Willinger Alphorn-Messe 2013

Willingen. Am Sonntag, den 25.08.2013 fand die legendäre und mittlerweile europaweit bekannte Alphornmesse auf dem Willinger Ettelsberg, statt. Mit dabei waren auch 20 Bischöfe aus aller Welt, die zu einer Tagung des Ökumenischen Rats der Kirche in Marburg zusammengekommen waren. Am Sonntagmorgen hatte es noch kräftig geschauert und dichter Nebel verhüllte den Ettelsberg. Doch das schreckte die rund 5000 begeisterten Besucher nicht ab, die gekommen waren um unter dem Gipfelkreuz des Ettelsberg an diesem Sonntag Hand in Hand zu beten. So blieb das Wetter während der eineinhalbstündigen Messe freundlich.

Hand in Hand – Gastfreundschaft auf dem Ettelsberg“ war das Motto der feierlichen Bergandacht, die dieses Jahr um 12 Uhr begann. Pfarrer Christian Röhling von der evangelischen und Domkapitular Gisbert Wisse von der katholischen Kirchengemeinde waren bereits seit einiger Zeit mit den Vorbereitungen befasst. Die Predigt hielten der Bischof der evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, und Weihbischof Matthias König (Erzbistum Paderborn). An dem Gottesdienst nahmen außerdem etwa 20 Bischöfe aus verschiedenen Ländern teil, die sich Ende August zu einer mehrtägigen Tagung in Marburg versammelten. Diese Zusammenkunft in der Universitätsstadt, die vom ökumenischen Rat der Kirchen veranstaltet wird, dient der Verständigung zwischen den Kirchen der Reformation und den orthodoxen Kirchen. Dort wird außerdem eine internationale Tagung vorbereitet, die im Herbst in Asien stattfindet. Bei den Bischöfen handelte es sich um hochrangige Repräsentanten der verschiedenen Kirchen.

Vertreter des Landeskirchenamts kamen vor wenigen Tagen zur Vorbesprechung nach Willingen. Pfarrer Christian Röhling führte sie auf dem Ettelsberg herum. Sie waren beeindruckt von der Gastfreundschaft, mit der sie dort willkommen geheißen wurden. In Willingen kamen übrigens schon einmal mehrere, wenn auch längst nicht so viele Bischöfe zusammen: Beim Missionsfestival im Jahr 2002 begrüßte Dr. Martin Hein dort mehrere Amtsbrüder aus Indien und Afrika, darunter den Bischof der namibischen Partnerkirche Dr. Zephania Kameeta.

 

Impressionen von der 19. Willinger Alphorn-Messe 2013

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Willinger Alphorn-Messe 2012

Am 26.08.2012 fand die legendäre und mittlerweile europaweit bekannte Alphornmesse auf dem Willinger Hausberg, dem Ettelsberg, statt.

 

Rund 2000 Zuschauer ließen sich vom Regen nicht beirren und kamen an diesem Sonntag zur Alphornmesse auf den Ettelsberg, um die ökumenische Andacht der Pfarrer Christian Röhling und Gisbert Wisse zu erleben.

Die Musikstücke sind der Auftakt und die Einladung zur legendären Alphornmesse, welche alljährlich von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde als ökumenischer Gottesdienst auf dem Plateau des Ettelsberges begangen wird. Der musikalische Weckruf von den Bergen erklang bereit um 8 Uhr morgens.
Weitere Hauptakteure an diesem Tage waren selbstverständlich die zahlreichen Musikgruppen, um die Alphornmesse musikalisch zu gestalten sowie im Anschluss mit ihren Darbietungen für einen kurzweiligen Nachmittag am Fuße des neuen Hochheideturmes zu sorgen.
So begrüßten Mitorganisator und Hüttenwirt Siggi von der Heide und den Willinger sowie Bruchhäuser Alphornbläser jährlich eine Vielzahl befreundeter Musikgruppen (Alphorn-, Jagd- und Parforcehorngruppen, Musikvereine, Jodlergruppen u. v. m.) aus ganz Deutschland, den Niederlanden der Schweiz auf dem Willinger Hausberg.

Ettelsberg-Kabinenseilbahn Talstation

Die Kabinenseilbahn bringt mich in ihren geräumigen 8er-Panoramakabinen sicher und bequem hinauf auf den 838 m hohen Ettelsberg. Die Sicht aus der Kabine war trüb bei dem andauernden Regen.

Willinger Hochheide

Oben angekommen an der Ettelsberg-Kabinenseilbahn Bergstation sah ich schon die vielen Besucher unterhalb der urigen Ettelsberghütte in ihren Gut verpackten farbenfrohen Regencapes und Windjacken.

Willinger Hochheideturm

Ettelsberg- Hütte (Siggis Hütte)

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Maiwanderung 2012

Willingen, am 1. Mai 2012

Was tun am 1. Mai?

An Feiertagen kommt schnell mal Langeweile auf.

GB Bilder

Erster Mai GB

Der Mai ist endlich da und wie es hier im Sauerland üblich ist, wurde der Wonnemonat  mit vielen Freiluftaktivitäten begrüßt. Jede Menge Wanderfreunde waren an diesem Dienstag mit Kind und Kegel unterwegs. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Ettelsberg in Willingen.

Der Ettelsberg ist ein 837,7 m ü. NN hoher Berg im Rothaargebirge im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen (Deutschland). Überregional bekannt ist der Ettelsberg aufgrund seiner Hochheide, dem „Skigebiet Willingen“ und dem Hochheideturm. Der Ettelsberg befindet sich im nordöstlichen Teil des Rothaargebirges unweit der Nahtstelle der Bergregionen Upland und Sauerland. Er erhebt sich etwa 2 km süd-südwestlich bzw. oberhalb des Kernorts von Willingen. Bei Willingen treffen sich also das Sauerland und das Waldecker Land.

Hier einige Impressionen von der Wanderung am 1. Mai 2012 auf den Ettelsberg.

Ettelsberg-Kabinenseilbahn Talstation

Seit 2007 führt eine der modernsten Seilbahnanlagen Deutschlands hinauf auf den Willinger Ettelsberg.

Die Kabinenseilbahn bringt Euch in ihren geräumigen 8er-Panoramakabinen sicher und bequem hinauf auf den 838 m hohen Ettelsberg. Oben angekommen erwarten Euch die urige Ettelsberghütte, der Hochheideturm, der neue Kyrillpfad sowie der Ettelsbergsee und viele weitere Highlights.

‚Seilbar‘ – der neue Treff an der Ettelsberg Talstation!

Mit Blick auf den Ettelsberg lässt es sich im Winter beim Après-Ski das einzigartige Flair der ‚Seilbar‘ und das bunte Treiben an der Seilbahn beobachten, und auch im Sommer ist die ‚Seilbar‘ mit seiner großen Sonnenterrasse ein beliebter Treffpunkt.

Da heute ein Wandertag ist, wandern wir zu Fuß auf den Ettelsberg.

Der 1. Rastplatz

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Kyrill-Lehrpfad in Willingen

Am 18. Januar 2007 wütete der Jahrhundertorkan Kyrill in Deutschland. Besonders betroffen war in dieser Nacht vor allem Nordhessen mit dem waldeckischen Upland und dem angrenzenden westfälischen Sauerland. Insgesamt fielen in dieser Region auf einer Gesamtfläche von 50.000 Hektar etwa 25 Millionen Bäume, hauptsächlich Fichten. Rund um Willingen schnitt der Sturm breite Schneisen in die Wälder. Etliche Wanderwege waren viele Wochen unbegehbar. Die Folgen dieser Naturgewalt werden noch über Jahre hinweg sichtbar bleiben.

 

Die Willinger haben allerdings aus der Not eine Tugend gemacht und den „Kyrillpfad“ erschaffen. In einem kleinen Gebiet auf dem Ettelsberg sollen Wanderer einen Eindruck erhalten, wie heftig „Kyrill“ in der Januarnacht 2007 gewütet hat.

Wegekreuz Große Grube, hier lässt es sich auch gut rasten.

Zwischen dem Wanderknotenpunkt „Große Grube“ und dem Hochheideturm wurde ein 400 Meter langer Lehrpfad angelegt, an dem sich die Folgen des Sturms deutlich ablesen lassen. Der „Kyrill-Pfad“ führt durch ein vom Windbruch geprägtes Waldgebiet, in dem seit dem Orkan nichts verändert wurde. Der naturbelassene Pfad windet sich um umgefallene Stämme und Baumstümpfe, Brücken und kleine Holztreppen führen über abgeknickte Fichten und Wurzeln. Von einer kleinen Aussichtsplattform aus kann man das etwa einen Hektar große Gebiet überblicken.

Eingang zum Kyrill-Lehrpfad

Der „Kyrill-Pfad“ ist nicht nur für Wanderer und Gäste ein attraktiver Anlaufpunkt, auch Kindergartengruppen und Schulklassen begeben sich hier auf eine lehrreiche Expedition. Festes Schuhwerk ist bei der Erkundung des Lehrpfads allerdings ein Muss!

die kleine Aussichtsplattform

Über kleine Holzbrücken, die auch mit einem Geländer gesichert sind, werden Sie über unwegsame Stellen geführt.

Das besondere an diesem einzigartigen Erlebnis: Der Pfad wird sich im Laufe der Jahre verändern und Einblicke in die Bildung eines neuen Biotops geben: die Rinden lösen sich von den Bäumen, das Erdreich fällt von den Wurzeltellern ab, eine neue Vegetation wächst heran und das Totholz bietet kleinen Tieren einen neuen Lebensraum.

Von diesem Rundgang habe ich diese Fotos mitgebracht. Ist es nicht erschreckend, was ein solcher Sturm anrichten kann und wann wird uns wohl der nächste Orkan unsere schönen Waldbestände vernichten?

Willinger Alphorn-Messe 2011

Am 28.08.2011 fand die legendäre und mittlerweile europaweit bekannte Alphornmesse auf dem Willinger Hausberg, dem Ettelsberg, statt.

 

Der ganze Ort wird erfasst von den ungewöhnlichen Lauten des Alphorns. Am letzten Sonntag im August, gerade wenn die Heide in voller Blüte steht, findet alljährlich auf dem Ettelsberg die Alphornmesse statt.

Eine ergreifende ökumenische Bergandacht vor imposanter Kulisse. Weitere Hauptakteure an diesem Tag sind die zahlreichen Musikgruppen – Alphorn-, Jagd- und Parforcehorngruppen, Musikvereine, Jodlergruppen, u.v.m. aus ganz Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz – um die Alphornmesse musikalisch zu gestalten sowie im Anschluss mit ihren Darbietungen für einen kurzweiligen Nachmittag zu sorgen.

Zum Programm gehörten der musikalische Weckruf von den Bergen (08.00 Uhr), der ökumenische Gottesdienst (11.00 Uhr), und die zahlreichen musikalischen und kulinarischen Highlights.

Mehr als 3000 Menschen machten sich entweder zu Fuß oder per Kabinenseilbahn auf den Weg zum Ettelsberg.

Ich mache mich zu Fuß auf den Weg zum Ettelsberg.

Die Hochheideflächen locken mit Blaubeeren.

Blick zurück auf die Ettelsberg-Kabinenseilbahn Talstation

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