Schweizer ICT-Wirtschaft punktet auf dem internationalen Parkett: Schweizer Präsenz auch für 2017 geplant

Hannover: Die CeBIT in Hannover war in den vergangenen Tagen erneut Dreh- und Angelpunkt der weltweiten ICT-Wirtschaft. Die Schweiz nutzte ihre Sonderstellung als CeBIT-Partnerland und präsentierte sich dem internationalen Publikum als innovationsstarker Standort mit einer florierenden Start up- und Spin off-Szene und als zuverlässige Partnerin mit etablierten ICT-Unternehmen und hochkarätigen Hochschulen. An zahlreichen Treffen zwischen Regierungs- und Wirtschaftsvertretern wurden die Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz vertieft. In den Worten von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann: „Wir sind hier, um einen Blick nach vorne zu werfen. In unsere digitale Zukunft. Und was wir zusammen dafür tun können. Sei es in der Wirtschaft, in der Gesellschaft oder in der Politik.“ Auch in den Folgejahren will ICTswitzerland eine starke Schweizer Präsenz an der CeBIT sicherstellen.

Partnerland SWISS Pavilion in Halle 6

Partnerland SWISS Pavilion in Halle 6

Die Schweizer ICT-Wirtschaft kann sich auf dem internationalen Parkett problemlos behaupten. Dies hat sie als diesjähriges CeBIT Partnerland mit über 80 Ausstellern, Key-Notes und Networking Veranstaltungen unter Beweis gestellt. ICTswitzerland Geschäftsführer Andreas Kaelin zieht eine positive Bilanz: „Wir können auf eine erfolgreiche CeBIT zurückblicken. Die öffentliche Wahrnehmung war grossartig. Wir konnten die Leistungsfähigkeit und Bedeutung der Schweizer ICT ideal vermitteln.“

Das zunehmende Bewusstsein für die Bedeutung der ICT zeigte sich auch in der Präsenz der Politik aus der Schweiz und Deutschland. Bundespräsident Johann N. Schneider Ammann eröffnete die Messe zusammen mit dem Deutschen Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel und begab sich auf einen Messerundgang mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit Start auf dem SWISS Pavilion. Des Weiteren trafen sich auch Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, die Deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka, der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Innenminister Thomas de Maizière mit Schweizer Delegierten.

Positive Bilanz der Schweizer Aussteller
Die Bilanz der Schweizer Aussteller auf dem SWISS Pavilion ist positiv. „Uns war am ersten Tag klar, dass sich der Aufwand gelohnt hat“, sagt Johann Gevers, CEO und Founder von Monetas. Auch die Firma LzLabs zieht ein positives Fazit: „Es hätte für uns wenig Sinn gemacht, alleine herzukommen. Dadurch dass die Schweiz mit einem grossen SWISS Pavilion vertreten war, hat sich eine ideale Gelegenheit für uns ergeben“, sagt Thilo Rockmann, Chairman von LzLabs. Der Auftritt als Partnerland auf dem SWISS Pavilion kam den Schweizer Ausstellern zu Gute. „Unser Ziel war es, das Interesse ausserhalb der Schweiz abzutasten und das haben wir diese Woche sehr positiv gespürt“, sagt Michael Hügli, Head of Marketing & Sales bei TWINT AG. Auch Josip Sunic, CEO des Jungunternehmens Prime Computer AG zeigt sich sehr zufrieden mit dem Interesse von internationalen Playern: „Dieser Auftritt war ein Sprungbrett für uns. Wir kommen hier an Entscheidungsträger heran, die wir sonst nicht erreicht hätten und konnten so viele hochwertige Kontakte knüpfen, wie sonst in einem Jahr Arbeit nicht. Wir kommen nächstes Jahr definitiv wieder.“

 

Fast schon wie Geld aus dem Portemonnaie

Die Schweizer TWINT AG wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, eine digitale Geldbörse für die Eidgenossen zu entwickeln – und bereits auf der CeBIT 2016 in Hannover konnte man das marktreife Ergebnis bestaunen.

Smartphones und Tablets sind inzwischen in allen Teilen der Bevölkerung angekommen – und mit ihnen auch die Technologien, um mit diesen Geräten bargeldlos zu bezahlen. Ein Umstand, der den Markt für Finanzdienstleistungen bald nachhaltig verändern könnte. Die Schweizer TWINT AG, eine hundertprozentige Tochter von PostFinance, der nationalen Nummer eins im Zahlungsverkehr, wurde im Juli 2014 daher extra mit dem Ziel gegründet, ein digitales Portemonnaie für die Eidgenossen zu entwickeln. Seitdem ist die TWINT AG hoch innovativ in den Bereichen Mobile Payment und Mobile Marketing unterwegs und bereits jetzt mit der ersten Payment- und Shopping-App der Schweiz auf dem Markt. Was die Entwickler aus dem diesjährigen Partnerland der CeBIT in dieser kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben, konnten sich die Besucher ab dem 14. März in Hannover exklusiv zeigen lassen.

TWINT auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

TWINT auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

TWINT ermöglicht vor allem eines: schnelles, einfaches und bargeldloses Bezahlen. Auch das Prinzip dahinter ist schnell und einfach erklärt: App installieren, kostenlos Geld uploaden und dann ab mit dem Smartphone zum Shoppen. Im Gegensatz zu manch anderen Bezahl-Apps benötigt TWINT keine Kredit- oder Debitkarte im Hintergrund. Die App funktioniert mit jedem beliebigen Post- oder Bankkonto und unabhängig vom Mobilfunkanbieter. Zudem lässt sich das Guthaben auch per Einzahlungsschein, Guthabenkarte, über das Lastschriftverfahren oder via Automat aufladen. Selbst Transaktionen von Smartphone zu Smartphone (P2P) sind möglich. Aber auch die Geschäftswelt profitiert von TWINT aufgrund konkurrenzlos niedriger Transaktionspreise. Technisch werden die Zahlungen entweder via TWINT Beacon direkt über die Kasse oder via TWINT Händler-App auf einem Smartphone oder Tablet abgewickelt. Mittels Plug-in lässt sich TWINT sogar an Online- oder App-Shops anbinden.

Produkt-Website

Über TWINT AG

Die TWINT AG wurde im Juli 2014 mit dem Ziel gegründet, ein digitales Portemonnaie für die Schweiz zu entwickeln. Das Unternehmen besteht aus einem kleinen, aber schlagfertigen Team und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von PostFinance, der Nummer eins im Schweizer Zahlungsverkehr. TWINT ist hoch innovativ in den Bereichen Mobile Payment und Mobile Marketing.

Kontaktdaten:

TWINT AG

Konsumstrasse 20
3007 Bern
Schweiz
Telefon: +41 58 667 98 44

 

Der Urahn von Perry Rhodans Kugelraumer

Der interaktive Flugroboter Skye kann nicht nur aus luftiger Höhe filmen, er soll auch im Marketing neue Möglichkeiten der direkten Interaktion eröffnen – als ein dreidimensionales Erlebnis, das Emotionen weckt.

ETH Zürich auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

ETH Zürich auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

Fliegendes Auge am Himmel: Mix aus Luftschiff und Quadrocopter kann auch über Menschenmengen fliegen

Ist es ein fliegender Ball? Was aussieht wie eine große Kugel, ist eine Mischung aus Luftschiff und Quadrocopter. Auf der CeBIT 2016 zeigte die ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) Zürich einen interaktiven Flugroboter, der mit Helium gefüllt die Flugweise eines Zeppelins mit der eines Quadrocopters vereint. Skye (benannt nach Sky und Eye) ist mit einer Kamera ausgestattet und darf dank seiner Heliumbefüllung auch über Menschenmengen fliegen, da ein Absturz selbst beim Ausfall der Quadrocopter-Motoren nicht möglich ist.

Dank kugelsymmetrisch ausgelegten mechanischen Eigenschaften ist Skye gut zu steuern und vielseitig einsetzbar. Gelenkt wird Skye über vier auf der kugelförmigen Hülle befestigte Motorenplattformen. Diese stabilisieren und bewegen den Flugroboter.

Gesteuert wird Skye durch eine 3-D-Maus oder via Touchscreen. Durch integriertes GPS kann Skye ausgewählte Orte ansteuern und fotografieren, dabei kann sich der Schwebeball um sich selbst und auf den Kopf drehen. Geplant sind Auftritte von Skye beispielsweise bei Fußballspielen über dem Stadion. Die Fläche des Vehikels kann mit Logos großer Firmen bedruckt werden, sodass diese für Werbezwecke auf sich aufmerksam machen können.

Skye ist dennoch weit mehr als eine Luftnummer: Auf der CeBIT zeigten die Entwickler mittels einer interaktiven Demonstration, wie der Flugroboter aus dem Partnerland einen Beitrag zur Zukunft der Unterhaltung leisten kann.


Über ETH Zürich
Die ETH Zürich ist eine der weltweit führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen. Sie ist bekannt für ihre exzellente Lehre, eine wegweisende Grundlagenforschung und den direkten Transfer von neuen Erkenntnissen in die Praxis. 21 Nobelpreisträger, die an der ETH Zürich studiert, gelehrt oder geforscht haben, unterstreichen den hervorragenden Ruf der Hochschule. 1855 gegründet, zählt die ETH Zürich heute rund 18’500 Studierende aus über 110 Ländern, davon 4000 Doktorierende. Forschenden bietet sie ein inspirierendes Umfeld und ihren Studierenden eine umfassende Ausbildung.
Das Departement Informatik der ETH Zürich geniesst weltweit einen ausgezeichneten Reputation und gehört innerhalb Europas zur Elite. Mehr als 30 Professorinnen und Professoren aus über zehn Nationen forschen und lehren derzeit am Departement Informatik.
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
Rämistrasse 101
CH-8092 Zürich
Tel.: +41 44 632 89 41
www.projectskye.ch

Weitere Informationen über die ETH Zürich unter  www.ethz.ch/de.html

Wingtra – Senkrecht zum Erfolg

Mit hybriden Flugrobotern – flexibel wie Helikopter und mit der Reichweite von Flugzeugen – landeten junge Unternehmer aus dem Partnerland Schweiz ganz sicher bei den Besuchern der CeBIT 2016.

Wingtra ist ein schnell wachsendes Spin-off der ETH Zürich und eine Antwort darauf, dass in den kommenden Jahren zunehmend Flugroboter zur Datensammlung in unterschiedlichen Industrien eingesetzt werden. Die von Wingtra entwickelten hybriden Flugroboter sind so flexibel wie Helikopter, verfügen aber gleichzeitig über die Reichweite von Flugzeugen. Daraus sollen sich neue Möglichkeiten in der Agrarwirtschaft, der Bergbauindustrie und Paketzustellung sowie in vielen anderen Gebieten eröffnen.

ETH Zürich, Wingtra auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

ETH Zürich, Wingtra auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

Zum Beispiel kann in der Landwirtschaft mithilfe des Wingtra-Systems der Gebrauch von Pestiziden und Düngemittel um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Zudem lassen sich mit Wingtra Krankheitserreger früher erkennen sowie Düngekarten und Ernteprognosen erstellen. Bislang werden die dafür erforderlichen Daten mit Flächenflugzeugen gesammelt, die eine Start- und Landebahn oder zumindest ein Katapult benötigen. Zudem riskieren die Anwender bei der Landung der aktuell verwendeten Flugzeuge Beschädigungen, deren Kosten leicht tausende von Euros betragen können. Diese Nachteile lässt Wingtra als jüngste Generation des Flächenflugzeuges hinter sich. Denn der Flugroboter der Schweizer Entwickler startet und landet senkrecht wie ein Helikopter und fliegt vorwärts wie ein Flugzeug, sodass er anders als Flächenflugzeuge zwischen Häusern oderauf Waldlichtungen starten und landen kann. Durch den Auftrieb des Flügels hat Wingtra eine Reichweite von bis zu 60 Kilometer, zudem fliegt er als autonomer Flugroboter selbständig.

ETH Zürich, Wingtra auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

ETH Zürich, Wingtra auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

Über Wingtra

Hallo, wir sind Wingtra, ein schnell wachsendes Spin-off der ETH Zurich. Wir entwickeln hybride Flugroboter, die flexibel wie Helikopter sind aber gleichzeitig die Reichweite von Flächenflugzeugen haben. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten in der Agrarwirtschaft, der Bergbauindustrie, und Paketzustellung sowie in vielen anderen Gebieten.

Kontaktdaten:

ETH Zürich ieLab LEO
Wingtra
Leonhardstrasse 27, LEO C15
8092 Zürich
Schweiz

So sicher wie die Schweiz

Worauf führende Schweizer E-Banking-Lösungen – beispielsweise PostFinance, E-Finance und UBS e-banking – seit Jahren vertrauen, ist jetzt auch auf dem deutschen Markt verfügbar: Die NEVIS Security Suite der AdNovum Informatik AG aus dem Partnerland der CeBIT 2016.

Die Sicherheitssoftware NEVIS, die ursprünglich für den Schutz von E-Banking konzipiert wurde, wird seit gut 20 Jahren weltweit erfolgreich von Banken, Versicherungen und Behörden eingesetzt und etablierte sich in ihrem Heimatland Schweiz als Marktführer für Identity und Access Management. So viel Erfolg erregt auch bei den Nachbarn Aufsehen, die Experton Group zum Beispiel zeichnete NEVIS jüngst als Security Rising Star Germany 2016 aus. Welche Qualitäten zu der Auszeichnung führten, konnten Besucher der CeBIT 2016 in Hannover auf dem Messestand des Partnerlandes Schweiz entdecken.

Da die NEVIS-Sicherheitsarchitektur dank einer effizienten Verwaltung von Identitäten die Digitalisierung von Geschäftsprozessen absichert und sich zudem wegen ihres modulares Aufbaues nahtlos in gewachsene IT-Infrastrukturen einfügt, soll sich die Investition in NEVIS Security schnell zum Wettbewerbsvorteil entwickeln. NEVIS wird zur verlässlichen Basis für die Implementierung einheitlicher Identity-Management-Prozesse und liefert jederzeit mit übersichtlichen Dashboards und detaillierten Reports einen umfassenden Überblick über die aktuelle Sicherheitsinfrastruktur, sodass Risiken frühzeitig erkannt und Angriffe schnell und wirksam abgewehrt werden können. Somit ist die Schweizer Software nicht nur ein geeigneter Schutz für Banken, sondern auch für Versicherungen, Behörden und weitere Betreiber so genannter kritischer Infrastrukturen.

AdNovum Informatik auf der CeBIT 2016 in Halle 6, Stand D30

Über NEVIS Security Suite

Die NEVIS Security Suite ist ein Produkt des Schweizer Software-Herstellers AdNovum. Initial für den Einsatz im E-Banking konzipiert, schützt NEVIS seit 20 Jahren Banken, Versicherungen und Behörden und wird heute weltweit eingesetzt. NEVIS ist in der Schweiz marktführend für Identity und Access Management und wurde von der Experton Group als Security Rising Star Germany 2016 ausgezeichnet.
NEVIS ermöglicht die sichere und effiziente Verwaltung von Identitäten und damit die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Dank modularem Aufbau fügt sich NEVIS nahtlos in gewachsene IT-Infrastrukturen ein. So macht NEVIS Security zum Asset und damit zum Wettbewerbsvorteil.
Profitieren Sie von praxiserprobter Sicherheit – NEVIS schützt führende Schweizer E-Banking-Lösungen wie PostFinance E-Finance und UBS e-banking. Auch Versicherungen, Behörden und andere Betreiber kritischer Infrastrukturen setzen seit vielen Jahren auf NEVIS. Dadurch haben Sie Gewähr, dass NEVIS kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt wird.
Schützen Sie Ihre Investitionen – NEVIS fügt sich nahtlos in gewachsene IT-Infrastrukturen ein. Die ausgereifte Sicherheitsarchitektur ermöglicht die einfache Integration neuer Technologien und Komponenten. Dadurch passt sich Ihre Sicherheitsinfrastruktur flexibel an neue Bedürfnisse an.
Gewinnen Sie den Überblick – NEVIS bildet eine solide Basis für die Implementierung einheitlicher Identity-Management-Prozesse und garantiert Nachvollziehbarkeit. Dank übersichtlichen Dashboards und detaillierten Reports haben Sie jederzeit den Überblick über Ihre Sicherheitsinfrastruktur, erkennen Risiken frühzeitig und können bei Angriffen schnell und zielgerichtet reagieren.
Schützen auch Sie Ihre Unternehmenswerte umfassend – mit NEVIS.

Produkt-Website

Über AdNovum Informatik AG

AdNovum zählt zu den Schweizer Software-Unternehmen erster Wahl für anspruchsvolle IT-Projekte. Wir bieten umfassende IT-Dienstleistungen von Beratung in IT-Architektur- und Security-Fragen über die Konzeption, Umsetzung und Pflege massgeschneiderter Business- und Security-Lösungen bis hin zu Wartung und Support. Unser Angebot umfasst weiter die bewährten Produkte der NEVIS Security Suite, in der Schweiz marktführend im Bereich Identity- & Access Management.
Als Full-Service-Technologiepartner begleiten wir Kunden bei der Umsetzung neuer Geschäftsideen. Wir kombinieren bewährte Produkte gezielt mit massgeschneiderten Komponenten und neuen Technologien, um Lösungen schnell und sicher auf den Markt bringen. Das Resultat sind wegweisende Lösungen in den Bereichen Mobile Payment, Fintech und E-Government.
AdNovum wurde 1988 gegründet. Heute arbeiten am Hauptsitz in Zürich und in unseren Büros in Bern, Budapest, Ho-Chi-Minh-City und Singapur über 500 IT-Fachleute für Kunden in aller Welt.

Kontaktdaten:

AdNovum Informatik AG
Röntgenstrasse 22
8005 Zürich
Schweiz
Telefon: +41 44 272 6111
Fax: +41 44 272 6312

 

Treffpunkt der Schweizer ICT-Szene
Nicht nur hinsichtlich der internationalen Sichtbarkeit lohnte sich die Präsenz an der CeBIT. Hannover ist auch zu einem wichtigen Treffpunkt für die Schweizer ICT-Szene geworden. Dieses Jahr nutzten über 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung die offiziellen ICTswitzerland-Delegationsreisen, um sich am SWISS Pavilion und an Networking-Veranstaltungen untereinander auszutauschen. Für Marco Marchesi, CEO von ISPIN, ist dies ein bedeutender Faktor: „Es ist wichtig, dass die Schweizer ICT-Szene hier in Deutschland zusammenfindet – insbesondere da wir ja selber keine grosse Messe haben. Der Schweiz ist in diesem Jahr ein super Auftritt gelungen. Wenn sich das herumspricht, werden wir in den nächsten Jahren noch weitere Flugzeuge nach Hannover füllen.“

Blick in die Zukunft – Partnerland als erster Schritt
Ständerat und ICTswitzerland Präsident Ruedi Noser blickt bereits in die Zukunft. Für ihn ist die erfolgreiche Messewoche ein wichtiges Signal für den ICT-Standort Schweiz: „Partnerland zu sein war ein erster wichtiger Schritt. ICTswitzerland will künftig jedes Jahr für einen starken Auftritt der Schweiz an der CeBIT sorgen. Auch die hohe Beteiligung der Start-ups wird weiter ausgebaut und unterstützt, damit auch in den kommenden Jahren Schweizer ICT-Start-ups an der CeBIT ihre Geschäftsideen einem internationale Publikum präsentieren können.“

Die SWISS Pavilion Arena – Schweizer Keynotes
Die SWISS Pavilion Arena auf dem Partnerland SWISS Pavilion in Halle 6 wartete die gesamte Messewoche mit spannenden Keynotes, Workshops und Produktpräsentationen auf. Hierzu ein kleiner Auszug: Keynote Thomas Wüst, CEO und Gründer von ti&m zum Thema «Innovation with Speed – how to sprint from an initial idea to real digital value»; Präsentation des SIX FinTech Incubator F10 durch Markus Graf, Head of Innovation Management, SIX Group Services AG; gemeinsame Präsentation und Diskussion von SwissWallet durch Dr. Andrej Vckovski, CEO Netcetera , Marc Bütikofer, CTO und Director Innovation Airlock Security Products bei Ergon Informatik sowie Marco Marchesi CEO ISPIN AG; Workshop der RUAG zum Thema „Cyber Security: Your Excuses are Void“ unter der Leitung von Florian Schütz, Business Development Manager Cyber & Intelligence; Referat von Dawn Antle Linke, Senior Business Development Manager, Mobile Services & M2M / IoT, Swisscom über die Technologien hinter dem Internet of Things; Demonstration von Vasileios Triglianos der Università della Svizzera italiana zur interaktiven Gestaltung von Schulstunden mit der Web-Applikation ASQ.

Keynote: Bitcoins – Crypto Currency or Playing Games?

Keynote Sprecher:

Dr. Thomas Bocek

Senior Researcher, University of Zurich, Department of Informatics, Communication Systems Group

Dr. Thomas Bocek Senior Researcher, University of  Zurich, Department of Informatics,  Communication Systems Group

Dr. Thomas Bocek Senior Researcher, University of Zurich, Department of Informatics, Communication Systems Group

 

Keynote: Web app security and usability – a contradiction?

Keynote Sprecher:

Dr. M. Burkhalter
Head of Product Management, Airlock

Dr. M. Burkhalter Head of Product  Management, Airlock

Dr. M. Burkhalter Head of Product Management, Airlock

Die erfolgreichen Schweizer Key-Notes auf der SWISS Pavilion Arena wurden von Lernenden des ICT Campus der Schweizerischen Post aufgenommen in einem Stream live zur Verfügung gestellt.
Die Videos und Highlights von der Messewoche finden Sie in der Mediathek von ICTswitzerland.

 

 

SwITzerland – Welcome home, digITal.

Über die CeBIT

Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Start-ups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Die CeBIT Global Conferences liefern in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Weitere Informationen unter www.cebit.de.

Über ICTswitzerland

ICTswitzerland ist die Dachorganisation der Verbände sowie der Anbieter- und Anwenderunternehmen von Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie vertritt die Interessen der ICT-Wirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit, bezweckt die Förderung und Weiterentwicklung der Branche, fördert die führende Position der Schweiz im Bereich Forschung und Entwicklung und den Nachwuchs von qualifizierten ICT-Fachkräften. Mit rund 200‘000 Beschäftigten ist das ICT-Berufsfeld das sechstgrösste der Schweiz. Die ICT-Branche ist mit einer Bruttowertschöpfung von CHF 27 Mrd. (2011) die sechstgrösste Wirtschaftsbranche der Schweiz. http://ictswitzerland.ch

Verleihung des CeBIT Innovation Award 2016

HANNOVER, 15. März 2016 – In diesem Jahr haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG bereits zum vierten Mal den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten CeBIT Innovation Award verliehen. Die Auszeichnung wurde, wie in den Vorjahren, an drei besonders herausragende Innovationen auf dem Feld der anwendungsorientierten und datenschutzsensiblen IT-Entwicklung verliehen.

Preisverleihung am 15. März 2016 auf der CeBIT in Hannover

 Die drei Finalisten gemeinsam mit den Jurymitgliedern (v.l.n.r.) Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Prof. Wolfgang Wahlster, Prof. Dr. Gesche Joost, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Annegret Kramp Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, sowie Oliver Frese.© BMBF / Ralf Hansen

Die drei Finalisten gemeinsam mit den Jurymitgliedern (v.l.n.r.) Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Prof. Wolfgang Wahlster, Prof. Dr. Gesche Joost, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Annegret Kramp Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, sowie Oliver Frese. © BMBF / Ralf Hansen

 

Die Exponate der Preisträger wurden auf der CeBIT 2016 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, überreichte die Preise an die Gewinner.

Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

 

1. Platz: climbtrack

Den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis erhalten Felix Kosmalla und Frederik Wiehr vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH in Saarbrücken für ihre Entwicklung „climbtrack“. Durch die Nutzung von „climbtrack“ werden mittels Augmented Reality Übungssfortschritte und zurückgelegte Routen beim Training an Kletterwänden  dokumentiert. Kosmalla und Wiehr nahmen den Preis im Rahmen der erstmals stattfindenden „CeBIT Welcome Night“ am Abend des ersten Messetages aus den Händen von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka entgegen.

Wanka lobte bei der Preisübergabe im Rahmen der CeBIT Welcome Night am Abend des 14. März 2016 die Arbeit der beiden Doktoranden und hob die Bedeutung von IT-Innovationen für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland hervor. Die von den beiden entwickelte Anwendung bietet neben der Dokumentation des Trainingsfortschritts auch Augmented-Reality-Lösungen zur spontanen Definition von Kletterrouten an.

Felix Kosmalla

Felix Kosmalla

 

Hintergrund

Diese Anwendung macht den Klettersport noch faszinierender: climbtrack bietet Kletterinnen und Kletterern Augmented-Reality-Lösungen zur spontanen Definition von Kletterrouten sowie einfache Möglichkeiten zur Analyse ihres Trainings-fortschritts. Betreiberinnen und Betreibern von Kletterhallen profitieren von dem System durch die Analyse von Kundenpräferenzen, beispielsweise der Häufigkeit der gekletterten Routen.

Live-Demonstration der Anwendung

Live-Demonstration der Anwendung

Der Klettersport zieht in den letzten Jahren immer mehr Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler in seinen Bann. Und wer nicht extra an die Felswände in den Alpen oder im Mittelgebirge reisen möchte, kann auch im Flachland in einer der vielen Kletterhallen seinem Hobby nachgehen.

climbtrack verleiht dieser Faszination eine zusätzliche Note: Denn mit der Kombination aus Smartphone App und einem zugehörigen Wearable Device können Klettersportler-innen und Klettersportler alle zurückgelegten Routen genau nachvollziehen, ihre Trainingseinheiten dokumentieren, neue Routen planen und mit anderen Klettersportlern vergleichen.

climbtrack besteht aus einer mobilen Kamera-Projektor-Einheit, dem betaCube, einer Smartphone-App und einem Wearable. Bei dem Wearable handelt es sich um ein Armband, das Kletterinnen und Kletterer – egal, ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Kletterprofis – an den Handgelenken tragen. Es erkennt und registriert automatisch die Routen, die die Trägerinnen und Träger erfolgreich gemeistert haben.

betaCube - eine mobile Kamera-Projektor-Einheit

betaCube - eine mobile Kamera-Projektor-Einheit

 

Über die Smartphone App mit zusätzlichem Webportal können die Sportlerinnen und Sportler nicht nur ihren Trainingsfortschritt analysieren, sondern in der Community auch Routen bewerten und Kommentare erstellen. Die Trainingsassistenzfunktion kann sogar Routen für ein ausgewogenes Training mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden empfehlen.

Und auch die Betreiberinnen und Betreiber von Kletterhallen profitieren von der Applikation: Denn sie können genau nachverfolgen, welche Strecken die Sportlerinnen und Sportler in ihren Hallen am häufigsten auswählen – und somit weniger beliebte Routen durch neue, attraktivere Routen ersetzen.

Felix Kosmalla

Felix Kosmalla

climbtrack wurde von den beiden Forschern Felix Kosmalla und Frederik Wiehr des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) am Standort Saarbrücken entwickelt.

Weitere Informationen: www.climbtrack.com

2. Platz: ActiWait

Der mit 30.000 Euro dotierte zweite Platz geht im Jahr 2016 an die beiden Hildesheimer Entwickler Amelie Künzler und Sandro Engel von der Urban Invention GbR. Künzler und Engel präsentierten der Jury mit dem „ActiWait“-System ein innovatives Tool zur Nutzung von Fußgängerampeln als digitale Kommunikations-Hotspots während der Wartephase.

Sandro Engel und Amelie Künzler von der Urban Invention GbR

Sandro Engel und Amelie Künzler von der Urban Invention GbR

Amelie Künzler und Sandro Engel von der Urban Invention GbR in Hildesheim haben mit ActiWait einen interaktiven Aufsatz für einen Signalanforderungstaster entwickelt, der nicht nur die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erhöhen, sondern auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden kann.

Hintergrund

Er erhöht die Verkehrssicherheit und sorgt gleichzeitig für Unterhaltung an der roten Fußgängerampel: Der smarte Drücker ActiWait bereitet der Langeweile an Fußgängerüberwegen ein Ende.

ActiWait ist eine neue Generation von Ampeltastern. Entsteht während einer Rotphase Langeweile, bietet er Fußgängern die Möglichkeit, ihre Wartezeit in ein unterhaltsames Erlebnis zu verwandeln. Durch den Ampeltaster mit Touchscreen können Menschen auf unterschiedlichen Straßenseiten miteinander interagieren.

Damit hält ActiWait Fußgängerinnen und Fußgänger nicht nur davon ab, bei Rot die Ampel zu überqueren und sich damit einer hohen Unfallgefahr auszusetzen. Sie können auch die Wartezeit nutzen und sich mit Wartenden auf der anderen Straßenseite die Zeit mit einem kleinen Spiel vertreiben.

Der smarte Drücker ActiWait

Der smarte Drücker ActiWait

Und ActiWait kann noch mehr: Der Touchscreen kann Fußgängerinnen und Fußgängern im Prinzip jede Art von Angeboten machen – von einer Verkehrserziehungs-App an Schulwegen bis hin zu Lokalnachrichten und Werbeflächen in Innenstädten. Bürgerbefragungen können darüber stattfinden und live ausgewertet werden. Das ActiWait-Modul ist außerdem mit mobilem Internet ausgestattet und kann in ein kommunales WLAN-Netz eingebunden werden.

Bei ActiWait handelt es sich aus technischer Sicht um eine intelligente Erweiterung eines klassischen Signalanforderungstasters. Optisch ist der Druckknopf des alten Tasters durch ein Display ersetzt. Der Minirechner von ActiWait ist im Gehäuse versteckt, ein integriertes Funkmodul ermöglicht die drahtlose Kommunikation zur anderen Straßenseite. Damit ist das Gerät unabhängig von verfügbaren freien Leitungen einsatzfähig und kann auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden. Durch die Recheneinheit und den integrierten Touchscreen können Applikationen in beliebigen Varianten für ActiWait entwickelt werden. Die ActiWait-Taster können zentral verwaltet und mit einem Content Management-System schnell mit Inhalten versorgt werden.

ActiWait wurde von Amelie Künzler und Sandro Engel, Master-Studierende an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, entwickelt. Sie haben zusammen die Firma Urban Invention UG gegründet. Eines der unternehmerischen Ziele ist es, mit einem spielerischen Ansatz kreative Wege zu finden, das Lebensgefühl in Städten positiv zu verändern.

Weitere Informationen: http://urban-invention.de/

3. Platz: Cryptomator

Für eine besonders innovative Verschlüsselungstechnik erhalten Tobias Hagemann und Sebastian Stenzel den mit 20.000 Euro dotierten Sonderpreis für Usable Security and Privacy. Mit ihrer Anwendung „Cryptomator“ legen die beiden Bonner eine zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher vor, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich insbesondere für technisch weniger erfahrene Nutzerinnen und Nutzer eignet.

Mit Cryptomator haben zwei Bonner Informatikstudenten die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher erfunden, die plattformunabhängig einsetzbar ist und deren Nutzung auch allen Anwenderinnen und Anwendern ohne fachlichen Hintergrund problemlos möglich ist. Auf der CeBIT 2016 wurden „Cryptomator“ deshalb mit dem Sonderpreis für Usable Security and Privacy ausgezeichnet.

Markus Kreusch und Christian Schmickler

Markus Kreusch und Christian Schmickler

Hintergrund

Einfach, vertrauenswürdig und massentauglich – Cryptomator ist die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich auch für technisch weniger erfahrene Nutzerinnen und Nutzer eignet.

Und so funktioniert Cryptomator: Die Benutzerin oder der Benutzer legt auf einer Festplatte Speicherplatz als ein oder mehrere „virtuelle Laufwerke“ an. Dieses neue virtuelle Laufwerk lässt sich wie jeder andere Speicherplatz nutzen, ist aber vergleichbar mit einem Tresor. Als sicherer Speicherort werden Daten und Ordner für den Nutzer kaum merklich verschlüsselt und auf Wunsch mit der Cloud synchronisiert. Cryptomator übernimmt dabei die Rolle des Schlüssels zum Tresor: Nur mit ihm können Nutzerinnen und Nutzer auf die Daten zugreifen.

Bislang erfüllt keine verfügbare Software die Anforderungen, einfach bedienbar auf Cloud-Synchronisation optimiert zu sein und gleichzeitig uneingeschränkte Sicherheit zu bieten. Viele Entwickler ignorieren das Zusammenspiel zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit und beschränken sich ausschließlich auf die technische Sicherheit.

Ganz anders Cryptomator: Die neue Software ergänzt die Cloud um Privatsphäre und Integritätsschutz. Nutzerinnen und Nutzer verschlüsseln die Daten auf einfach nutzbare, aber nachweisbar sichere Weise selbst. Die Verfügbarkeit von Daten in der Cloud bleibt dabei erhalten. Die verschlüsselten Daten in der Cloud sind auf jedem Gerät verfügbar – mit Cryptomator und dem richtigen Passwort. Damit steht erstmals eine Open-Source-Lösung bereit, die die drei wichtigsten Schutzziele der IT-Sicherheit in Einklang bringt, ohne die Nutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität.

Cryptomator hat den Anspruch, die erste nachweisbar wirksame, leicht zu bedienende und vollständige Verschlüsselungsanwendung für Privatanwender zu sein. Verbraucherinnen und Verbraucher können sie zum Beispiel nutzen, um Kontoauszüge, Verträge, Steuerunterlagen und private Urlaubsfotos zu speichern.

Überzeugend ist dabei vor allem die Sicherheit des Systems: Mit annähernd so vielen Schlüsselkombinationen wie es Teilchen im Universum gibt und einem eingebauten Brute-Force-Schutz, der selbst den mächtigsten Angreifer zwingt, jahrelang Spezialhardware zu betreiben, die mehr Energie schluckt, als das größte Kraftwerk der Erde produziert, ist der Schlüssel de facto nicht knackbar.

Die beiden Informatik-Studenten Tobias Hagemann und Sebastian Stenzel von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bilden das Kernentwicklerteam von Cryptomator. Stenzel hat sich auf das Fachgebiet Komplexe Softwaresysteme und Hagemann auf Medieninformatik spezialisiert.

Weitere Informationen: http://www.cryptomator.org/


Wanka: „Preisträger setzen Maßstäbe“

Auch die inzwischen vierte Ausschreibung des CeBIT Innovation Award bot Softwareentwicklerinnen und -entwicklern, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Designforscherinnen und Designforschern aus ganz Deutschland die Gelegenheit, Softwarekonzepte und Hardwaretools zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit von IT-Anwendungen einzureichen.

 

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka unterstreicht bei der Preisverleihung in Hannover die auch international weiter wachsende Bedeutung der deutschen IT-Forschung sowie die Kreativität der hierzulande tätigen Nachwuchsforscherinnen und -forscher: „Aus immer mehr Bereichen unseres Lebens ist die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger sind eine intuitive Bedienbarkeit für breite Bevölkerungsschichten und Datenschutzvor-richtungen, auf die sich neben Experten auch Konsumenten verlassen können. Ich freue mich, dass die Preisträgerinnen und Preisträger des CeBIT Innovation Award hier auch im Jahr 2016 mit ihren Entwicklungen Maßstäbe setzen.“

Die Jury-Vorsitzende Gesche Joost, Professorin an der Universität der Künste Berlin und Internet-Botschafterin der Bundesregierung, stellte im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung zudem die thematische Breite der drei ausgezeichneten Beiträge heraus: „Mit den vorliegenden Einreichungen haben wir Jury-Mitglieder erneut einen beeindruckenden Überblick über die Kreativität, Leistungsfähigkeit und die thematische Breite der hierzulande stattfindenden Forschung auf dem Gebiet der Softwareentwicklung unter Usability- und Datenschutzgesichtspunkten erhalten. Die Exponate der drei Preisträger-Teams 2016 zeigen, dass sich Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz im IT-Sektor nicht ausschließen, sondern wechselseitig bedingen und befördern können.“

Ideen finden Anwendung – die nächste Wettbewerbsrunde steht in den Startlöchern

Alljährlich wird die niedersächsische Messemetropole zum Schaufenster des globalen digitalen Wandels. In diesem Sinne versteht die CeBIT ihr Engagement als Namenspatin. „Auf der CeBIT können wir erleben, wie die digitale Transformation gerade von jungen, kreativen Ideen und Impulsen vorangetrieben wird. Es freut mich, wie deutsche Entwicklerinnen und Entwickler auf vielen Feldern nicht nur mithalten, sondern sogar als Schrittmacher von Innovationen auftreten“, so Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe.

Der CeBIT Innovation Award bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine beeindruckende Bühne zur Vermarktung der eigenen Ideen.

Die Ausschreibung für den CeBIT Innovation Award 2017 beginnt bereits am 15. März 2016. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2016.

Über die Jury des CeBIT Innovation Award

Auch im Jahr 2017 werden alle Einreichungen von einer hochkarätig besetzen Jury bewertet:

  • Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost, Universität der Künste Berlin
  • Prof. Dr. Elisabeth André, Universität Augsburg
  • Prof. Dr. Sabine Boll-Westermann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Oliver Frese, Deutsche Messe AG
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe des Magazins „WIRED“
  • Prof. Dr. Dr. Wolfgang Wahlster, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Saarbrücken

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG (DMAG) verleihen 2017 zum fünften Mal den CeBIT Innovation Award. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Gesucht werden herausragende Innovationen für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und intuitive Interaktion mit IT-Systemen. Die Exponate der Preisträger werden auf der CeBIT 2017 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt. Zur CeBIT wird auch die Rangfolge der drei Preisträger bekannt gegeben.

Quelle und weitere Informationen rund um den CeBIT Innovation Award finden Sie auf der Website: www.cebitaward.de

Gründerspektakel SCALE11: Das erwartet Besucher

Startups suchen Förderer, Konzerne neue Ideen. Warum nicht beide zusammenführen? Genau das tut die SCALE11, das Gründer-Event der CeBIT. In seinem zweiten Jahr ist die Messe in der Messe erheblich gewachsen. Die Highlights im Überblick.

Mehr als 300 Startups

Im März zieht es mehr als 300 Startups aus aller Welt nach Hannover. Ihre gemeinsamen Ziele: Partner finden, Interessenten begeistern, Investoren überzeugen. Die CeBIT bietet dafür die ideale Gelegenheit, suchen hier doch 200.000 Fachleute nach neuen Ideen und Lösungen. Und da die im digitalen Zeitalter mehr denn je von jungen Kleinstunternehmen kommen, wird die SCALE11 zu einem DER Besuchermagneten werden. Aber was genau erwartet Publikum und Teilnehmer?

Auf Du und Du mit den Großen der Branche

Zahlreiche Großunternehmen suchen in Halle 11 nach vielversprechenden „Schnellbooten“ der IT-Szene, nach Ideen und Partnerschaften. Als Premium Partner der Innovationsmesse stellt die Deutsche Bahn beispielsweise konkrete Förder- und Kooperationschancen für Startups vor. Gründer lernen vor Ort richtungsweisende Erfolgs- und Erfahrungsberichte aus dem Accelerator-Programm der Bahn kennen und können sich über neue Trends informieren – zu den Fokusthemen Big Data, Mobile, Datenbrillen und Drohnen.

SAP InnoJam –  30 Stunden coden mit den neusten
SAP-Technologien

Auch Softwareriese SAP stellt sein Angebot für Startups vor: Schlanke Apps und Cloudlösungen stehen ebenso auf dem Programm wie Weiterbildungsprogramme und E-Learning-Plattformen. In Zusammenarbeit mit Volkswagen veranstaltet SAP zudem den Programmierwettbewerb InnoJam++. Hier gilt es, innerhalb von 30 Stunden eine innovative App zu entwickeln – von der Ideenfindung bis hin zum Pitch vor Fachpublikum. Eine Jury wird die besten Teams auswählen und das Gewinnerteam am Donnerstag, den 17.3.2016 auf der Corporate Stage in Halle 11 auszeichnen. Die Veranstaltung findet im Pavillon neben der Halle 11 statt. Ein aufregender, lohnenswerter Coding-Marathon. Weitere Informationen gibt es auf der Projekt-Webseite unter http://events.sap.com/hackathons/en/innojamhanover

Viele Wege zum Kapital

Die beste Geschäftsidee bringt wenig, wenn niemand investiert. Auf der SCALE11 können Startups daher den Kontakt zu Förderern knüpfen – beispielsweise über das erfolgreiche Accelerator-Programm MassChallenge aus den USA. Seine Mission: Gründer eng mit der Industrie vernetzen und Geldgeber vermitteln. Doch bevor sich angehende Entrepreneure auf die Suche nach Kapital machen, sollte erst einmal geklärt sein, wie viel die eigene Idee wert ist. Dabei helfen die Workshops von „What a Venture“. Die Berater beantworten Fragen von Gründern und teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen, die sie durch die Zusammenarbeit mit 600 Startups erlangt haben.

Speziell für die Trendbranche Finance ist der FinTech Summit ein Pflichttermin. Wie können Banken und FinTechs voneinander profitieren, anstatt sich gegenseitig das Wasser abzugraben? Wohin führt der Trend in den nächsten Jahren? Darüber sprechen neben diversen Gründern auch Experten vom Bankenverband, der IngDiba und der Deutschen Bank.

Messe mit Eventcharakter

Dass sich die Begriffe Businessmesse und Entertainment nicht ausschließen, beweisen die zahlreichen Events im Rahmen der SCALE11. Beim Founders Fight Club beispielsweise treten Gründer im Wortduell gegeneinander an. Wer kann die Nachteile am Businessplan des Konkurrenten am besten aufzeigen? Wer seine eigene Idee verteidigen? Der Gewinner erhält eine Wild-Card für die Endrunde des Pitching-Wettbewerbs Best of X.

Wer pitchen will, muss dafür aber nicht unbedingt in den Ring steigen: Bei BeYond, der Tochterfirma von Bosch Car Multimedia, können Automotive-Startups ihre Innovationen vorstellen, bei Schaeffler geht es um intelligente Lösungen für Maschinen, Logistik und für neue Arten der Zusammenarbeit. Auch Hewlett Packard Enterprise scoutet in Hannover: Gesucht werden zehn wegweisende Startups aus den Bereichen IoT, Big Data, Mobility, Security und Cloud.

Unschätzbare Tipps von Profis aus aller Welt

In der digitalen Ära gelten keine Grenzen mehr – die meisten IT-Startups können ohne größere Hürden global verkaufen. So die Theorie. In der Praxis sind genaue Kenntnisse des Zielmarkts gefragt und eine maßgeschneiderte Go-to-Market-Strategie. Wie die internationale Expansion gelingt, ist das zentrale Thema des Go International Summit 2016 . Exklusive Einblicke und wertvolle Tipps garantiert!

Spannend dürfte auch werden, was die Gründer des Florida Hospital Innovation Lab auf der SCALE11 zu berichten haben. Mit ihrem Team und externen Experten arbeiten sie an kleinen Revolutionen im Digital-Health-Sektor. Eine inspirierende Präsentation inklusive Live-Schaltung ins US-Lab selbst.

Networking in großer Runde

Beim Captains Dinner am Dienstagabend wird nicht nur lecker gespeist. Im Mittelpunkt steht Networking – mit den bis zu 400 Ausstellern, VIP-Gästen und weiteren Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Finanzwelt. Vielleicht der Beginn einer dauerhaften Geschäftsbeziehung …

Vorplanung, Finanzierung, Expansion: Ein Besuch der SCALE11 ist in jeder Startup-Phase wertvoll.

Über die CeBIT

CeBIT 2016Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Mehr als 200 Sprecher liefern bei den CeBIT Global Conferences in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Partnerland 2016 ist die Schweiz.

Quelle und weitere Informationen über die CeBIT unter  www.cebit.de

Messegelände Hannover
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Die CeBIT-Highlights aus dem „Forschungslabor“ in Halle 6

Wohin führt uns der digitale Wandel? Woran tüfteln die Wissenschaftler führender Forschungsinstitute? Die CeBIT gewährt vom 14. bis 18. März einen Blick hinter die Kulissen der Labore und zeigt, was heute technisch machbar ist und morgen Realität sein kann. Die Bandbreite der Exponate in Halle 6 reicht vom Touchdisplay mit 3D-Inhalten über mobile Konstruktionsroboter bis zum sicheren Schlüssel für die Cloud.

CeBIT 2016

Hannover. Wer mit eigenen Augen sehen möchte, wie sich ein gewöhnliches Touchdisplay mit 3D-Inhalten erweitern lässt, sollte auf der CeBIT den Fraunhofer-Gemeinschaftsstand ansteuern (Halle 6, B36). Ein kleines, pyramidenförmiges Accessoire namens JUWL befreit Multimedia-Inhalte aus der Zweidimensionalität eines gewöhnlichen Bildschirms und macht sie holographisch erfahrbar. Dank der flexiblen Softwarearchitektur soll sich das Exponat von Fraunhofer IAO (Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation) für zahlreiche Anwendungen eignen – zum Beispiel als interaktive Ergänzung bei Ausstellungen.

Smarte Fabrikation im Lego-Look und Deep Learning mit dem größten Bilderschatz der Welt

Wie künftig die Produktion in einer smarten Fabrik aussehen kann, demonstriert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI; Halle 6, B48). In einem innovativen Szenario zeigt der Lego-Showcase den Einsatz von Methoden des Geschäftsprozessmanagements im Kontext von Industrie 4.0. Zunächst wird ein flexibler Prozess für die Fertigung von Traktoren in mehr als 30 Varianten geplant. Davon ausgehend erfolgt die vollautomatisierte Steuerung und Überwachung der tatsächlichen Produktion in einem cyberphysischen System. Unter Berücksichtigung menschlicher Arbeitsschritte wird der Fertigungsprozess in Echtzeit am Modell visualisiert und analysiert, um unmittelbar auf eventuell auftretende Fehler reagieren zu können. Ein weiteres DFKI-Projekt beschäftigt sich mit Deep Learning. Ein neuer Aspekt des Maschinellen Lernens ist das Erkennen von Empfindungen aus Bildern. Diese Fähigkeit wird auf der CeBIT mit dem derzeit größten Bilddatensatz der Wissenschaft demonstriert, dem Yahoo Flickr Creative Commons 100 Million (YFCC100m), und ermöglicht eindrucksvolle Anwendungen für Industrie, Medien und Gesellschaft.

Innovative Recherche-Tools für die Medien, intelligente Roboter auf der Baustelle und Smartphone-Steuerung wie von Geisterhand

Um Journalismus in Zeiten von Big Data geht es im Forschungsprojekt News-Stream, das vom Fraunhofer IAIS (Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme) am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellt wird (Halle 6, A34). Mit wenigen Klicks können sich Journalisten Tausende von Inhalten aus Videoplattformen, RSS-Feeds, Medienarchiven oder sozialen Medien auf den Bildschirm holen, vergleichen und automatisiert auswerten lassen.

„Was bewegt die Welt?“, fragen auch die Initiatoren des Projekts DataTwiSt. Die innovative Software aus dem Institut für Informatik der Universität Osnabrück wertet die Nachrichtenströme von Twitter aus und ermöglicht es damit Politikern und Unternehmern, sich einen Eindruck über das aktuelle Meinungsbild in der Bevölkerung zu bestimmten Themen zu verschaffen. Die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt in ansprechenden Grafiken (Halle 6, A18).

Roboter sind im Kommen. Dass der Einsatz digitaler Technologien bei der Konstruktion von Gebäuden völlig neue Ansätze ermöglicht, zeigt die ETH Zürich aus dem CeBIT-Partnerland Schweiz mit ihrem „In situ Fabricator“ (Halle 6, D30). Das mobile Robotersystem transferiert die Leistungsfähigkeit und Flexibilität einer digitalen Fabrikation direkt auf die Baustelle. Auch den CeBIT-Stand der Hochschule hat der „In situ Fabricator“ konstruiert.

Geräte steuern ohne Tippen: Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) macht diesen Traum wahr. Mit der Software Kinemic lassen sich PCs, Smartphones und Datenbrillen freihändig steuern – durch simple Gesten oder das einfache Schreiben der Wörter in die Luft. Dabei werden die Hand- oder Armbewegungen von einem Sensorarmband oder einer Smartwatch erfasst und automatisch in Kommandos und Texte übersetzt. (Halle 6 , A30).

Drohnen als Umwelthelfer, Ladestrom aus der Crowd und Experteneinblicke in die Zukunft des Internets

Mit der Konstruktion unbemannter Luftfahrzeuge beschäftigt sich die Technische Hochschule Wildau. Auf der CeBIT zeigen die Forscher ihr Konzept für eine Drohne, die mit modernster Technik zur Partikel- und Schadstoffmessung ausgestattet ist, um Einsätze unter extremen Umweltbedingungen zu fliegen. In einem weiteren Projekt wird ein Fluggerät für die Landwirtschaft entwickelt, das große Ackerflächen überwachen kann.

Ein Problem für die Besitzer von Elektroautos ist die geringe Zahl an Ladesäulen. Abhilfe schaffen will das Projekt CrowdStrom, das auf der CeBIT am Gemeinschaftsstand der Hochschulen NRW vertreten ist (Halle 6, C30/D29). CrowdStrom entwickelt Technologien und Geschäftsmodelle, damit private Elektromobilisten ihre Steckdose in der Garage während ihrer Abwesenheit öffentlich zugänglich machen können.

Seit Jahren nehmen die Berichte über Cyberangriffe auf Regierungseinrichtungen, Banken und Krankenhäuser zu. Wie können solche Attacken vermieden werden, und welche neuen Gefahren entstehen durch das Internet der Dinge oder durch Connected Cars? Diese Fragen werden auf der CeBIT vom Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum beantwortet. (Halle 6, D29). Täglich präsentieren Wissenschaftler des Instituts aktuelle Forschungsergebnisse, beispielsweise zu neuartigen Strategien für die Passwortvergabe oder zur Entwicklung effizienter Verschlüsselungsverfahren.

Interaktiver Ampelaufsatz, App für Klettersportler und ein sicherer Schlüssel für die Cloud

Im Rennen um den prestigeträchtigen CeBIT Innovation Award 2016 haben sich drei junge Forscherteams für das Finale qualifiziert. Die Preisträger werden im März in Hannover ausgezeichnet und stellen am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Halle 6, A34) ihre Projekte vor. ActiWait von der Urban Invention GbR ist ein interaktiver Aufsatz für einen Signalanforderungstaster an Fußgängerampeln, der nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden kann. Mit climbtrack vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz können Klettersportler mit geringem Aufwand ihren Trainingsfortschritt analysieren und dokumentieren. Darüber hinaus ermöglichen Augmented-Reality-Lösungen eine spontane Definition von Kletterrouten. Der von zwei Bonner Informatikstudenten entwickelte Cryptomator ist die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich auch für technisch weniger erfahrene Nutzer eignet.

Weitere wegweisende Exponate in Halle 6 reichen vom vernetzten Klinikmonitor mit Gestensteuerung über einen aufregenden Virtual Reality-Trip bis zur smarten Gürtelschnalle, die vor übereilten Einkäufen warnt.

Hannover. Auf der Intensivstation einer Klinik zählt jede Sekunde. Ärzte und Pfleger müssen in Notfällen rasch die richtigen Entscheidungen treffen. Forscher von Fraunhofer HHI (Heinrich-Hertz-Institut) haben einen intelligenten Monitor entwickelt, der die Abläufe in sensiblen Krankenhausbereichen optimiert. Der Bildschirm zeigt übersichtlich die Daten aller angeschlossenen medizinischen Geräte und lässt sich berührungslos mit Gesten und Sprachbefehlen steuern. Damit sinkt auch die Gefahr einer Übertragung von Krankheitserregern.

Automatisierte Kundenakquise, Logistik mit Zukunft, Serviceplattform für den 3D-Druck und Micro-Jobs per Smartphone-App

Ein automatisiertes Software-Tool, das Vertriebsmitarbeiter an potenzielle Kunden heranführt, haben die Wissenschaftler des Hasso-Plattner-Instituts entwickelt (Halle 6, D18). Das HPI-System identifiziert potenzielle Geschäftskunden anhand ihrer Beiträge in sozialen Netzwerken oder Foren. Die Social Media Suite sucht selbstständig nach verkaufsrelevanten Beiträgen und ordnet sie potenziellen Interessenten und Produkten zu. Außerdem zeigt das HPI auf der CeBIT eine neue Lösung für die Verschlüsselung von Funksignalen im Internet der Dinge.

Mit der Cloud-Lösung Flutaro möchte die Universität Potsdam auf dem Innovationsmarkt Berlin Brandenburg (Halle 6, C26) die Prozesse in der Logistik automatisieren. Wenn sich die Tourenplanung einfach und kontinuierlich an neue Ereignisse anpasst, lassen sich Leerkilometer verringern, Kosten sparen und Ressourcen schonen. Zusätzlich ermöglicht die Plattform die Vernetzung verschiedener Logistikunternehmen.

Wie aus einer Datei in Echtzeit ein preiswertes 3D-Modell entstehen kann, zeigen die Technische Universität Berlin und das Unternehmen 3YOURMIND (Halle 6, C26). Der Nutzer lädt seine 3D-Daten auf eine Plattform, auf der sie für die Verarbeitung optimiert werden. Parallel prüft das System die Preise verschiedener Druckanbieter im Internet, damit der Nutzer das günstigste Angebot wählen kann. Ein weiteres zukunftsträchtiges Projekt entstand in Zusammenarbeit mit den Telekom Innovation Laboratories: Crowdee soll die wachsende Nachfrage von Produktentwicklern und Marketingstrategen nach schnellem Kunden-Feedback befriedigen. Die Vermittlungsplattform vergibt im Auftrag von Unternehmen Micro-Jobs, Umfragen und User-Tests per App und analysiert die Ergebnisse mit Big-Data-Technologien.

Telematik für die E-Mobility, Schutzhelm mit Datenbrille, Erlebnisreise per Virtual Reality und die Zukunft des Mobilfunks

Unter dem Motto „Forschung für die Zukunft“ treten wissenschaftliche Einrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gemeinsam auf der Messe an (Halle 6, B24/A17). So hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Konzept für den Nutzverkehr mit Elektrofahrzeugen entwickelt. Die eTelematik-Lösung besteht aus einer Kommunikationshardware, die fahrzeugspezifische Betriebsdaten bereitstellt, einer mobilen Anwendung, die den Fahrer über anstehende Aufgaben informiert und einer Systemeinheit, die Betriebsdaten protokolliert, Abläufe definiert und Reichweitenprognosen bereitstellt. Darüber hinaus bietet die Hochschule die Möglichkeit, mit einer 3D-Brille aus der Ich-Perspektive an einem Rettungseinsatz teilzunehmen oder sich mit einem realen, elektrisch betriebenen MultiCar durch die 3D-Projektion einer Stadt zu bewegen.

Einen Schutzhelm mit integrierter Datenbrille stellt die Fakultät Elektrotechnik der Westsächsischen Hochschule Zwickau vor. Der in Zusammenarbeit mit GESIS (Gesellschaft für Informationssysteme) entwickelte Prototyp soll dabei helfen, innovative Technologien in der Stahlindustrie zu etablieren. Die Augmented-Reality-Technik bietet die Möglichkeit, im Arbeitsalltag wertvolle Zusatzinformationen ins Sichtfeld des Mitarbeiters einzublenden oder vor Gefahren zu warnen.

Mit einer Virtual Reality Experience (VRX) möchte die Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Produkte und Visionen erlebbar machen. Die Software ermöglicht die realitätsnahe Darstellung von Architekturen und Produkten in Echtzeit. Der Nutzer kann in die virtuelle Umgebung eintauchen und deren Inhalte hautnah erleben.

Seltene Einblicke in die fünfte Mobilfunkgeneration (5G), die 2020 eingeführt werden soll, gewährt die Technische Universität Dresden. Damit verbunden ist die Einführung des taktilen Internet, das mit Verzögerungszeiten im Millisekunden-Bereich und einer drastischen Steigerung des Datendurchsatzes ganz neue Anwendungen möglich macht – zum Beispiel für Connected Cars. Eine ganzheitliche Sicht auf den kommenden Mobilfunkstandard ist das Konzept des 5G Lab Germany, das unter anderem von der Deutschen Telekom, Ericsson, National Instruments, NEC, Nokia, Rohde & Schwarz sowie Vodafone unterstützt wird.

Sicherheitskit für Blutspendezentralen, auf Tuchfühlung mit dem Ingenieursnachwuchs und ein Gürtel, der vor übermäßigem Konsum warnt

Weltpremiere auf der CeBIT feiert das BioShare-Spenderkit von Twinsoft (Halle 6/C30): Diese Software soll die Arbeit in Blut- und Plasma-Spendezentralen erleichtern und sicherer machen. Zu den Vorzügen des Konzepts zählt neben einem papierlosen Registrierungsprozess und dem einfachen Reporting eine höchstmögliche Sicherheit während des Spendevorgangs, da das Programm auf Mobilgeräten mit Handvenenerkennung läuft und dadurch jeder Spender immer eindeutig identifizierbar bleibt.

Dass die IT-Branche nach talentiertem Nachwuchs sucht, dürfte bekannt sein. Neu ist die Fülle an Aktionen, die der VDI in seinem Jet-Café (Halle 6, A52) veranstaltet, um junge Leute für technische Berufe zu begeistern. Hier kommen niedersächsische Schüler mit Studierenden und IT-Profis in Kontakt. Die Jugendlichen können Reportagen über aktuelle Themen auf der CeBIT produzieren, die im Rundfunk bei Leinehertz 106,5 oder dem Bürgersender h1 ausgestrahlt werden (Projektpartner: Multi Media Berufsbildende Schulen, Hannover). Darüber hinaus erfahren sie, wie man einen 3D-Drucker entwickelt und was sich damit anfertigen lässt (Projektpartner: VDI Zukunftspiloten, KGS-Barsinghausen; Institut für Mehrphasenprozesse, Leibniz Universität Hannover).

Zum Abschluss ein originelles Exponat aus dem Wearable-Bereich, das die Fakultät Ingenieurswissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück auf der Messe vorstellt. Die smarte Gürtelschnalle POB gibt ihrer Trägerin bei jedem Einkauf mit Kreditkarte oder Smartphone ein fühlbares Feedback. Wird eine Summe fällig, die das zuvor definierte Budget überschreitet, schnallt sich der Gürtel ein kleines Stück enger.

Über die CeBIT

CeBIT 2016

Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Mehr als 200 Sprecher liefern bei den CeBIT Global Conferences in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Partnerland 2016 ist die Schweiz.

Quelle und weitere Informationen über die CeBIT unter  www.cebit.de

Messegelände Hannover
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CeBIT 2016: Highlights der CeBIT Press Preview

CeBIT 2016

Hannover: Auf der CeBIT Preview 2016, dem wichtigsten und internationalsten Medien-Event vor Beginn der CeBIT in einigen Wochen, präsentierten knapp 30 Unternehmen ihre neuesten digitalen Lösungen und Innovationen. „Kein Wirtschaftszweig bleibt vom rasanten Einzug der Digitalisierung unerreicht“: Oliver Frese, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe, hob bei der Begrüßung der mehr als 110 Medienvertreter aus aller Welt die weiter wachsende Bedeutung der IT-Schau hervor: „Wir schreiben die Geschichte der CeBIT neu!“ Als konzeptionelle Säulen nannte Frese die Digitalisierung von Märkten und Unternehmen, der Öffentlichen Hand und der Gesellschaft.

Tatsächlich bietet die CeBIT in diesem Jahr ein Themenspektrum wie noch nie und verspricht im Spannungsfeld der Megatrends Internet der Dinge, Big Data & Cloud, E- & M-Commerce und Security wertvolle Anregungen für sämtliche Branchen – von der Industrie über den Dienstleistungssektor bis zur Medizin und vom Startup über den Mittelstand bis zum Konzern. Stellvertretend für diese beeindruckende Bandbreite gaben rund 30 CeBIT-Aussteller bei der Press Preview in Hannover einen Vorgeschmack auf ihre Highlights.

Deutsche Bahn, Huawei, Salesforce und SAP: Neue Digitalisierungskonzepte stellen den Kunden in den Mittelpunkt

Wie wichtig es gerade für große Unternehmen ist, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, verriet der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Volker Kefer, in seiner Keynote. „Die Digitalisierung wird auch unser Geschäft massiv verändern.“ Für fünf Millionen Zugreisende pro Tag gelte es, neue digitale Serviceangebote zu entwickeln. Zugleich könne man durch intelligente Datenauswertung Probleme erkennen, bevor ein Ausfall drohe – 70 000 Weichen der Bahn stehen als Beispiel dafür. Künftig will die Deutsche Bahn verstärkt auf „Menschen mit Digitalisierungs-Gen“ setzen – die DB fördert Startups, die mit dem Verkehrsunternehmen neue Geschäftsansätze und innovative Technologien entwickeln. Zudem tritt die Bahn als Premium-Partner der CeBIT-Innovationsbörse SCALE11 auf: Rund 250 junge Firmen werden bei Europas führender Plattform für digitale Startups und disruptive Geschäftsmodelle in Halle 11 vertreten sein.

Als wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Digitalisierungskonzepte gilt unter Experten die 360-Grad-Sicht, wie sie beispielsweise Huawei seinen Kunden bieten möchte. Jörg Karpinski, Chef der Huawei Enterprise Business Group, konnte auf der Press Preview mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: Der chinesische Konzern wird in Halle 2 auf rund 2 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein breites Spektrum innovativer ITK-Produkte und -Lösungen aus den Bereichen Cloud Computing, Big Data, Internet der Dinge, Rechenzentrum und Informationssicherheit präsentieren. Darüber hinaus zeigt Huawei Praxisbeispiele aus dem öffentlichen Sektor sowie dem Finanz- und Verkehrswesen.

Mit Salesforce ist der führende CRM-Plattformanbieter exklusiver Event-Partner der CeBIT 2016. Erstmals wird das Unternehmen seine Kunden- und Partnerveranstaltung Salesforce World Tour auf der CeBIT in zwei Messehallen durchführen. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Besucher, wie sich die digitale Transformation beschleunigen und der Kunde in den Fokus rücken lässt. Mark Hoenke, Director Brand Communications bei Salesforce, berichtete auf der Press Preview, dass die Veranstaltung neben inspirierenden Keynotes Live-Demos aktueller Technologien sowie Showcases von Partnern umfassen wird, die ihr Wachstum mit Salesforce-Lösungen vorantreiben.

SAP präsentiert sich in Hannover als Wegbereiter der Digitalisierung. „Digitale Transformation ist Live-Business“, erklärte Rolf Schumann, Chief Technology Officer von SAP Europe, Mid-East and Africa, beim medialen CeBIT-Kickoff in Hannover. Getrieben werde der Wandel durch bahnbrechende Technologien wie In-Memory oder Cloud Computing. Schwerpunkt des Auftritts wird das vollständig integrierte SAP HANA-Angebot rund um alle Kernprozesse. Es erschließt Unternehmen schon heute die erforderlichen Technologien und Anwendungen für alle Fachbereiche, um die Anforderungen der Digitalen Transformation agil und ganzheitlich umzusetzen.

Microsoft, Software AG und Thomas Krenn AG: Rechenleistung auf Abruf und ein deutliches Plus an Energieeffizienz

Auf der CeBIT 2016 präsentiert Microsoft sieben Faktoren für den Wandel, die den Weg ins Digitale Wirtschaftswunder weisen. Anhand konkreter Beispiele aus Unternehmen, Bildungsorganisationen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen stellt Microsoft auf der CeBIT dar, wie sich Infrastruktur, Organisation, Mitarbeiter, Team, Wissen, Produktion und Staat optimal aufstellen, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. Dabei sollen Technologien aus der Cloud für neue Gestaltungsspielräume sorgen. So wird etwa der ABB-Konzern seine gemeinsam mit Microsoft entwickelte Serviceplattform für die Schnellaufladung von Elektrofahrzeugen präsentieren. Die Plattform nutzt die Vorteile maschinellen Lernens sowie Predictive Analytics-Fertigkeiten.

Die zentrale Botschaft der Software AG für die CeBIT lautet: raus aus der Standard-IT, rein ins dezentrale, flexible Programmieren in Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dazu stellt das Unternehmen mit seiner Digital Business Platform 2.0 die passende Technologie vor. Je nach Anwendungsfall lassen sich verschiedene Bausteine einsetzen – Business- und IT-Transformation, In-Memory-Speichertools, Integration, Prozesse oder Predictive Analytics.

Die Thomas Krenn AG kündigte für die CeBIT den Prototyp eines neuen Verfahrens zur Serverkühlung an, das die Energieeffizienz von Rechenzentren oder Servern wesentlich verbessern kann. Das Flüssigkühlsystem wird mit der Gebäudetechnik vernetzt, sodass die Abwärme nahezu vollständig für die Heizung oder Warmwasserbereitung zur Verfügung steht.

AdNovum, Bundesdruckerei, Digittrade, G Data, Kaspersky Lab und Secusmart: Mit diesen CeBIT-Neuheiten gehen Unternehmen auf Nummer sicher

83 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten laut dem Digital-Verband BITKOM, dass sich ein von ihnen genutztes Rechenzentrum in Deutschland befindet und damit dem deutschen Recht unterliegt. Als Mitgründer der TeleTrust-Initiative „IT-Security Made in Germany“ wird G Data beim Start der Microsoft Cloud in Deutschland als einziger Antiviren-Hersteller mit einer auf die Azure-Architektur abgestimmten Managed-Endpoint-Security-Lösung im Markt vertreten sein. Dies berichtete der Leiter der Unternehmenskommunikation von G Data, Thorsten Urbanski, bei der Press Preview. Darüber hinaus wird der Sicherheitsspezialist, der vor 30 Jahren in Hannover das weltweit erste PC-Virenschutzkonzept vorstellte, auf der CeBIT erste Einblicke in die neuen Business-Lösungen der „Generation 14“ gewähren.

Für die sichere Verschlüsselung von Daten werden fast immer starke kryptographische Schlüssel verwendet, sogenannte digitale Zertifikate. Um diese erstellen, verwalten und prüfen zu können, benötigen Unternehmen in der Regel eine aufwändige Public-Key-Infrastruktur (PKI). Das gilt nicht für eine neue Cloud-Lösung der Bundesdruckerei: Hier werden die Zertifikate für elektronische Identitäten einfach und sicher im akkreditierten Trust-Center („D-Trust“) erstellt und manuell oder automatisiert bezogen. „Mit PKI-as-a-Service können auch kleine oder mittelgroße Firmen und Organisationen von den Vorteilen einer modernen, hochsicheren Verschlüsselungs-, Signatur- und Authentifizierungslösung profitieren“, sagt Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Bundesdruckerei.

Secusmart nahm die CeBIT-Presseveranstaltung zum Anlass, eine neue Sicherheitslösung für die mobile Sprachkommunikation und Kurznachrichten vorzustellen. „Die SecuSUITE for Enterprise ist der erste echte BlackBerry-Service, der weltweit und unabhängig von jedem Netzbetreiber genutzt werden kann“, erklärte Secusmart-Geschäftsführer Dr. Christoph Erdmann. Weitere Neuheiten sind der BlackBerry-Service Good Technology, eine sichere mobile Plattform für Unternehmen sowie WatchDox für das sichere Teilen von Dokumenten.

Von DIGITTRADE kommt zur CeBIT HipDisk, eine attraktive USB 3.0-Festplatte im 2,5-Zoll-Format mit austauschbarer 3D-Designhülle. Der Silikonschutz bewahrt das Gerät platzsparend vor diversen Umwelteinflüssen und ermöglicht eine schnelle Datenübertragung von bis zu 400 MBit/s. Außerdem führt DIGITTRADE zur CeBIT die Premiumversion der Kommunikations-App Chiffry ein. Android-, iOS- oder BlackBerry-Nutzer können so abhörsicher telefonieren, verschlüsselte Mitteilungen senden sowie Bilder, Videos oder Kontakte sicher teilen und erhalten nun weitere nützliche Funktionen. Zudem startet das Unternehmen den Verkauf seiner neuesten hochsicheren Festplatte HS256 S3. Sie ist noch sicherer, schneller und robuster als ihre zertifizierte Vorgängerin HS256S.

Der Schweizer Softwarehersteller AdNovum bringt seine Identity- und Access-Management-Lösung NEVIS nach Deutschland. Ursprünglich für den Einsatz im E-Banking konzipiert, schützt NEVIS Portale von Banken, Versicherungen und Behörden. Dank modularem Aufbau fügt sich die Software nahtlos in gewachsene IT-Infrastrukturen ein und erlaubt zudem die einfache Integration künftiger Authentisierungsverfahren.

Kaspersky Lab möchte „Security Intelligence Services“ für Kritische Infrastrukturen sowie Organisationen jeder Größe ins Blickfeld der CeBIT-Besucher rücken. Eine neue Cyberschutzlösung gegen hochentwickelte Angriffe ist ebenfalls in Vorbereitung. Einzelheiten will das Unternehmen aber erst auf der Messe verraten. „Die intelligente Cybersicherheit wird das dominante CeBIT-Thema für die d!conomy“, sagt Holger Suhl, General Manager von Kaspersky Lab für den deutschsprachigen Raum.

Rund um das Thema Drohnen entstehen derzeit viele neue Geschäftsmodelle – unter anderem in der Logistik und in der Agrarwirtschaft. Richtungsweisende Ideen kommen auch aus dem Startup-Ökosystem. Weitere Themen der CeBIT Preview in Hannover waren intelligente Lösungen für mobile Business, Smart Home und die Stadt der Zukunft.

Auf der CeBIT Preview stellte die Deutsche Messe das Konzept für den mit Spannung erwarteten ersten DRONEMASTERS Summit@CeBIT vor, der neben einer Ausstellung ein mehrtägiges Konferenzprogramm und eine Flugarena in Halle 16 umfasst. Im Mittelpunkt stehen Business-Anwendungen für die smarten, unbemannten Flugkörper.

Ein interessantes Drohnen-Konzept bringt unter anderem Wingtra aus der Schweiz auf die Messe: Das schnell wachsende Spin-Off der ETH Zürich hat eine Drohne gebaut, die senkrecht wie ein Helikopter starten und problemlos zwischen Häusern oder auf Waldlichtungen landen kann.

Der Drohnen-Prototyp Skye der ETH Zürich soll dagegen die energieeffiziente Flugweise eines Zeppelins mit der Präzision eines Quadrocopters verbinden. Ausgestattet mit Kameras, soll er im März über das Ausstellungsgelände fliegen und demonstrieren, wie interaktives Marketing aus der Luft aussehen kann.

Apropos Schweiz: Aus dem diesjährigen CeBIT-Partnerland („Wir exportieren zwölfmal mehr IT-Produkte als Schokolade und Käse zusammen“, so Franz Grüter, Schweizer Nationalrat) stellten sich den Journalisten in Hannover auch der international aktive Finanzdienstleister SIX Group und die Noser Young Professionals AG vor. Der Infrastrukturanbieter SIX bietet FinTech-Lösungen an und unterstützt Banken bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategien. Noser Young Professionals stellt auf der CeBIT ein Modell vor, wie Ingenieure ausgebildet werden können, welche bereits im Alter von 17 Jahren vollwertig mitarbeiten können. CeBIT Besucher können in fünf Minuten eine „CeBIT-Ausbildung mit Diplom“ erhalten.

BVDS, Peat, VoxR.org, ActiWait, climbtrack und Cryptomator: Richtungsweisende Ideen aus dem Startup-Ökosystem

Welche Bandbreite an Geschäftsideen durch die Digitalisierung möglich wird, demonstrierten auf der CeBIT Preview zahlreiche Startups. Wichtigste Anlaufstelle auf der CeBIT selbst ist der gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups BVDS entwickelte CeBIT-Schwerpunkt SCALE11. Er zeigt das gesamte Ökosystem rund um Innovationen, Gründer, etablierte Unternehmen und Kapitalgeber in Halle 11.

Das Hannoveraner Unternehmen Peat hat eine App entwickelt, die mit künstlicher Intelligenz gegen Ernteausfälle kämpft. Auf Basis von Bilderkennung und selbstlernenden Algorithmen werden Krankheiten an Pflanzen schon frühzeitig erkennbar.

Die Firmengründer von VoxR.org bieten ein Mittel gegen die Eintönigkeit mancher Business-Events: Über eine einfach aufgebaute Internetseite, die über jedes Smartphone erreichbar ist, können die Teilnehmer eines Kongresses oder Workshops Fragen stellen, Diskussionen anregen oder Feedback geben. Fünf DAX-Unternehmen nutzen den Service bereits, darunter der Pharmakonzern Merck und der Automobilhersteller Daimler.

Im Rennen um den prestigeträchtigen CeBIT Innovation Award 2016 haben sich drei junge Forscherteams für das Finale qualifiziert. Die Preisträger werden im März in Hannover ausgezeichnet und stellen am Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 6 ihre Projekte vor. ActiWait von der Urban Invention GbR ist ein interaktiver Aufsatz für einen Signalanforderungstaster an Fußgängerampeln, der nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden kann. Mit climbtrack vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz können Klettersportler mit geringem Aufwand ihren Trainingsfortschritt analysieren und dokumentieren. Darüber hinaus ermöglichen Augmented-Reality-Lösungen eine spontane Definition von Kletterrouten. Der von zwei Bonner Informatikstudenten entwickelte Cryptomator ist die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich auch für technisch weniger erfahrene Nutzer eignet.

Pearl, Sennheiser, ZTE, Eurotech: Intelligente Lösungen für mobile Business, Smart Home und die Stadt der Zukunft

In einer Zeit, in der Unternehmen ihre Projekte häufig über mehrere Standorte und Länder verteilen, sind Telefonkonferenzen ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg. Sennheiser präsentiert auf der CeBIT mit „TeamConnect Wireless“ eine drahtlose Lösung für mobile Audiokonferenzen mit bis zu 24 Teilnehmern. Per Bluetooth können sich Smart Devices oder Computer in wenigen Sekunden mit dem System verbinden.

Interessante Zubehör-Neuheiten für den Business-Einsatz kommen auch von Pearl: Der Elektronikhändler stellte auf der CeBIT Preview den microSD-Cardreader Callstel Wireless Connected mit WLAN-Schnittstelle vor, der Smartphone-Nutzern bis zu zwei Terabyte zusätzlichen Speicher bietet. Bis zu acht Nutzer können gleichzeitig auf die Daten zugreifen – per App oder Internetbrowser. Außerdem vertreibt Pearl drei neue Wearables und bietet für Smart-Home-Einsteiger den VisorTech Tür- und Fensteralarm HSS-1.dw an, der bei einem Einbruch automatisch eine Push-Nachricht versendet. Bis zu 100 Melder lassen sich mit der zugehörigen App kontrollieren.

Praxisnahe Konzepte für die smarte Stadt und neue Produkte für das Firmenkundengeschäft stehen im Mittelpunkt des Auftritts von ZTE. Der Anbieter von Telekommunikationssystemen, Netzwerklösungen und mobilen Endgeräten wird auf der CeBIT innovative Anwendungen für die Bereiche E-Health, Smart Education und Smart Transportation sowie ein Urban Data Operation System für sichere Smart-City-Anwendungen präsentieren, die auf Big-Data-Analysen basieren. Dazu kommen ein drahtloses Ladekonzept für die intelligente Fabrik 4.0 und ein IoT-basiertes Smart Grid.

Auf das Wachstumsthema Internet der Dinge zielt auch Eurotech – mit einem integrierten Portfolio an Hardware- und Softwarelösungen für M2M- und IoT-Device-Middleware sowie Cloud-Lösungen, die als Basisbausteine für moderne Infrastrukturen im Internet der Dinge anzusehen sind.

Forschung zum Anfassen: ETH Zürich, Karlsruher Institut für Technologie und der neue Trend zum Biohacking

Dass der Einsatz digitaler Technologien selbst bei der Konstruktion oder Architektur von Gebäuden neuartige Ansätze ermöglicht, zeigt die ETH Zürich mit ihrem „In situ Fabricator“. Das mobile Robotersystem transferiert die Leistungsfähigkeit und Flexibilität einer digitalen Fabrikation direkt auf die Baustelle. Auch den CeBIT-Stand der Züricher Hochschule hat der „In situ Fabricator“ konstruiert.

Zusammen mit vielen anderen renommierten Forschungseinrichtungen ist das Karlsruher Institut für Technologie bei „Research & Innovation“ in Halle 6 zu finden. Als beeindruckenden Appetizer präsentierte das KIT die Software von Kinemic, mit der sich Wörter durch Schreiben in die Luft eingeben und Anwendungen mit Gestern steuern lassen. Die Bewegungen werden dann von einem Sensorarmband oder einer Smartwatch erfasst und in Gesten oder Text übersetzt. Eine freihändige Bedienung von Computern, Smartphones oder Augmented-Reality-Brillen ist also keine Utopie mehr.

Einen gewagten Schritt weiter geht Hannes Sjöblad: Der Leiter des schwedischen Biohacking-Verbands warb auf der CeBIT Preview für digitale Implantate. Er selbst trägt bereits einen in die Hand implantierten Chip, mit dem er zum Beispiel Türen öffnen kann. Sjöblad glaubt, dass physikalische Objekte oder Passwörter zur Identifizierung schon bald der Vergangenheit angehören werden: „Human Upgrade Technology is coming!“. Wer das enorme Digitalisierungstempo von Wirtschaft und Gesellschaft verfolgt, ahnt: Sjöblads Vision könnte tatsächlich Realität werden.

Über die CeBIT

CeBIT 2016

Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Mehr als 200 Sprecher liefern bei den CeBIT Global Conferences in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Partnerland 2016 ist die Schweiz.

Quelle und weitere Informationen über die CeBIT unter  www.cebit.de

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„DRONEMASTERS Summit@CeBIT“bringt das Geschäft zum Fliegen

Es geht um die Vorherrschaft am Himmel: Wenn bei Amazon, DHL, Lufthansa & Co. von den vielversprechendsten Wachstumsmärkten der Zukunft die Rede ist, landen Drohnen auf einem der vordersten Plätze. Erstmals widmet die CeBIT dem Trendthema Drohnen einen separaten Bereich, der die spannenden Technik-Konzepte und Geschäftsmodelle dieses „hochfliegenden Marktes“präsentiert.

  • Neue Technologien beim Drohneneinsatz versprechen attraktive Businesskonzepte für unterschiedlichste Branchen

Hannover. Rund um das Thema Drohnen entstehen aktuell zahlreiche neue Geschäftsmodelle, sei es in der Logistik, in der Agrarwirtschaft, bei behördlichen Einsätzen oder Sicherheitsunternehmen. Auch diesen Trend greift die CeBIT 2016 erstmals in großem Maßstab auf und richtet zusammen mit dem Partner DRONEMASTERS den „DRONEMASTERS Summit@CeBIT“aus, der mit einer Ausstellung, einem mehrtägigen Konferenzprogramm und einer Flugarena in Halle 16 aufwartet. Im Zentrum stehen Business-Anwendungen rund um das Thema Drohnen.

Sprecher des Kongresses sind unter anderem Lukas Wrede, CEO und Gründer vom Versandservice-Anbieter Skycart Drone Delivery Solutions aus San Jose in Kalifornien, Christian Janke, Entwicklungs-Ingenieur vom European Aviation Security Center, Jörg Lamprecht, Mitgründer von Dedrone, einem Unternehmen aus Kassel, das Drohnen-Detektoren herstellt, und Robert Reichert, Chef des „Full Service Drone Providers“OiC aus Remscheid.

Der Anspruch der DRONEMASTERS ist es, die Entwicklung und Nutzung von Drohnen in allen Dimensionen aktiv mitzugestalten. Dafür werden über klassische Branchen- und Industriegrenzen hinweg innovative Akteure verbunden, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Lösungen für regulative Herausforderungen zu schaffen und technologischen Fortschritt zu beschleunigen.

Trendsetter des zivilen Drohneneinsatzes

Zu den Trendsettern des zivilen Drohneneinsatzes gehört die Deutsche Post-Tochter DHL: 2014 startete das Unternehmen ein Pilotprojekt für den Transport von Medikamenten per „Paketkopter“zur Nordseeinsel Juist. Dazu wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung ein exklusives Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Auch andere europäische Postdienstleister wie etwa die Schweizer Post, die für das Partnerland Schweiz auf der CeBIT vertreten sein wird, haben schon entlegene Bergdörfer mit unbemannten Flugkörpern versorgt.

IT-Größen wie Intel oder Microsoft experimentieren ebenfalls mit Drohnen. Erst vor wenigen Wochen hat Intel für eine unbekannte Summe das deutsche Start-up Ascending Technologies (Asc-Tec) übernommen, das Drohnen für den professionellen zivilen Einsatz baut – beispielsweise zur Wartung von Pipelines.

Die Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (Fraunhofer IML) arbeiten unterdessen an einem Flugroboter namens InventAIRy, der in der Lage ist, eigenständig Inventuren in Lagerhallen durchzuführen. Der fliegende Assistent soll Objekte lokalisieren und über Barcodes oder RFID-Chips erfassen können. Ergänzend arbeiten die Fraunhofer-Forscher an smarten Schnittstellen, um die gesammelten Informationen nahtlos in vorhandene IT-Systeme zu übermitteln.

Europäische Kommission will einheitliche Gesetze

Die Europäische Kommission hat einheitliche Regeln für den Einsatz der sensorbestückten Fluggeräte innerhalb der EU angekündigt. Die Vereinheitlichung soll für jährliche Kosteneinsparungen von mindestens fünf Milliarden Euro sorgen und den Schadstoffausstoß um bis zu 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid verringern. Im Mittelpunkt der geplanten EU-Vorgaben sollen die Flugsicherheit und die Rechtssicherheit für die Industrie stehen.

Auch Aspekte wie Datenschutz und Privatsphäre sollen berücksichtigt werden. In Deutschland soll nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums schon bald eine Führerscheinprüfung für gewerbliche Drohnen-Nutzer eingeführt werden. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat unlängst in einem Interview Interesse an der Ausbildung von Drohnen-Piloten und der Wartung der Fluggeräte bekundet. Lufthansa Technik ist Partner mehrerer großer Flugzeughersteller bei der Wartung von Langstreckenmaschinen.

Big Data auf dem Bauernhof und Hai-Warnsystem

Künftig werden Drohnen auch zur technischen Ausrüstung vieler Betriebe gehören: Schon jetzt scannt beispielsweise der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Hubertus Paetow seine Felder regelmäßig mit einer Digitalkamera-Drohne und deckt so Mängel wie zu viel Nässe oder Schädlingsbefall auf.

In China hat ein Unternehmen sogar eine autonom fliegende Drohne entwickelt, die Äcker mit Flüssigdünger und Unkrautvernichtungsmitteln versorgen kann. Ein Radargerät an Bord hilft beim Navigieren und stellt sicher, dass immer der richtigen Abstand zu den Pflanzen eingehalten wird, um eine Überdüngung zu vermeiden.

Auch bei der Planung neuer Windenergieparks können Drohnen eine wichtige Hilfe sein: Deutsche Forscher setzen die Fluggeräte versuchsweise in der Nähe von Helgoland zur Windmessung ein. Und vor der Küste Australiens warnen die fliegenden Roboter neuerdings sogar vor Haien: Spüren sie einen der Raubfische im Meer auf, senden die Drohnen einen Alarm an die Leitstelle. Mit den genauen GPS-Daten kann die Leitstelle dann per Lautsprecher die gefährdeten Schwimmer und Surfer auffordern, das Wasser zu verlassen.

Diese Beispiele zeigen die riesigen Chancen, die Drohnen den verschiedensten Branchen eröffnen – vom Ackerbau über die Logistik bis zum Gesundheitswesen. Der „DRONEMASTERS Summit@CeBIT“verspricht schon jetzt eine anregende Mischung aus Konferenz, Tech-Talk und Neuheitenschau.

Hannover. Vom 14. – 18. März 2016 findet erstmals der DRONEMASTERS Summit@CeBIT statt. Dieses Gipfeltreffen vereint alle Themenbereiche rund um Drohnen und unbemannte Luftfahrzeuge im Rahmen der digitalen Leitmesse CeBIT in Halle 16.

Die DRONEMASTERS sind die industrie- und branchenübergreifende Plattform rund um Drohnen in Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Unterhaltung. Mit sportlichem Wettkampf werden die DRONEMASTERS zum zentralen Treiber technologischer Entwicklung. Im Rahmen der CeBIT werden hierzu die klassischen Formate Ausstellung und Konferenz mit den Modulen Wettkampf, Rennen und Flugshow in einer eigenen Arena vereint.

„Bei den DRONEMASTERS geht es darum, im sportlichem Wettbewerb technologischen Fortschritt zu beschleunigen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu schaffen und dabei Spaß zu haben“, sagte Frank Wernecke, Gründer der DRONEMASTERS.

Die Konferenz bringt Drohnen-Experten und Innovatoren wie Lukas Wrede, CEO und Gründer vom Logistik-Dienstleister Skycart Drone Delivery Solutions aus San Jose in Kalifornien, Christian Janke, Entwicklungs-Ingenieur vom europäischen Forschungszentrum für Luftsicherheit EASC in Berlin, Lars Reger, globaler IT-Chef und Leiter Strategie, Forschung und Entwicklung im Bereich Automobil des Halbleiterspezialisten NXP, Jörg Lamprecht, Mitgründer von Dedrone, einem Unternehmen aus Kassel, das Drohnen-Detektoren herstellt, und Robert Reichert, Chef des „Full Service Drone Providers“ OiC aus Remscheid zusammen. Partner der Konferenz ist der deutsche Digitalverband bitkom.

In der Arena werden Drohnen-Rennen ausgerichtet, bei denen nur das beste Team den „CeBIT FPV CUP“ gewinnen kann. Am Donnerstag, den 17. März 2016, zeigt sich, welche Piloten ihre Drohnen am schnellsten durch die Arena fliegen können. Offizieller Zeitnehmer in der Arena ist der Sportdienstleister Davengo aus Berlin. Mit dem Einsatz von RFID-Chips zur Zeitmessung leistet Davengo im Rahmen der DRONEMASTERS einen Beitrag zur Beschleunigung von technischen Innovationen in der sich weltweit entwickelnden Drone Racing-Szene.

Zum Hintergrund

Die Geschichte der DRONEMASTERS begann im Juli 2015 mit der spontanen Idee, ein Drohnen-Rennen in Berlin zu veranstalten. Was als kleines „Fly’n’BBQ“ mit Freunden und Gleichgesinnten anfing, endete binnen weniger Wochen als einer der größten Drohnenevents auf der Trabrennbahn Karlshorst in Berlin. Die DRONEMASTERS sind seitdem ein weltweit beachteter Drone-Racing-Event.

Seither werden die DRONEMASTERS mit dem Ziel weiterentwickelt, den sportlichen Wettbewerb zum Treiber der neuen Drohnen-Technologie zu machen. Die DRONEMASTERS vernetzen Unternehmen mit Investoren und schaffen eine Brücke für den Wissens- und Technologietransfer zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Gründer der DRONEMASTERS ist Frank Wernecke, der mit einem Team engagierter Mitstreiter und engagierter Helferinnen binnen weniger Wochen im September 2015 das erste Berliner Drohnen-Rennen aus dem Boden stampfte.

Quelle und weitere Informationen über „DRONEMASTERS Summit@CeBIT“ finden Sie auf der Website: www.dronemasterssummit.com

Über die CeBIT

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Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Mehr als 200 Sprecher liefern bei den CeBIT Global Conferences in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Partnerland 2016 ist die Schweiz.

Quelle und weitere Informationen über die CeBIT unter  www.cebit.de

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Jury wählt Gewinner des CeBIT Innovation Award 2016

CeBIT Innovation Award 2016BERLIN/HANNOVER, 21. Dezember 2015 – Es ist entschieden: Eine hochrangige Jury hat in Berlin die drei Gewinnerprojekte des CeBIT Innovation Award 2016 gewählt. Im Wettbewerb um den renommierten Innovationspreis für benutzerfreundliche Anwendungen setzten sich junge Forscherteams aus Bonn, Hildesheim und Saarbrücken gegen mehrere Dutzend Konkurrentinnen und Konkurrenten durch. Sie werden im März in Hannover ausgezeichnet und stellen am Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ihre Projekte vor.

Ein interaktiver Drücker mit WLAN-Basis für Fußgängerampeln, eine Technologie zur Optimierung des Klettertrainings und eine Open-Source-Verschlüsselung für einen Cloud-Speicher – diese Projekte kürte die Jury als drei der innovativsten deutschen IT-Entwicklungen des Jahres. Die Jury-Vorsitzende, Designforscherin Prof. Dr. Gesche Joost, hob insbesondere die Nutzerfreundlichkeit der Anwendungen hervor, mit der die Gewinnerinnen und Gewinner neue Maßstäbe in der Informationstechnologie setzen: „Die Projekte zeigen, wie breit die deutsche IT-Forschung aufgestellt ist und wie positiv sich die Fortschritte in der Digitalisierung auch auf alltägliche Lebensbereiche wie den Freizeitsport und den Straßenverkehr auswirken. Auch die zuverlässige Verschlüsselung elektronischer Daten wird dank der exzellenten Erfolge der deutschen IT-Forschung immer alltagstauglicher.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG verleihen den Preis am 15. März 2016 bereits zum vierten Mal. Erst im Rahmen der CeBIT (14. bis 18. März) wird die Jury die Platzierungen bekanntgeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger präsentieren ihre Innovationen am Stand des BMBF in der Messehalle 6.

Oliver Frese, CeBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe AG und Mitglied der Fachjury, würdigte die herausragenden Entwicklungen aller Teilnehmenden. Ausschlaggebend für die Platzierungen seien der Innovationsgrad, die gestalterische Leistung, die Praxistauglichkeit im Alltag und die Darstellbarkeit im Messekontext gewesen: „Es ist eine der großen Herausforderungen der Informationstechnologie, Lösungen zu entwickeln, die für alle Nutzer leicht handhabbar sind. Die Besucher der CeBIT 2016 können sich auf beeindruckende Exponate freuen, anhand derer die Preisträger ihre Innovationen präsentieren.“

ActiWait – der interaktive Drücker gegen Langeweile an der Fußgängerampel

Damit kommt Kurzweil auch an roten Fußgängerampeln auf: Amelie Künzler und Sandro Engel von der Urban Invention GbR in Hildesheim haben mit ActiWait einen interaktiven Aufsatz für einen Signalanforderungstaster entwickelt, der nicht nur die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erhöhen, sondern auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden kann. Die Bandbreite möglicher Angebote für die Nutzerinnen und Nutzer ist vielfältig – von einer Verkehrserziehungs-App an Schulwegen, über Lokalnachrichten und Werbeflächen in Innenstädten bis hin zu Interaktionsmöglichkeiten mit Wartenden auf der anderen Straßenseite bietet ActiWait vielfältige Unterhaltung direkt am Straßenrand.

climbtrack – die dritte Hand an der Kletterwand

Diese Anwendung macht den Klettersport noch faszinierender. Mit climbtrack können Klettersportlerinnen und -sportler nicht nur mit geringem Aufwand ihren Trainingsfortschritt analysieren und dokumentieren. Die App, die von den beiden Wissenschaftlern Felix Kosmalla und Frederik Wiehr vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelt wurde, bietet auch Augmented-Reality-Lösungen zur spontanen Definition von Kletterrouten an. So profitieren auch Betreiberinnen und Betreiber von Kletterhallen von dieser nützlichen Applikation: Mit climbtrack können sie genau nachverfolgen, welche Strecken am häufigsten ausgewählt werden und so weniger beliebte Routen durch neue, attraktivere Strecken ersetzen.

Cryptomator – macht Datenverschlüsselung so einfach und sicher wie ein Tresor

Einfach, vertrauenswürdig und massentauglich – mit Cryptomator haben die beiden Bonner Informatikstudenten Tobias Hagemann und Sebastian Stenzel die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher erfunden, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich auch für technisch weniger erfahrene Nutzerinnen und Nutzer eignet. Und so funktioniert Cryptomator: Die Benutzerin oder der Benutzer legt auf einer Festplatte Speicherräume an. Diese sind vergleichbar mit Tresoren. Sie dienen als Speicherort für die verschlüsselten Daten und Ordner und werden mit der Cloud synchronisiert. Cryptomator übernimmt dabei die Rolle des Schlüssels zum Tresor: Nur mit ihm können Nutzerinnen und Nutzer auf die Daten zugreifen.

Die Jury des CeBIT Innovation Award 2016:

• Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost, Universität der Künste Berlin

• Prof. Dr. Elisabeth André, Universität Augsburg

• Prof. Dr. Susanne Boll, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

• Oliver Frese, Deutsche Messe AG

• Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung

• Nikolaus Röttger, Chefredakteur von WIRED Germany

• Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bremen, Berlin

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG
(DMAG) verleihen 2016 zum vierten Mal den CeBIT Innovation Award. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Gesucht werden herausragende Innovationen für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und intuitive Interaktion mit IT-Systemen.
Die Exponate der Preisträger werden auf der CeBIT 2016 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Messehalle 6 ausgestellt. Zur CeBIT wird auch die Rangfolge der drei Preisträger bekannt gegeben.

Quelle und weitere Informationen rund um den CeBIT Innovation Award finden Sie auf der Website: www.cebitaward.de

Fog Computing

Der kleine Bruder der Wolke: Fog Computing bringt das Internet der Dinge auf Trab

cb_logo_colDie Wolke war gestern, aktueller Trend ist der Nebel. Ganz ernsthaft: Durch das Internet der Dinge – kurz IoT, für Internet of Things – mehren sich die Anwendungsfälle für Rechenleistung, die an den Randbereichen des Netzwerks am sinnvollsten zum Einsatz kommt. Was früher als Edge Computing bezeichnet wurde, heißt heute Fog Computing und wird vom 14. bis 18. März 2016 auf der CeBIT in Hannover diskutiert werden. Dort konzentrieren sich gleich zwei Hallen – 12 und 13 – auf die neuen Aspekte der Cloud-Technologie und ihre Ableger.

50 Milliarden Geräte sollen laut einer Cisco Studie im Jahr 2020 mit dem Internet verbunden sein, vom hallengroßen computergesteuerten Gärtank einer Großbäckerei bis zur quasi-intelligenten Türklinke. Alle diese Geräte erzeugen Daten und werden in naher Zukunft den Menschen als größten Datenproduzenten ablösen. Für viele dieser Daten ist die Cloud der richtige Partner. Weil viele IoT-Geräte klein sind, mit wenig Strom auskommen müssen und sehr eng definierte Funktionen haben, benötigen sie sozusagen einen großen Bruder, der ihnen „richtige“ Rechenleistung zur Verfügung stellt. Das erledigt die Cloud perfekt. Doch wenn Informationen nur lokal und für kurze Zeit gebraucht werden, sieht die Situation anders aus. Solche Daten müssen schnell und am besten vor Ort verarbeitet werden. Eine Speicherung der Daten ist nicht nötig.

In so einem Fall bietet Fog Computing die richtige Lösung. Die Technik, früher auch als Edge Computing bezeichnet, verarbeitet Daten nicht zentral, sondern an den Rändern des Netzwerkes. Weil die Rechenleistung und der Strombedarf von Prozessoren in den letzten Jahren extrem verbessert wurden, sind heute sehr kleine Computer in der Lage, komplexe Berechnungen durchzuführen. Ein Beispiel für einen mögliches Fog-Computing-Szenario ist die zukünftige Car-2-Car Kommunikation bei Notfällen. Wenn ein Fahrzeug auf der Autobahn eine Notbremsung einleitet, sollten andere Fahrzeuge im Umkreis einiger Hundert Meter darüber informiert werden, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Die Beschleunigungsdaten erst durch die Cloud zu einem Rechenzentrum zu schicken, dann alle relevanten Fahrzeuge zu bestimmen und die Informationen an diese zurückzugeben ist zu aufwändig. Hier muss die Datenverarbeitung mit den entsprechenden Konsequenzen – der Benachrichtigung benachbarter Fahrzeuge – durch lokale Rechenleistung erfolgen.

Unabhängig von tatsächlichen Einsatzfällen kann man sich Fog Computing wie eine zusätzliche virtualisierte Schicht zwischen Datenerzeuger und Cloud vorstellen. Es ist eine lokale Entscheidungs- und Verarbeitungsebene, die nachgeordnete Instanzen entlastet. Diese Schicht bereitet Daten nach vorgegebenen Regeln auf und verbessert dadurch die Antwortzeiten, reduziert den Bandbreitenbedarf für eventuell nötige Cloud-Verbindungen und verringert die benötigte Speicherkapazität im Rechenzentrum.

Wie Rechenzentren mit diesen neuen Herausforderungen umgehen können und welche Evolutionsstufen die Cloud-Technologie schon heute in Rekordzeit durchläuft, zeigen auf der CeBIT 2016 gleich mehrere Fachschwerpunkte. So vereinen DatacenterDynamics und CeBIT erneut ihre Kompetenzen in Halle 12. Besucher finden dort internationale Hersteller, Dienstleister, Planer, Betreiber und Lieferanten für die IT-Infrastruktur sowie ein hochkarätiges, kostenfreies Konferenzprogramm. Außerdem ist die Halle 13 erste Adresse für das Internet der Dinge. Mit den benachbarten Themenclustern Communication & Networks und IoT SOLUTIONS bietet diese Halle eine einzigartige Plattform mit großem Synergiepotenzial.

Über die CeBIT

cb_logo_colDie CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Start-ups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung, wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Die CeBIT Global Conferences liefern in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Weitere Informationen unter www.cebit.de

CeBIT Innovation Award 2016

Benutzerfreundlichkeit – Made in Germany

Ziel des CeBIT Innovation Award ist es, die Entwicklungs- und Gestaltungskompetenz für IT-Systeme zu fördern und das vorhandene Potenzial auszubauen. Mit dem CeBIT Innovation Award werden herausragende und innovative Konzepte für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und leichte, intuitive Interaktion mit IT-Systemen ausgezeichnet. Dabei geht es weniger um die technische Leistung als vielmehr um die gute Einsatzfähigkeit in der Praxis. Den Preis schreibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Deutschen Messe AG aus.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb des CeBIT Innovation Award können Nachwuchsforscherinnen und -forscher sowie Nachwuchsentwicklerinnen und -entwickler teilnehmen, die an einer Hochschule, Forschungseinrichtung oder in einem Unternehmen arbeiten. Ihr Hochschulabschluss sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Der Wettbewerb richtet sich an Informatikerinnen und Informatiker im Allgemeinen, aber auch an Spezialistinnen und Spezialisten auf den Gebieten Computergrafik, Datenfusion, Design oder Usability Labs.

Teilnahmeberechtigt sind die Urheberinnen und Urheber von Exponaten mit Wohnsitz bzw. mit Sitz des Unternehmens in Deutschland, die über die Rechte am Exponat verfügen und die die Nutzungsrechte einräumen können. Eine Kooperation von Forschenden mit Unternehmen ist ausdrücklich erwünscht.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitglieder der Jury, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Messe AG, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragten Agenturen.

Wie funktioniert die Bewerbung?

Über dieses Anmeldetool gelangen Sie zur Registrierung für die Teilnahme am CeBIT Innovation Award 2016.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2015

Bewertung

Die Exponate für die CeBIT 2016 werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Innovationshöhe
  • Gestalterische Leistung
  • Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit für den Alltag
  • Darstellbarkeit im Messekontext

 

Dotierung

Die von der Jury vergebenen Preise sind mit insgesamt 100.000 Euro dotiert:

1. Platz: 50.000 Euro
2. Platz: 30.000 Euro
3. Platz: 20.000 Euro

Die Preisgelder werden als pauschale Aufwandsentschädigung für die Überlassung der nicht-exklusiven Nutzungsrechte an der Ausstellung des Exponats auf der CeBIT und ihren Tochtermessen sowie im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gezahlt.

Alle ausgewählten Gewinner-Exponate des CeBIT Innovation Awards werden auf der CeBIT ausgestellt. Davon abweichend kann die Jury in begründeten Ausnahmefällen eine andere Aufteilung der Preise oder die Benennung eines Sonderpreises vornehmen bzw. besondere Wettbewerbsbeiträge zusätzlich als Exponate zur Ausstellung auf der CeBIT vorschlagen.

Die Auszahlung der Aufwandsentschädigung ist in jedem Fall davon abhängig, dass das Exponat tatsächlich auf der CeBIT präsentiert wird.

Über die Jury des CeBIT Innovation Award

Auch im Jahr 2016 werden alle Einreichungen von einer hochkarätig besetzen Jury bewertet:

  • Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Gesche Joost, Universität der Künste Berlin
  • Prof. Dr. Elisabeth André, Universität Augsburg
  • Prof. Dr. Sabine Boll-Westermann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Oliver Frese, Deutsche Messe AG
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe des Magazins
  • „WIRED“
  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bremen, Berlin

Award-Vergabe

Die Gewinner des mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Wettbewerbs präsentieren sich und ihre Ideen im März 2016 auf der CeBIT. Teilnehmen können Nachwuchsforscher von Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen in Deutschland. Der Hochschulabschluss sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Der Wettbewerb richtet sich nicht nur an Informatiker, sondern auch an Spezialisten auf den Gebieten Computergrafik, Datenfusion, Design oder Usability.

Informationen rund um den CeBIT Innovation Award 2016, Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und die Preisträger der Vorjahre sind online unter www.cebitaward.de abrufbar.

 

Schweiz wird Partnerland der CeBIT 2016

Hannover/Berlin. Die Schweiz wird Partnerland der CeBIT 2016 vom 14. bis zum 18. März. Am Mittwoch unterzeichneten Marius Felzmann, Geschäftsbereichsleiter CeBIT der Deutschen Messe AG, Hannover, und Ruedi Noser, Präsident von ICTswitzerland, in Berlin den Partnerschaftsvertrag. Damit stellt die CeBIT als wichtigste Veranstaltung für Digitalisierung eine Nation in den Fokus, die beim Einsatz digitaler Technologien im weltweiten Vergleich führend ist.

Marius Felzmann, CeBIT-Bereichsleiter der Deutschen Messe AG (l), und Ruedi Noser, Präsident von ICTswitzerland, anlässlich der Vertragsunterzeichnung zum CeBIT-Partnerland Schweiz 2016.

Marius Felzmann, CeBIT-Bereichsleiter der Deutschen Messe AG (l), und Ruedi Noser, Präsident von ICTswitzerland, anlässlich der Vertragsunterzeichnung zum CeBIT-Partnerland Schweiz 2016. (Quelle: „Deutsche Messe“)

„Es gibt kaum ein Land, das sich so intensiv dem Thema Digitalisierung verschrieben hat – die Schweiz ist daher prädestiniert, das Partnerland der kommenden CeBIT zu werden“, sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG. „Die Schweizer Unternehmen und Institutionen werden mit ihrem exzellenten Knowhow und hoch innovativen Lösungen der internationalen CeBIT-Branche und ihren Anwenderindustrien starke Impulse verleihen“, ergänzte Frese.

Die Schweiz gilt als eines der innovativsten Länder der Welt, sie ist international anerkannte Drehscheibe für Forschung und Entwicklung, eines der wohlhabendsten Länder der Erde – und nimmt bei der Bewertung von Digitalisierungsstrategien eine Spitzenposition ein. Rund 80 Prozent der Schweizer Unternehmen sehen laut einer aktuellen Studie von EY die Digitalisierung der Wirtschaft als Chance für das eigene Geschäft. Der Durchschnittswert anderer Nationen liegt bei gerade einmal rund 64 Prozent.

Vor allem die volkswirtschaftlich bedeutenden Branchen Finanz- und Versicherungswirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau sowie Medizintechnik haben sich den Einsatz digitaler Technologien auf die Fahne geschrieben. Doch auch für die Schweizer Pharma-Industrie sowie die Landwirtschaft wird die Digitalisierung zunehmend relevant. Entsprechend soll der Schweizer Markt für Software nach Schätzungen des EITO (European Information Technology Observatory) im Jahr 2015 um 5,5 Prozent, der für IT-Services um 3,3 Prozent wachsen.

Die Dachorganisation der Verbände der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Schweiz ICTswitzerland freut sich über die Wahl des Partnerlands. „Dass wir von der Deutschen Messe AG eingeladen wurden, im Jahr 2016 das Partnerland der CeBIT zu sein, ist eine Ehre und einmalige Chance, die wir nutzen müssen. Produkte und Dienstleistungen der ICT-Wirtschaft begegnen uns heute in allen Bereichen, sie sind Innovationstreiber und erhöhen unsere Produktivität. Ich bin überzeugt, dass ein erfolgreicher Auftritt der Schweiz in Hannover das Bewusstsein für die Relevanz der Informations- und Kommunikationstechnologien bei Wirtschaft, Politik und Gesellschaft schärfen wird“, sagte Ruedi Noser. Schweizer Unternehmen werden sich auf der kommenden CeBIT sowohl auf dem Zentralstand in Halle 6 mit den Themenschwerpunkten Research & Innovation, Financial Technologies und Business Security als auch im Bereich Communication and Networks in Halle 13 präsentieren.

Auch der deutsche Digitalverband BITKOM sieht ein großes Potenzial in der CeBIT-Partnerschaft mit der Schweiz. „Die Schweiz gehört für deutsche IT- und Telekommunikationsunternehmen derzeit zu den Top-10-Handelspartnern. In einer Umfrage unter unseren Mitgliedern haben zudem zwei Drittel der Unternehmen angegeben, dass für sie die Schweiz künftig ein interessanter Markt ist. Das liegt sicher auch daran, dass Schweizer Unternehmen bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich auf Spitzenplätzen liegen, etwa im Maschinenbau, in der Medizintechnik oder in der Pharmazie. Die CeBIT ermöglicht, diesen bereits engen Austausch weiter zu vertiefen und bietet gerade auch Mittelständlern und Start-ups die Chance auf neue Kooperationen“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Über die CeBIT

Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Start-ups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Die CeBIT Global Conferences liefern in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. Weitere Informationen unter www.cebit.de.

Über ICTswitzerland

ICTswitzerland ist die Dachorganisation der Verbände sowie der Anbieter- und Anwenderunternehmen von Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie vertritt die Interessen der ICT-Wirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit, bezweckt die Förderung und Weiterentwicklung der Branche, fördert die führende Position der Schweiz im Bereich Forschung und Entwicklung und den Nachwuchs von qualifizierten ICT-Fachkräften. Mit rund 200‘000 Beschäftigten ist das ICT-Berufsfeld das sechstgrösste der Schweiz. Die ICT-Branche ist mit einer Bruttowertschöpfung von CHF 27 Mrd. (2011) die sechstgrösste Wirtschaftsbranche der Schweiz. http://ictswitzerland.ch