CeMAT ab 2018 alle zwei Jahre zeitgleich zur HANNOVER MESSE

CeMAT 2016Hannover: Mit rund 1 000 Ausstellern aus aller Welt ist die CeMAT die international führende Messe einer stark wachsenden Branche, die 2015 allein in Deutschland ein Produktionsvolumen von 20,1 Milliarden Euro erreichte. Treiber des Wachstums sind insbesondere der Online-Handel und die vernetzte Produktion. Dabei werden an die Intralogistik hohe Anforderungen gestellt: Sie muss intelligent, vernetzt, hochflexibel, transparent, schnell und effizient sein. In der modernen Produktion ist immer häufiger „Losgröße 1“ gefragt, ebenso wie jede Bestellung im Online-Handel individuell ist. In beiden Fällen erwarten Kunden vor allem Schnelligkeit bei sinkenden Kosten. Das ist nur mit neuen Konzepten im Gesamtkontext von Industrie 4.0 möglich und erfordert eine enge und intelligente Vernetzung von Produktion und Logistik. „Intelligente Intralogistik ist das Rückgrat und der Enabler von Industrie 4.0. Es gibt deshalb enge Bezüge vor allem zu den Themen Industrial Automation und Digital Factory der HANNOVER MESSE. Deshalb werden wir von 2018 an die CeMAT parallel neben der HANNOVER MESSE veranstalten, um so eine einzigartige Plattform zu Industrie 4.0 zu schaffen. Die Synergien sind offensichtlich. Diese Gesamtthemenbreite und das Angebot zukunftsweisender Technologien zeitgleich an einem Ort sind weltweit einzigartig“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.

Die HANNOVER MESSE als weltweit wichtigste Industriemesse bietet den CeMAT-Ausstellern ein wirtschaftspolitisches Umfeld mit rund 190 000 Besuchern, davon kommt fast jeder dritte aus dem Ausland. Die CeMAT Besucher kommen primär aus dem Verarbeitenden Gewerbe sowie dem Handel und dem Bereich Logistikdienstleistungen. Die CeMAT-Aussteller werden wichtige Impulse für die vernetzte Produktion geben. „Schon heute geht die Intralogistik weit über Lager und Distribution hinaus und reicht bis in die Fertigung und Montage. Nicht selten steuert die Intralogistik Value added Services, versorgt und entsorgt Montagelinien und ermöglicht es, dass die Produkte bereits in der Fertigung für den Verkauf verfügbar sind, nicht erst dann, wenn sie im Lager eingebucht werden. Die Intralogistik ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung von Losgröße 1 und damit ein Kernelement von Industrie 4.0. Aus diesem Grund ist es ein logischer Schritt, das scharfe Profil der CeMAT weiter auszubauen und gleichzeitig die Synergien mit der HANNOVER MESSE zu schöpfen“, sagt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des CeMAT-Präsidiums sowie Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum.

Die CeMAT 2018 wird vom 23. bis zum 27. April auf dem Messegelände in Hannover in den Pavillons 32 bis 35 sowie in den angrenzenden Hallen ausgerichtet. „Als ideeller Träger der CeMAT begrüßen wir diesen Schritt. Es ist eine zukunftsweisende Entscheidung und ein konsequenter Fokus auf die Technologiekonvergenz beim Thema Industrie 4.0, mit dem Intralogistik nun auch im Kontext der Themen der HANNOVER MESSE betrachtet wird“, sagt Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik im VDMA.

Über die CeMAT
CeMAT 2016Mit den CeMAT-Veranstaltungen bietet die Deutsche Messe der Intralogistikbranche in den wichtigsten Märkten dieser Welt ausgezeichnete Messeplattformen, um ihre Produkte und Innovationen dem Publikum in den jeweiligen Ländern und Regionen zu präsentieren. Sie alle sind Ableger der CeMAT in Hannover, die weltweit bedeutendste Messe für Intralogistik und Supply Chain Management. Sie wird alle zwei Jahre ausgerichtet, das nächste Mal vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016. Ob innovative und Energie sparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen rund um Logistics IT – auf der CeMAT in Hannover sind alle Bereiche der Intralogistik vertreten. Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen sowie Auto-ID-Systeme, Roboterlogistik und Verpackungstechnik für die Intralogistik runden das Bild ab.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Im Geschäftsjahr 2014 entwickelte, plante und realisierte die Deutsche Messe AG insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie, Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle und weitere Informationen unter  www.cemat.de

CeMAT – die Weltleitmesse der Intralogistik

Veranstalter:
Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
Tel.: +49(0)511/89-0
E-Mail: info@messe.de
Internet: www.messe.de

Messeturnus: Alle zwei Jahre

Leitthema: „Smart Supply Chain Solutions“

Messedauer: Dienstag, 31. Mai, bis Freitag, 3. Juni 2016

IFOY Award 2016: Nominiert sind …

  • BYD, Crown, Jungheinrich, SSI Schäfer, Still, Toyota Material Handling: Internationale IFOY Jury nominiert 13 Stapler, Lagertechnikgeräte und Intralogistiklösungen von sechs Herstellern für den IFOY Award 2016.
  • Nominierte stellen sich im Februar eine Woche lang dem IFOY Test und IFOY Innovation Check.
  • Glanzvolle Preisverleihung während der Weltleitmesse CeMAT in Hannover.

IFOY AWARD 2016Unterföhring b. München, 12. Januar 2016. Die IFOY Organisation hat die Nominierungen für den IFOY Award 2016 bekannt gegeben. Aus allen Bewerbungen wurden 13 Fahrzeuge und Lösungen der Marken BYD, Crown, Jungheinrich, SSI Schäfer, Still und Toyota Material Handling für die Endrunde aufgestellt.
„Insgesamt haben sich in diesem Jahr 16 Unternehmen mit den unterschiedlichsten Produkten für eine Bewerbung interessiert. Diese 13 Geräte und Lösungen sind die Besten der Besten in Sachen Innovation“, sagt Anita Würmser, Vorsitzende der IFOY Jury.

Nominiert bei den Counter Balanced Trucks: BYD, Crown, Toyota

In der Kategorie Counter Balanced Truck (Gegengewichtsstapler) spricht die Jury insgesamt drei Nominierungen aus.
Erstmals in der IFOY-Geschichte hat es ein Fahrzeug aus chinesischer Produktion ins Finale geschafft. Der im Dezember 2015 neu eingeführte 3-Rad-Elektrogabelstapler ECB18C von BYD mit einer Tragkraft von 1,8 Tonnen, wird angetrieben von einem wartungsfeien Eisen-Phosphat-Akku. Der Batteriewechsel entfällt völlig, denn mit seiner 80 Volt Drehstromtechnik lässt er sich in nur einer Stunde und ohne Memory-Effekt zwischenladen.

Nominiert und damit zum Test antreten wird auch der Vierrad-LPG-Gegengewichtstapler Crown C-5 mit drei Tonnen Tragkraft. Der Treibgas-Stapler, der seit Juni 2015 erhältlich ist, zeichnet sich durch den 2,4-Liter-Motor aus Eigenfertigung, einen robusten Antriebsstrang, die separate Kühlung für Motor und Getriebe sowie den Crown-typische Komfort nach dem Vorbild der Automobilindustrie aus.

Die dritte Stapler-Nominierung konnte der Traigo 48 von Toyota Material Handling gewinnen. Der erste Gabelstapler mit 48 Volt Lithium-Ionen-Akku wurde im Oktober 2015 vorgestellt. Der Allrounder hebt 1,6 Tonnen bis zu 7,5 Meter hoch und ist dank neuer elektronischer Servolenkung äußerst wendig. Er kommt ohne Batteriewechsel aus und kann auch in kurzen Pausen schnell geladen werden.

Warehouse Trucks von Crown, Jungheinrich, Still und Toyota nominiert

Insgesamt fünf Nominierungen spricht die Jury bei den Warehouse Trucks (Lagertechnikgeräte) aus, drei in der Kategorie „highlifters“ und zwei bei den „lowlifters“.
Jungheinrich steht mit dem komplett neu entwickelten Elektro-Kommissionier-/Dreiseitenstapler EKX 516 im Finale der Intralogistik-Oscars. Leichtbauweise mit Schwingungsdämpfung, die neueste Synchron-Motoren-Technologie und Top-Leistungsdaten machen den Man-up-Schmalgangstapler zum Benchmark: Er hebt 1,6 Tonnen auf 17,5 Meter Höhe, erreicht eine Hubgeschwindigkeit von 0,6 m/s und schafft 30 Prozent höhere Fahrgeschwindigkeiten. Darüber hinaus verspricht der Hersteller mit einer 2Shift1Charge-Garantie 7.000 Euro Einsparung pro Jahr.

Konkurrent Still gewinnt mit dem Hochhubwagen EXV-SF16i eine weitere Nominierung. Er erreicht 10 km/h, kann sowohl im Mitgeh- als auch im Mitfahrbetrieb eingesetzt werden und schafft eine um 25 Prozent höhere Umschlagleistung als das Vorgängermodell EGV-S. Die pneumatisch gefederte Standplattform mit höhenverstellbaren Seitenbügeln und die patentierte Tragfähigkeitsanzeige sind neu. Zudem passt er automatisch die Geschwindigkeit in Kurven und abhängig von der Hubhöhe an. Interessant: das Farbdisplay. in dem sich die Bediener- und Warnhinweise sprachneutral ablesen lassen.

Nominierung Nummer drei geht an den BT Staxio SPE 140L von Toyota Material Handling. Der kompakte und äußerst wendige Elektro-Hochhubwagen mit Plattform und Initialhub fährt bis zu 10 km/h schnell und erreicht 5,40 Meter Hubhöhe, in der Serie sind bis zu sechs Meter möglich. Eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung bei Kurvenfahrten schützt den Fahrer. Dank Lithium-Ionen-Batterietechnologie sind Batteriewechsel nicht mehr erforderlich.

In der Kategorie Warehouse Truck „lowlifters“ spricht die Jury Nominierungen für Crown und Jungheinrich aus.
Der erst im Oktober 2015 eingeführte Crown RT 4020 Gabelhubwagen mit Fahrerstand trägt zwei Tonnen und ist das seit Jahren neueste Crown-Produkt in dieser Kategorie. Seine Spitzengeschwindigkeit liegt bei 12,5 km/h. Durch eine Chassisbreite von nur 780 lässt er sich leicht in engen Umgebungen manövrieren, wie etwa beim Be- und Entladen von Lkw.

Eine weitere Nominierung holt sich die weiterentwickelte Jungheinrich Routenzug-Lösung EZS 5100 mit GTE-Anhängern, die im Februar vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Der EZS 5100 ist mit zehn Tonnen Zuglast ein Hochleistungsschlepper für jeden Einsatzbereich. Der elektrohydraulische Auto-Hub des Anhängers GTE 312 hebt Lasten sauber, schnell und gewährleistet, dass jeder Anhänger einzeln angesteuert werden kann.

Jury nominiert Special Vehicle von Jungheinrich und Still

Die erste Nominierung in der neuen IFOY Kategorie geht an den Jungheinrich EJQ 325. Die Deutschen Bahn in Dortmund stellte eine besondere Aufgabe an die Ingenieure des Jungheinrich-Sonderbaus: Die Entwicklung und Realisierung eines Geräts zum Wechsel der IC/ICE-Radsätze. Präzise Lastaufnahme und Vereinzelung der ICE-Radsätze sowie des Radsatzwechslers mit einem Gewicht von je 2,5 Tonnen über einen Hub von 550 Millimeter lautete die Aufgabe. Die besondere Herausforderung lag in der Längs- und Querfahrt mit einer 2,4 Meter langen Last in einem nur 2,9 Meter breiten Arbeitsgang.

Eine weitere Nominierung holt sich Still für den Horizontalkommissionierer CX-S 16. Das Seriengerät ist zusätzlich mit einer Vakuumpumpe, einem Kranausleger und Schlauchheber von Schmalz ausgestattet, um Lasten mit einem Gewicht von bis zu 40 kg zu bewegen. Mittels Scherenhub werden zwei Paletten auf eine ergonomische Höhe bis zu 785 mm gehoben. Mit dem Ansaugwerkzeug kann eine Person sperrige Produkte oder schwere Artikel wie Kartons, Säcke, Eimer, Fässer oder Kleinladungsträger einfach und ortsunabhängig kommissionieren, umschlagen oder palettieren.

Drei Systemlösungen von Crown, SSI Schäfer und Still im Rennen um die „Intralogistics Solution 2016“

Bei den intralogistischen Systemlösungen konnten sich in diesem Jahr Konzepte von Crown, SSI Schäfer und Still für die Endrunde qualifizieren.

Crown tritt an mit einer QuickPick Remote-Lösung für Jumbo Supermarkten, die mit über 580 Standorten größte private Supermarktkette der Niederlande. Im Vertriebszentrum Veghel werden pro Woche rund 1,4 Millionen haltbare Lebensmittel kommissioniert und an 171 Jumbo-Standorte verschickt. Das Geschäft mit schnelldrehenden Konsumgütern ist hart umkämpft und die Lieferpünktlichkeit hängt von reibungslosen Abläufen in Jumbos Kommissionierungs- und Vertriebskette ab. Test hatten bereits gezeigt, dass mit fahrerlosen Transportsystemen zu geringe Effizienzgewinne erzielt werden können. Daraufhin konzipierte Crown eine halbautomatische Lösung auf der Basis von GPC 3000 Kommissionierern mit dem bereits IFOY-prämierten QuickPick® Remote. Jeder Crown GPC 3000 befördert dabei vier Rollbehälter. Mithilfe eines Farbleitsystems stellen die Kommissionierer Artikel für mehrere Standorte gleichzeitig zusammen. Zudem wurde der Kommissionierprozess teilweise neu designed. Im Ergebnis erreicht Jumbo 7,5 Prozent mehr Produktivität bei gleichzeitig deutlich geringerer Belastung der Mitarbeiter. Die Umstellung des nächsten Jumbo Vertriebszentrums in Elst ist bereits in der Umsetzung.

SSI Schäfer gewinnt eine Nominierung für die innerbetriebliche Flottenlösung mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ Weasel® bei der NextLevel Logistik GmbH nahe Eltmann, nahe Schweinfurt. Ob Behälter, Kartons, Tablare oder weitere Produkte unterschiedlichster Größen bis zu 35 kg – bei NextLevel Logistik ist Weasel für alle Transportaufgaben zwischen dem Wareneingang, den Arbeitsplätzen, dem Warenausgang bis hin zur Abfallentsorgung zuständig. Für den im schnell wachsenden E-Commerce-Segment tätigen Fashion-Logistikdienstleister wurde innerbetriebliches Transportsystem geschaffen, das im Gegensatz zu herkömmlichen FTS ohne aufwendige Sensorik oder komplexe Steuersysteme auskommt. Innerhalb von nur drei Tagen war die komplette Hard- und Software für das System installiert und in Betrieb genommen. Besonderheit: die automatische RFID-Pulk-Lesung im Wareneingang. Von großen Vorteil für NextLevel Logistik ist die Flexibilität und einfache Skalierbarkeit der Lösung: Weasel ist nicht schienengebunden und kann so flexibel in vorhandene Infrastrukturen eingebunden werden. Mit zunehmendem Geschäft kann die Lösung mitwachsen und saisonale Leistungsspitzen lassen sich ganz einfach mit zusätzlichen Weasels bewältigen.

Still: Mit jährlich rund 430 Millionen eingelagerten Verpackungen war die Lagerkapazität im Logistikzentrum Miehlen der Heuchemer Verpackung GmbH & Co. KG erschöpft. Im Erweiterungsbau realisierte der Hamburger Intralogistiker Still flächenoptimiert ein neues 18 Meter hohes Kanallager mit vier PalletShuttle und zwei Kommissionierstaplern vom Typ MX-X im Hochregallager und optimierte das Zusammenspiel beider Logistikzentren. Außenläger wurden aufgelöst und die gesamte Logistik in Miehlen zentralisiert. Mit dem bereits IFOY-prämierten iGoEasy-System, einer Kombination aus automatisiertem Hochhubwagen vom Typ EGV-S und einem iPad als Konfigurations- und Steuerungseinheit, wurden ständig wiederkehrende Transporte zur Produktionsentsorgung und Pufferbereitstellung flexibel gestaltet. Als Systemintegrator plante und installierte Still nicht nur die gesamte Anlage, sondern führte auch die Feinabstimmung zwischen Shuttle, Regalen, Fördertechnik, Staplern und fahrerlosen Transportsystemen durch. Innovativ: Die Shuttles verfügen über Sensoren zur Überhangerkennung, die den Abstand zwischen der Ware so minimiert, dass kostbarer Lagerplatz in den Kanälen optimal genutzt wird. Die Lagerdichte für die Paletten mit den Überständen erhöhte sich so um bis zu 50 Prozent.

Entscheidung fällt beim IFOY Test anlässlich der CeMAT preview in Hannover

CeMAT 2016Welche Fahrzeuge und Solution das Rennen beim IFOY Award 2016 machen, wird von den Ergebnissen des IFOY Tests und des IFOY Innovation Checks abhängen, dem sich im Februar alle nominierten Fahrzeuge eine Woche lang auf dem Gelände des IFOY Partners CeMAT in Hannover unterziehen müssen. Der IFOY Test misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den Wettbewerbsgeräten. Der IFOY Innovation Check, der von Spezialisten des Dortmunder Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik (IML) und des Lehrstuhls für Maschinenelemente und Technische Logistik der Helmut Schmidt Universität in Hamburg erstellt wird, konzentriert sich ausschließlich auf die Innovationen und deren Einordnung im Marktvergleich. Darüber hinaus fahren und testen die Juroren anlässlich der IFOY Testwoche alle nominierten Geräte selbst.
Bewertet werden beim IFOY Award unter anderem der Innovationswert, Technik, Design, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Bei der Intralogistics Solutions zählen insbesondere Neuheitswert und Innovation, Kundennutzen, Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit der Lösung.

Gewählt wird der Gewinner jeder Kategorie von einer Jury, der 25 renommierte Fachjournalisten und die führenden Logistikmedien in 16 Ländern rund um den Globus angehören. Vergeben wird der IFOY anlässlich der Eröffnungsfeier der Intralogistik-Weltleitmesse CeMAT am 31. Mai in Hannover.

IFOY Award: Nominierungen 2016
Kategorie: Counter Balanced Truck (Gegengewichtsstapler) bis 3,5t

  • ECB18C, BYD Europe (Elektro)
  • C-5 Vierrad-LPG, Crown (Treibgas)
  • Traigo 48 Lithium Ion, Toyota Material Handling (Elektro)

Kategorie: Warehouse Truck „highlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • EKX 516, Jungheinrich
  • EXV-SF 16i, Still
  • BT Staxio SPE 140L, Toyota Material Handling

Kategorie: Warehouse Truck „lowlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • RT4020, Crown
  • EZS 5100 + GTE 312, Jungheinrich

Kategorie: Special Vehicle

  • EJQ, Jungheinrich
  • Ergopick, Still

Kategorie: Intralogistics Solution (Systemlösungen)

Crown: Für die niederländische Supermarktkette Jumbo Supermarkten realisierte Crown im Vertriebszentrum im Veghel eine halbautomatische Kommissionierung für 1,4 Millionen Schnelldreher auf der Basis von GPC 3000 Kommissionierern mit QuickPick® Remote.

SSI Schäfer: Innerhalb von nur drei Tagen implementierte SSI Schäfer für den im schnell wachsenden E-Commerce-Segment tätigen Fashion-Logistikdienstleister NextLevel Logistik GmbH in Eltmann nahe Schweinfurt, eine hochflexible und kostengünstige innerbetriebliche Flottenlösung mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ Weasel®.

Still: Im Logistikzentrum Miehlen der Heuchemer Verpackung realisierte Still einen Erweiterungsbau mit PalletShuttle-Hochregallager und hat mit dem iGoEasy System, Fördertechniken und einer variablen Anzahl von Shuttles im Hochregallager einen wesentlichen Schritt zur Automatisierung der Prozesse getan.

IFOY AWARD WWW.IFOY.ORG
IFOY AWARD 2016Der International Forklift Truck of the Year (IFOY AWARD) zeichnet die besten Flurförderzeuge und Intralogistiklösungen des Jahres aus. Ziel der Non-Profit-Organisation ist es, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Flurförderzeug- und Intralogistikbranche zu dokumentieren sowie zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Imageverbesserung der gesamten Intralogistik in der Öffentlichkeit beizutragen. Gewählt wird der IFOY Award jährlich von einer unabhängigen Jury internationaler Fachjournalisten. Träger des IFOY Award ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Verleihungspartner ist die CeMAT, Weltleitmesse der Intralogistik, Hannover. IFOY Partner sind CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern, und der Batterieladespezialist Fronius. Der IFOY Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Mitglieder der Jury: Martin Althoff, Chefredakteur Logistiek Totaal (Niederlande), Vladimir Antonov, Chefredakteur Sklad i Technika (Russland), Snejina Badjeva, Chefredakteurin LOGISTIKA magazine (Bulgarien), Theo Egberts, IFOY Tester und Inhaber des Buro Andersom/Andersom Testing (Niederlande, ohne Stimmrecht), Sven Bennühr (Vertreter), Deutsche Logistik-Zeitung (DVZ) (Deutschland), Thilo Jörgl, Chefredakteur LOGISTIK HEUTE (Deutschland), Anders Karlsson, Chefredakteur Transport & Logistik iDag (Schweden), Klaus Koch, Chefredakteur Logistik&Fördertechnik, Handel Heute (Schweiz), Allan Leibowitz, Chefredakteur forkliftaction.com (Australien), Valeria Lima de Azevedo Nammur, Herausgeberin LOGWEB Magazin (Brasilien), Glenn Lund, Chefredakteur Moderne Transport (Norwegen), Peter MacLeod, Chefredakteur SHD Magazine (England), Bernd Maienschein, Chefredakteur MM Logistik (Deutschland), Marilena Matei, Redaktionsleiterin Tranzit / Tranzit Logistica (Rumänien), Anton Mizunov, Chefredakteur Skladskoj Komplex (Russland), Maurizio Peruzzi, Chefredakteur Il Giornale della Logistica (Italien), Isabel Rodrigo, Chefredakteurin Logística Profesional (Spanien), Hans-Joachim Schlobach, Herausgeber und Chefredakteur BUSINESS+LOGISTIC (Österreich), Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA (Deutschland, ohne Stimmrecht), Sabine Schulz-Rohde, Chefredakteurin Beschaffung aktuell (Deutschland), Sebastian Śliwieński, Chefredakteur Warehouse Monitor (Polen), Heres Stad, Chefredakteur Logistiek (Niederlande), Jarlath Sweeney, Chefredakteur Fleet Transport (Irland), Mats Udikas, Chefredakteur Transportnytt (Schweden). Geschäftsführende Jury-Vorsitzende ist Anita Würmser, Logistikjournalistin und Geschäftsführerin von wuermser.communications. Sitz der IFOY Organisation ist Unterföhring bei München.

Quelle und weitere Informationen über den IFOY Award 2016 unter: www.ifoy.org

CeMAT – Krane und Hebezeuge mit eigenem Ausstellungsbereich

Cranes & Lifting Equipment Pavilion stellt Digitalisierung in den Mittelpunkt

CeMAT 2016Hannover. Ergonomie und Digitalisierung prägen die Arbeitsabläufe in Produktion und Logistik. Auch die Hersteller von Kranen und Krananlagen müssen sich den veränderten Herausforderungen stellen und präsentieren sich auf der CeMAT im neu konzipierten Ausstellungsbereich „Cranes & Lifting Equipment Pavilion“ in der Halle 27. „Dort bieten wir der Branche eine exzellente Plattform, um sich in einem dynamischen Umfeld zu präsentieren. Die Hersteller von Kranen und Hebezeugen werden dort sowohl die eigene Kompetenz demonstrieren als auch darüber informieren, wie ihre Produkte künftig in einer völlig vernetzten und automatisierten Logistikkette integriert werden“, sagt Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG.

Intelligente Systemlösungen sind gefragt

„Wie in vielen anderen Bereichen geht auch der Trend in der Kranbranche unter dem Schlagwort Industrie 4.0 eindeutig hin zu den intelligenten Systemen“, erklärt Thomas Kraus, Support Center Director bei der Künzelsauer Stahl CraneSystems GmbH. „Die Verknüpfung der einzelnen Prozessschritte zu einem Ganzen beinhaltet zunehmend auch die Krananlagen.“ Die Steuerung der Krananlagen per Tablet oder Smart Gagdets, die Sammlung und Auswertung der Prozessdaten – all dies werde mittelfristig diese Branche prägen.

Das bestätigt auch Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorstand des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik sowie Geschäftsführer beim Wittener Hebezeugeanbieter J.D. Neuhaus. „Für eine erfolgreiche Umsetzung müssen unsere Unternehmen jedoch noch zahlreiche Herausforderungen meistern“, sagt Neuhaus-Galladé. „Im Mittelpunkt stehen dabei häufig hohe Investitionskosten und ein noch nicht klar definierbarer beziehungsweise definierter Nutzen.“ Auch Sicherheitsbedenken bei der IT spielten bei vielen Entscheidern zurzeit noch eine wichtige Rolle, ebenso das Fehlen verbindlicher Standards. Die Kranbranche müsse und werde sich natürlich dieser Herausforderung stellen. Darüber hinaus würden aus seiner Sicht kundenspezifische Lösungen künftig eine noch größere Rolle spielen als bisher – sowohl in Bezug auf das Engineering als auch auf die Komplexität der Anlagen. Damit steige auch der Dokumentationsaufwand. Und je komplexer die Anlage, desto wichtiger werden die Serviceleistungen der Hersteller, um störungsfreie Produktionsabläufe im 24/7-Betrieb zu gewährleisten.

Fördertechnik nimmt Vorreiterrolle ein

Selbstverständlich beschäftige sich auch sein Unternehmen mit dem Thema Industrie 4.0. „Da unser Kerngeschäft das Antriebsmedium Druckluft ist, besteht die Herausforderung für uns darin, elektro-pneumatische Steuerungssysteme zu entwickeln, die unsere Produkte für die Digitalisierung kompatibel machen“, erklärt Neuhaus-Galladé. „Bei den meist rauen Bedingungen, unter denen unsere Hebezeuge und Krananlagen eingesetzt werden, kommt dieses Thema jedoch eher weniger zum Tragen.“ In diesem Zusammenhang könne er darauf verweisen, dass J.D. Neuhaus bereits Mitte der 1990er Jahre eine Anwendung realisiert habe, bei der mehrere Hebezeuge untereinander kommuniziert hätten. Also schon lange, bevor der Begriff Industrie 4.0 aufkam. „Sicher haben andere Kran- und Hebezeughersteller ähnliche Beispiele parat“, sagt Neuhaus-Galladé. „Und das zeigt doch, dass die Fördertechnik seit jeher in vielen Themenbereichen eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Demografischer Wandel spielt eine Rolle

„Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir uns konkret Gedanken machen, wie wir die Arbeitsbelastung für Mitarbeiter in der Logistik reduzieren und damit die Arbeitsfähigkeit nachhaltig steigern können“, sagt Marc Rieser, Geschäftsführer der Vetter Krantechnik GmbH mit Sitz in Siegen. „Individuelle Lösungen im Sinne des Kunden bei gleichzeitig kurzen Lieferzeiten werden zukünftig gefragt sein.“ Auch das Thema Industrie 4.0 spiele für seine Branche eine immer wichtigere Rolle. „Im Kranbau speziell kann das bedeuten, dass beispielsweise Preventive-Maintenance-Module die Anlagenverfügbarkeit erhöhen und Ausfallzeiten reduzieren können.“

Über die CeMAT
CeMAT 2016Mit den CeMAT-Veranstaltungen bietet die Deutsche Messe der Intralogistikbranche in den wichtigsten Märkten dieser Welt ausgezeichnete Messeplattformen, um ihre Produkte und Innovationen dem Publikum in den jeweiligen Ländern und Regionen zu präsentieren. Sie alle sind Ableger der CeMAT in Hannover, die weltweit bedeutendste Messe für Intralogistik und Supply Chain Management. Sie wird alle zwei Jahre ausgerichtet, das nächste Mal vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016. Ob innovative und Energie sparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen rund um Logistics IT – auf der CeMAT in Hannover sind alle Bereiche der Intralogistik vertreten. Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen sowie Auto-ID-Systeme, Roboterlogistik und Verpackungstechnik für die Intralogistik runden das Bild ab.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Im Geschäftsjahr 2014 entwickelte, plante und realisierte die Deutsche Messe AG insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie, Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle und weitere Informationen unter  www.cemat.de

CeMAT – die Weltleitmesse der Intralogistik

Veranstalter:
Deutsche Messe AG
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Messeturnus: Alle zwei Jahre

Leitthema: „Smart Supply Chain Solutions“

Messedauer: Dienstag, 31. Mai, bis Freitag, 3. Juni 2016

Digitalisierung verbindet CeMAT und tranport logistic

Hannover/München. Zwei Messen, ein Thema: Die Digitalisierung verbindet die interne und externe Logistik und stellt beide Branchen vor ganz neue Herausforderungen. Mit dem Leitthema „Smart Supply Chain Solutions“ setzt die CeMAT hier an und lenkt den Blick auf die digitalisierte und vernetzte Wertschöpfungskette. „Die zunehmende Atomisierung von Sendungen sowie länderübergreifende Warenströme und die Dynamisierung der Produktion in Zeiten von Industrie 4.0 stellen die Logistik vor ganz neue Herausforderungen“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. „Mit unserem Leitthema greifen wir diese Entwicklung auf und zeigen, wie Logistikprozesse künftig automatisiert und vernetzt gesteuert werden können. Dabei schafft die Verknüpfung zwischen Logistik und Intralogistik maximale Synergieeffekte. Daher begrüßen wir die Fortsetzung der Kooperation mit der Messe München. Die CeMAT und die transport logistic stehen für zwei erfolgreiche Branchen, die künftig noch enger miteinander verzahnt werden.“

Mit der Digitalisierung verändern sich Wertschöpfungsketten, und es entstehen neue Geschäftsmodelle. Damit stehen nicht nur die Unternehmen der Intralogistikbranche vor neuen Aufgaben, sondern auch die Logistikdienstleister. Künftig wird ihr Erfolg noch mehr von der Leistungsfähigkeit ihrer Logistikzentren abhängen. „Vor diesem Hintergrund erhält unsere Kooperation mit der Deutschen Messe eine neue Dynamik, denn die Zukunft der Logistikunternehmen liegt in der Digitalisierung – das wurde auf der vergangenen transport logistic im Mai bereits sehr deutlich. Wir freuen uns daher, dass wir die aktuellen Entwicklungen rund um Logistik 4.0 in Hannover mitgestalten werden und gehen davon aus, dass wir die Anzahl der klassischen transport-logistic-Aussteller auf der nächsten CeMAT noch einmal steigern können“, sagt Dr. Robert Schönberger, Projektgruppenleiter der transport logistic bei der Messe München GmbH.

Im kommenden Jahr liegt der Ausstellungsbereich für die transport logistic@CeMAT im Norden der Halle 27, in unmittelbarer Nähe zum Bereich Logistics IT, der mit erweiterter Fläche und eigenem Forum einer der Ankerpunkte in der Halle sein wird. Dort werden Themen wie Cloud Computing, Mobile Devices, Schnittstellen, intelligentes Tracking and Tracing, Netzwerkplanung, Big Data, WMS, Bildverarbeitung oder Virtualisierung diskutiert.

Diese Themen betreffen nicht nur die Welt der Intralogistik, sondern auch alle Logistikdienstleister, denen sich durch neue Technologien völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Dank Big Data sind heute zum Beispiel aktuelle und vollständige Informationen über Fahrzeuge, Sendungen und Lieferaufträge jederzeit und überall verfügbar. Logistikprozesse können damit wesentlich einfacher gesteuert werden.

Auch auf der Sonderschau Innovative Logistiklösungen, die ebenfalls in der Halle 27 organisiert wird, bietet sich sowohl Intralogistikanbietern als auch Logistikdienstleistern die Möglichkeit, gemeinsam zu präsentieren, wie eine vollautomatisierte Supply Chain in Zeiten von Logistik 4.0 gestaltet wird. Innovative Produkte und Lösungen werden dort zum einen detailliert vorgestellt, zum anderen wird ihr ganzheitlicher Nutzen gezeigt.

CeMAT
Mit den CeMAT-Veranstaltungen bietet die Deutsche Messe der Intralogistikbranche in den wichtigsten Märkten dieser Welt ausgezeichnete Messeplattformen, um ihre Produkte und Innovationen dem Publikum in den jeweiligen Ländern und Regionen zu präsentieren. Sie alle sind Ableger der CeMAT in Hannover, die weltweit bedeutendste Messe für Intralogistik und Supply Chain Management. Sie wird alle zwei Jahre ausgerichtet, das nächste Mal vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016. Ob innovative und Energie sparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen rund um Logistics IT – auf der CeMAT in Hannover sind alle Bereiche der Intralogistik vertreten. Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen sowie Auto-ID-Systeme, Roboterlogistik und Verpackungstechnik für die Intralogistik runden das Bild ab.

Über die transport logistic
Die transport logistic ist die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management und die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. In die transport logistic ist die Air Cargo Europe integriert, eine Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. In 2015 kamen 55 438 Besucher aus 126 Ländern und 2 050 Aussteller aus 62 Ländern zur Veranstaltung. Die transport logistic findet alle zwei Jahre in München statt. Die nächste Ausgabe ist vom 9. bis 12. Mai 2017.

transport logistic weltweit
Neben der transport logistic in München gibt es zwei weitere Veranstaltungen im Ausland. Neben der transport logistic China (14. bis 16. Juni 2016) mit der integrierten Air Cargo China in Shanghai organisiert die Messe München gemeinsam mit EKO Fair Limited die logitrans International Transport Logistics Exhibition (18. bis 20. November 2015) in Istanbul. Und sie beteiligt sich im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung an der CTL – Cargo Transport Logistic in Mumbai (18. bis 19. Februar 2016).

Leitthema der CeMAT 2016: Smart Supply Chain Solutions

CeMAT 2016Hannover. Mit dem Leitthema „Smart Supply Chain Solutions“ geht die CeMAT vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016 in Hannover an den Start und richtet damit den Blick auf die digitalisierte und vernetzte Wertschöpfungskette. „In Zeiten von Industrie 4.0 wird Logistik immer wichtiger, denn die Ansprüche an Liefergenauigkeit und -flexibilität steigen. Künftig müssen alle Behälter oder Ladungsträger und Transportmittel sowie das Transportgut selbst mit Intelligenz ausgestattet werden, damit sie mit ihrer Umgebung sowie mit Maschinen und Robotern von zum Beispiel vor- oder nachgelagerten Produktions- oder Montageprozessen kommunizieren können. Mit dem Leitthema Smart Supply Chain Solutions setzt die CeMAT genau an diesem Punkt an und zeigt auf, wie Logistikprozesse künftig automatisiert und vernetzt gesteuert werden können. Dabei geht es um weit mehr als nur die Optimierung der Logistikprozesse. Mit der Digitalisierung verändern sich Wertschöpfungsketten, und es entstehen neue Geschäftsmodelle. Die CeMAT gewinnt damit weiter an Bedeutung, denn die weltweiten Technologietrends werden nur in Hannover gezeigt“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

Dr. Christoph Beumer, Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group sowie Vorsitzender des CeMAT-Präsidiums betont, dass die CeMAT die einzige Plattform für die Intralogistik ist, die solch eine enorme Internationalität bietet. Auf keiner anderen Branchenmesse kommen so viele Aussteller und Besucher aus dem Ausland. Das Motto Smart Supply Chain Solutions treffe genau den Puls der Zeit: “Lieferketten werden komplexer. Unternehmen müssen daher ihre Prozesse vereinfachen, um Kosten zu reduzieren und schneller zu sein. Sie müssen die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit ihren Handelspartnern intensivieren. Und sie müssen immer schneller und flexibler auf sich ändernde Bedingungen reagieren. Und genau dafür brauchen wir smarte Lösungen“.

 CeMAT 2016, vom 31. Mai bis 3. Juni 2016.  Die weltweit führende Messe für Intralogistik

CeMAT 2016, vom 31. Mai bis 3. Juni 2016. Die weltweit führende Messe für Intralogistik

 

Die CeMAT wird als weltweit führende Messe für Intralogistik und Supply Chain Management alle zwei Jahre ausgerichtet. Zur nächsten CeMAT vom 31. Mai bis zum 3. Juni werden rund 1 000 Aussteller aus aller Welt erwartet. „Wir sind mit dem derzeitigen Anmeldestand sehr zufrieden. Zurzeit liegen wir zehn Prozent über dem Vergleichswert in 2013. Es sind viele neue Unternehmen auf der CeMAT, wie Baust & Co. aus Deutschland oder Delta-Q Technologies aus Kanada und Makersan aus der Türkei, aber auch Rückkehrer wie Manitou und Feralco aus Frankreich oder Ningbo aus China und Fantuzzi aus Italien. Die CeMAT ist einzigartig und für die weltweit tätige Intralogistik-Branche die richtige Plattform, um faszinierende Technologien zu zeigen und wegweisende Trends zu erleben“, ergänzt Gruchow.

Cranes and Lifting Equipment Pavilion

Die zunehmende Vernetzung und das Konzept Industrie 4.0 beeinflussen auch die Kranbranche und stellen diese vor besondere Herausforderungen. Im kommenden Jahr erhalten die Krane und Hebezeuge mit dem Cranes and Lifting Equipment Pavilion in der Halle 27 einen eigenen Ausstellungsbereich mit gleichnamigem Gemeinschaftsstand und Forum. „Für die Krane und Hebezeuge ist die CeMAT eine der wichtigsten Messen“, sagt Heinz Helmut Kempkes, Geschäftsführender Gesellschafter der KULI-Hebezeuge Helmut Kempkes GmbH. „Mit einem Produktionsvolumen von rund 4,6 Milliarden Euro stellen die Krane und Hebezeuge den größten Fachbereich des VDMA Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik. Die von den Herstellern angebotenen Produkte, vom einfachen Lastaufnahmemittel bis hin zu kompletten Automatikkranen, sind integraler Bestandteil der Intralogistik-Kette. Mit dem Cranes and Lifting Equipment Pavilion erhält unsere Branche einen größeren Stellenwert innerhalb der CeMAT und damit größere Aufmerksamkeit bei den Besuchern. Davon werden alle profitieren.“

Logistics IT

Der Ausstellungsschwerpunkt Logistics IT befindet sich ebenfalls in der Halle 27 in direkter Anbindung zu den Logistiksystemen sowie zum Cranes & Lifting Equipment Pavilion. Den inhaltlichen Kern des Bereichs bildet das Anwenderforum „Logistics IT“. „Ohne intelligente oder smarte IT-Lösungen ist die Logistik nicht mehr denkbar. Früher wurde IT als Tool oder Einzelkomponente verstanden, die als ein Beispiel zum Betrieb von automatisierten Lagersystemen notwendig war. Heute ist IT der Treiber von Innovationen in der Welt der Logistik 4.0. Dabei findet die Digitalisierung der Logistik auf allen Ebenen statt. Das mobile Internet und die Einbeziehung jedes Endanwenders in der Prozesskette schaffen völlig neuartige Möglichkeiten. In praxisnahen Anwendungsszenarien werden den Besuchern Möglichkeiten näher gebracht, eigene Logistikprozesse im Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Michael Baranowski, Geschäftsführer der TEAM GmbH.

Pick & Pack

Die Deutsche Messe AG stärkt den Bereich Verpackungstechnik innerhalb der CeMAT 2016 mit der Integration des Messeduos «Empack» und «Label&Print» Zu der Erstauflage in Hannover erwartet die easyfairs GmbH als Veranstalterin rund 200 Aussteller auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern. „Mit dieser Kooperation ist es uns gelungen, den Bereich Verpackung auf der CeMAT als der weltweit führenden Intralogistik-Messe sinnvoll auszubauen. So erreichen wir zusätzliche Aussteller- und Besuchergruppen. Verpackungstechnik ist innerhalb der Supply Chain ein wichtiger Faktor“, sagt Gruchow.

Move & Lift und Store & Load

Die größten Bereiche innerhalb der CeMAT bleiben die Technologiebereiche MOVE & LIFT und STORE & LOAD. Bei MOVE & LIFT geht es um Innovationen aus der Förder- und Hebetechnik. Dazu zählen sowohl Flurförderzeuge, Krane und Hebezeuge als auch Hubarbeitsbühnen, Stetigförderer und Hafenumschlagtechnik. STORE & LOAD stellt automatisierte Lagersysteme in den Mittelpunkt. Dort präsentieren Aussteller Regalanlagen, Betriebseinrichtungen, Paletten, Behälter, Verladetechnik sowie komplette Anlagen.

CeMAT

CeMAT 2016Mit den CeMAT-Veranstaltungen bietet die Deutsche Messe der Intralogistik-Branche in den wichtigsten Märkten dieser Welt ausgezeichnete Messeplattformen, um ihre Produkte und Innovationen dem Publikum in den jeweiligen Ländern und Regionen zu präsentieren. Sie alle sind Ableger der CeMAT in Hannover, die weltweit bedeutendste Messe für Intralogistik und Supply Chain Management. Sie wird alle zwei Jahre ausgerichtet, das nächste Mal vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2016. Ob innovative und Energie sparende Gabelstapler und Flurförderzeuge, komplexe vollautomatisierte Förderanlagen, Regal- und Lagersysteme oder neueste Systemsteuerungen und Entwicklungen rund um Logistics IT – auf der CeMAT in Hannover sind alle Bereiche der Intralogistik vertreten. Krane, Hebezeuge und Hubarbeitsbühnen sowie Auto-ID-Systeme, Roboterlogistik und Verpackungstechnik für die Intralogistik runden das Bild ab.

Deutsche Messe AG

Die Deutsche Messe AG ist mit einem Umsatzvolumen von 280 Millionen Euro im Jahr 2014 eine der zehn größten Messegesellschaften weltweit und betreibt das größte Messegelände der Welt. Sie entwickelte, plante und realisierte im Jahr 2014 insgesamt 134 Messen und Kongresse im In- und Ausland mit mehr als 41 000 Ausstellern und 3,6 Millionen Besuchern. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Informations- und Kommunikationstechnologien), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA (Biotechnologie), die CeMAT (Intralogistik), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holz- und Forstwirtschaft). Mit rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

 

Quelle und weitere Informationen unter  www.cemat.de

CeMAT 2016CeMAT – die Weltleitmesse der Intralogistik

Veranstalter:
Deutsche Messe AG
Messegelände
D-30521 Hannover
Tel.: +49(0)511/89-0
E-Mail: info@messe.de
Internet: www.messe.de

Messeturnus: Alle zwei Jahre

Leitthema: „Smart Supply Chain Solutions“

Messedauer: Dienstag, 31. Mai, bis Freitag, 3. Juni 2016

 

Öffnungszeiten: 09.00 – 18.00 Uhr (am Freitag, 3. Juni bis 17:00 Uhr)

Eintrittspreise:

  • Tagesticket:
    Vorverkauf: 27,00 €
    Tageskasse: 31,00 €
  • Dauerticket:
    Vorverkauf: 41,00 €
    Tageskasse: 51,00 €
  • Tagestickets ermäßigt: 13,00 €

Nähere Infos unter www.cemat.de/de/info/fuer-besucher/tickets/

Angebotsschwerpunkte: MOVE & LIFT in Hallen 25, 26, 27, Freigelände und in den Pavillons 32 bis 35, MANAGE & SERVICE in Halle 27, STORE & LOAD in Hallen 13 und 27; LOGISTICS IT in Halle 27 sowie EMPACK / LABEL & PRINT in Halle 13

Sonderpräsentationen: Sonderschauen in Halle 27: „Innovative Logistiklösungen“, transport logistic@CeMAT, „Cranes & lifting equipment pavilion“. Staplerfahrertage in Halle 25, Hubarbeitsbühnentag im Freigelände, PLATFORMERS WORLD@CeMAT auf dem Freigelände

Foren: VIP / Key note speaker Forum, Empack / Label & Print Forum, It & Automation Forum

Aussteller:

Mehr als 1 000 internationale Unternehmen

Informationen unter  www.cemat.de