
  • Prof. Dr. Elisabeth André
    Institut für Informatik der Universität Augsburg
  • Britta Hofmann
    Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik
  • Prof. Dr. Gesche Joost
    Universität der Künste
    Design Research Lab
  • Oliver Frese
    Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG
    CeBIT-Vorstand
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas
    Abteilungsleiter Schlüsseltechnologien – Forschung für Innovationen im BMBF

Award-Vergabe

Anlässlich der CeBIT 2015 in Hannover erfolgt die Prämierung der Gewinner/innen des CeBIT Innovation Awards durch die Jury.

Insgesamt ist die Preisverleihung mit 100.000 Euro dotiert:

1. Platz: 50.000 Euro
2. Platz: 30.000 Euro
3. Platz: 20.000 Euro

Die Exponate der Preisträger werden auf der CeBIT 2015 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt (Halle 9, Stand D40).

Am 23. September 2014 hat die fünfköpfige Fach-Jury alle Wettbewerbsbeiträge zum CeBIT Innovation Award 2015 gesichtet und nach dem Grad an Innovation, der gestalterischen Leistung, Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit für den Alltag sowie der Darstellbarkeit im Messekontext bewertet.

Das Ergebnis der Experten rund um die Berliner Designforscherin Prof. Dr. Gesche Joost:  Aus mehreren Dutzend Projekten haben sechs Einreichungen besonders überzeugen können. Darunter sind auch Ideen aus der in diesem Jahr eingeführten Sonderkategorie „Usable Security and Privacy“. Diese stehen nunmehr in der finalen Auswahlrunde des Wettbewerbs, mit dem besonders nutzerfreundliche und alltagstaugliche IT-Anwendungen prämiert werden

Im nächsten Schritt realisieren die nun ausgewählten Nachwuchsforscher und -entwickler ihre Konzepte bis zur abschließenden Juryauswahl im Dezember als präsentationstaugliche Modelle. Konkretisierende Hinweise der Jury sollen dabei auch umgesetzt werden.

Informationen zu den Ergebnissen der ersten Jurysitzung erhalten alle Bewerberinnen und Bewerber ab dem 29. September per Post.

Auch wenn die endgültigen Siegerentwürfe erst im März 2015 im Rahmen der größten Computermesse der Welt in Hannover prämiert werden, steht für die Jurymitglieder schon heute fest: Der gesamte Wettbewerb ist für den IT-Standort Deutschland auch im dritten Jahr seines Bestehens ein Gewinn für Innovationskraft und Kreativität bei der nutzergerechten Gestaltung von IT-Systemen. Die Jury sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG als Initiatoren des CeBIT Innovation Award bedanken sich daher bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre Teilnahme.

 

Quelle und weitere Informationen rund um den CeBIT Innovation Award finden Sie auf der Website: www.cebitaward.de