HANNOVER MESSE 2018: Industrie 4.0 erreicht die nächste Stufe

Das Zusammenspiel von Automatisierungs- und Energietechnik, Intralogistik, IT-Plattformen und künstlicher Intelligenz treibt die digitale Transformation der Industrie nach vorn. Mit dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ zeigt die HANNOVER MESSE 2018 die Potenziale dieser Entwicklung.

Hannover Messe 2016Hannover. Der Mensch, Maschinen und IT – das sind die Grundpfeiler der Fabrik der Zukunft. Ihr ganzes Potenzial spielt sie allerdings erst mit der Vernetzung aus. „Die neue Konnektivität – also die Organisation in Netzwerken – hebt Industrie 4.0 auf die nächste Stufe“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Mit dem Leitthema ‚Integrated Industry – Connect & Collaborate‘ zeigen wir, wie die Vernetzung in der Industrie ganz neue Formen des Wirtschaftens, des Arbeitens und der Kollaboration schafft. Das Ergebnis: mehr Wettbewerbsfähigkeit, bessere Arbeitsplätze und neue Geschäftsmodelle.“

Die Fabrik- und Energietechnik wird immer leistungsfähiger, die Möglichkeiten zur Datenauswertung auch, industrielle IT-Plattformen drängen auf den Markt. Hinzu kommen künstliche Intelligenz und Machine Learning, die Maschinen in die Lage versetzen, Entscheidungen zu treffen. Produktionsketten lassen sich digital simulieren, vorausschauende Wartung wird zum Standard, innovative Geschäftsmodelle entstehen, neue Player tauchen an den Märkten auf und Branchengrenzen verschwimmen zusehends.

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Mexiko ist das neue Partnerland der HANNOVER MESSE 2018

Hannover Messe 2017Hannover: Mit einer feierlichen Vertragsunterzeichnung haben heute Vertreter der Deutschen Messe AG und der mexikanischen Seite die Partnerland-Beteiligung auf der diesjährigen HANNOVER MESSE besiegelt. Für Mexiko stehen die weitere Stärkung der Industrieproduktion, Energie- und Umwelttechnologien, Berufsausbildung, Startups und Auslandsinvestitionen ganz oben auf der Agenda für 2018.

Zum ersten Mal ist ein lateinamerikanisches Land Partnerland der HANNOVER MESSE. In Anwesenheit des mexikanischen Wirtschaftsministers Ildefonso Guajardo Villarreal und Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, gaben Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe AG, und Paulo Carreño, CEO von ProMéxico, mit der Unterzeichnung des Vertrags den offiziellen Startschuss für das Partnerland 2018. ProMéxico ist als Agentur der mexikanischen Bundesregierung für die Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen zuständig.

„Die ganze Welt der Industrie wird in einem Jahr auf Mexiko schauen“, sagte Köckler. „Wir sind überzeugt, dass alle Seiten von dieser Partnerschaft profitieren und besonders die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Mexiko und Europa weiter ausgebaut werden.“

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HANNOVER MESSE 2017: Einladung zur Verleihung des ROBOTICS AWARDS 2017

Die drei Nominierten des ROBOTICS AWARD 2017 stehen fest. Jetzt kommt es darauf an, wer aus Sicht der Jury das Rennen macht. Die Entscheidung wird live während der HANNOVER MESSE 2017 verkündet. Pressevertreter und andere Interessierte sind eingeladen, an der Verleihung des ROBOTICS AWARD 2017 am Dienstag, 25. April, um 15.30 Uhr im Forum Industrial Automation (Halle 14, Stand L19) teilzunehmen.

Hannover. eta|opt GmbH, fleXstructures und Mayser GmbH & CO. KG – das sind die Unternehmen, die in diesem Jahr die TOP 3 des ROBOTICS AWARD sind. Einer dieser drei Nominierten wird am Messedienstag als Sieger feststehen. Den internationalen Preis für angewandte Roboterlösungen vergibt die HANNOVER MESSE in Kooperation mit der Robotation Academy und dem Industrieanzeiger bereits seit 2011.

Die Preisverleihung beginnt um 15.30 Uhr mit einer Begrüßung durch Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. Anschließend stellt Olaf Katzer, Geschäftsführer Robotation Academy und Leiter Berufsausbildung und Weiterbildung im Konzern Volkswagen AG, die Nominierten vor. Gegen 16.05 Uhr folgen die Bekanntgabe des Siegers und die Verleihung des Awards durch Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Für Fragen seitens der Presse ist dann ab 16.15 Uhr Zeit. Weitere Details können aber auch noch beim anschließenden Imbiss geklärt werden.

 

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HANNOVER MESSE 2017: Young Tech Enterprises – Bühne für die Tech-Gründungsszene

– Starkes Wachstum für die Startup-Szene auf der HANNOVER MESSE.

– Forums-Programm informiert an allen Messetagen.

Hannover Messe 2017Hannover. 3D-Scans schnell und scharf erstellen, mit Flammspritzen beschichten, drahtlos und mobil überwachen oder online beschaffen. Wer sich für Neuheiten in der Industrie interessiert, lässt sich von den „Young Tech Enterprises“ in der Halle 3 auf der HANNOVER MESSE inspirieren. Dort präsentieren sich 150 Startups aus der Tech-Gründungsszene. Mit dabei sind die Fraunhofer Gesellschaft–Venture , das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Leibniz-Gemeinschaft mit ausgewählten Ausgründungen und Forschungsprojekten sowie Ernst & Young , Siemens und das Partnerland Polen mit Gemeinschaftsständen.

„Immer mehr Startups interessieren sich für den Zugang zur Industrie und damit für die HANNOVER MESSE. Das zeigt sich deutlich in der Zahl der individuell ausstellenden Startups bei Young Tech Enterprises, die auf über 30 angewachsen ist. Dazu kommen noch die Startups in den anderen Bereichen der HANNOVER MESSE“, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director Research & Technology bei der Deutschen Messe. „Die Unternehmen zeigen eine große Vielfalt an Innovationen sowie Konzepte und Produkte, die in ganz unterschiedlichen Industriebranchen eingesetzt werden können.“

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HANNOVER MESSE 2017: Digitale Strategien für die Energiewirtschaft

Jede Zeit hat ihre Schlüsselbegriffe. Vor zwanzig Jahren stand die „Liberalisierung der Energiemärkte“ im Fokus, später bestimmten die „Erneuerbaren“ die Szene und jetzt ist es die „Digitalisierung“, gewinnt doch die digitale Kommunikation im Zuge des Aufbaus immer mehr erneuerbarer, dezentraler Energieanlagen an Bedeutung.

Hannover. Jede Zeit hat ihre Schlüsselbegriffe. Vor zwanzig Jahren stand die „Liberalisierung der Energiemärkte“ im Fokus, später bestimmten die „Erneuerbaren“ die Szene und jetzt ist es die „Digitalisierung“, gewinnt doch die digitale Kommunikation im Zuge des Aufbaus immer mehr erneuerbarer, dezentraler Energieanlagen an Bedeutung. Global Player wie Hitachi und General Electric (GE) , aber auch kleinere innovative Unternehmen wie die niederbayerische PcVue Solutions GmbH oder die Leipziger ccc-software GmbH beschäftigen sich mit neuen Plattformen, Konzepten und Software-Tools.

„Energieversorger, unabhängige Stromerzeuger sowie Kunden aus Industrie und Handel mit hohen Energiekosten stehen heute im Umgang mit dem Energiehandel vor großen Herausforderungen“, sagt Olaf Heil, Managing Director Energy Solutions EMEA-CIS, Hitachi Europe GmbH hervor. „Während vermehrt in die Erzeugung erneuerbarer und sauberer Energien investiert wird, verlieren die großen Energieerzeuger Geld, da sie ihre bestehenden Anlagen beim aktuellen Preisniveau nicht optimal einsetzen können. Basierend auf unserer Erfahrung in der Energiewirtschaft und -technik stellt Hitachi einen neuen Ansatz vor, bei dem die Internet-of-Things(IoT)-Elemente für den Bereich Energie in eine umfassende Lösung integriert werden. Somit wird das Management einer dezentralen und schwankenden Energieerzeugung erleichtert und höhere Profitabilität und Effizienz erzielt“, so Olaf Heil weiter.

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HANNOVER MESSE 2017: Das sind die zehn Highlights@Industrial Supply

Innovation – das ist das Kerngeschäft von Zulieferern. Wie anders sollten sie ihren Platz im Wettbewerb sonst behaupten? Die 1 700 Aussteller der Industrial Supply auf der HANNOVER MESSE sind gute Beispiele dafür.

Hannover. Innovation – das ist das Kerngeschäft von Zulieferern. Wie anders sollten sie ihren Platz im Wettbewerb sonst behaupten? Die 1 700 Aussteller der Industrial Supply auf der HANNOVER MESSE sind gute Beispiele dafür. Doch wer sind die Besten? Um den Fachbesuchern in den Hallen 4, 5 und 6 eine Orientierung zu bieten, gibt es in diesem Jahr erstmals das Format Highlights@Industrial Supply. Eine unabhängige Fach-Jury hat zehn Lösungen und Projekte von Unternehmen der Industrial Supply zu Highlights erklärt. Maßstab dafür war eine Analyse von technologischem Innovationsgrad, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Um die Highlights@Industrial Supply auf der Messe zu finden, können Fachbesucher einen Online-Guide nutzen. Außerdem sind sie in den Hallenplänen sowie in den Hallenorientierungsplänen markiert und haben auch direkt am Stand eine Beachflag, die sie als eines der ausgewählten Unternehmen kennzeichnet. Die Bewertungen stammen von einer unabhängigen Fach-Jury , der folgende Experten angehörten:

  • Prof. Dr.-Ing. Bernd-Arno Behrens, Leiter des Instituts für Umformtechnik und Umformmaschinen, IFUM – Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Dr.-Ing. Kirsten Bobzin, Institut für Oberflächentechnik im Maschinenbau der RWTH Aachen
  • Prof. Dr.-Ing. Hans Jürgen Maier, Direktor des Instituts für Werkstoffkunde IW – Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut, Leiter des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF®) der Universität Paderborn

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S.A.G. Solar launcht innovatives PV-Dachkonzept für Gewerbetreibende

Im Fokus von roofINVEST steht der Eigenstrom für energieintensive Unternehmen

Freiburg, 26. Januar 2017 – Mit seiner End-to-end-Lösung roofINVEST richtet sich das Freiburger Solarunternehmen S.A.G. Solar speziell an Unternehmen mit hohem Energiebedarf, die auf Eigenstrom setzen möchten. Das Besondere an dem innovativen Konzept: S.A.G. Solar gewährleistet den errechneten Ertrag der gewerblichen PV-Dachanlage bis zu 20 Jahre lang. Dank garantiertem Energieertrag genießen Kunden langfristige Planungssicherheit, was die Leistung ihrer Solaranlage angeht. Ein weiterer Vorteil des außergewöhnlichen Angebots ist der Full Service zum Festpreis, mit dem alle Reparaturen der PV-Anlage bis hin zu ggf. notwendigen Ersatzteilen abgedeckt sind. „Es handelt sich um eine Win-Win-Situation“, sagt Markus Meyer, Managing Director bei S.A.G. Solar. „Wir haben das gleiche Ziel wie die Kunden: eine störungsfreie, optimal konfigurierte Anlage mit maximaler Performance. Je besser die Anlage läuft, desto zufriedener sind beide Seiten.“ Auch bei der Finanzierung steht S.A.G. Solar seinen Kunden mit verschiedenen Modellen unterstützend zur Seite. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein Anlagenpachtmodell an.

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CeMAT präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE 2017

Unter dem Motto „Logistics 4.0 meets Industry 4.0“ zeigen Experten mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen während der HANNOVER MESSE 2017, welchen Beitrag die Intralogistik zur industriellen Wertschöpfungskette leisten kann.

  • Forumsprogramm zeigt Logistiklösungen für die Produktion
  • Begleitende Ausstellung stellt aktuelle Intralogistikprodukte vor

CeMAT 2017Hannover. Unter dem Motto „Logistics 4.0 meets Industry 4.0“ zeigen Experten mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen während der HANNOVER MESSE 2017 vom 24. bis zum 28. April, welchen Beitrag die Intralogistik zur industriellen Wertschöpfungskette leisten kann. Zu den präsentierenden Unternehmen zählen Branchengrößen wie Bosch Connected, BVL, Fraunhofer IML, Grenzebach, IBM, INFORM, Jungheinrich, Microsoft, SALT, SAP, SSI Schäfer, STILL oder TEAM.

Trends und Innovationen stehen am Messedienstag unter anderem beim Bundesvereinigung Logistik e. V. sowie dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML im Fokus. Prof. Dr. Thomas Wimmer, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik (BVL), stellt mit der neuen BVL-Studie Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management vor. Die Keynote von Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, gibt einen Überblick über den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus widmet er sich der Frage, welche neuen Technologien in naher Zukunft verfügbar sein werden und wie Menschen und Maschinen in einer zukünftigen „Social Networked Industry“ zusammenarbeiten.

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HERMES AWARD 2017 – die fünf Nominierten stehen fest

Mit dem HERMES AWARD lobt die Deutsche Messe AG anlässlich der HANNOVER MESSE alljährlich einen der weltweit bedeutendsten Industriepreise aus. Ausgezeichnet wird ein Produkt, das für eine technologische Innovation steht und erstmals auf der HANNOVER MESSE präsentiert wird.

Hannover. Mit dem HERMES AWARD lobt die Deutsche Messe AG anlässlich der HANNOVER MESSE alljährlich einen der weltweit bedeutendsten Industriepreise aus. Ausgezeichnet wird ein Produkt, das für eine technologische Innovation steht und erstmals auf der HANNOVER MESSE präsentiert wird. „Wer für den HERMES AWARD nominiert ist, zählt bereits zu den Gewinnern und erfährt maximale Aufmerksamkeit. In diesem Jahr sind erstmals drei internationale Unternehmen unter den Nominierten, das belegt den hohen Stellenwert des HERMES AWARD als Innovationspreis im Rahmen der weltweit wichtigsten Industriemesse“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), hat fünf Unternehmen für den HERMES AWARD 2017 nominiert. Diese fünf Lösungen werden im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE am 23. April öffentlichkeitswirksam einem großen Publikum präsentiert. Die Laudatio und die Preisübergabe erfolgen durch die Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

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Integrated Energy – die integrierte Energiewende

– HANNOVER MESSE Energy präsentiert das Energiesystem der Zukunft

Hannover. Hocheffizient, erneuerbar und digital: Das Energiesystem der Zukunft wird eine vollkommen andere Gestalt annehmen als das heutige. Wohin die Reise gehen wird, zeigen auf der diesjährigen Leitmesse Energy im Rahmen der HANNOVER MESSE mehr als 1 200 Aussteller, davon 60 Prozent aus dem Ausland. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 43 000 Quadratmetern präsentieren sie vielfältige Lösungsansätze für eine intelligente Energiewirtschaft. Dabei reichen die Technologien von dezentraler Energieversorgung und Windenergie über Wasserstoffproduktion, Sektorkopplung, Speicherung, Energieeffizienz, Elektromobilität bis hin zu Smart Grids. Begleitet wird die Messe von Fachforen in den Hallen 12, 13 und 27. „Unter dem Motto Integrated Energy werden dort alle Fragen rund um die Energiewirtschaft der Zukunft von Experten aus Politik und Wirtschaft diskutiert“, sagt Benjamin Low, Global Director Energy bei der HANNOVER MESSE.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr erneut die Integrated Energy Plaza . Die Plaza ist eine Kombination aus Forum, Ausstellern und interaktiven Exponaten. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Digitalisierung der Energiewende, virtuelle Kraftwerke, Sektorkopplung sowie innovative Speicherlösungen. Vorgestellt werden unter anderem aktuelle Kopernikus-Projekte für die Energiewende, dabei handelt es sich um eine Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, sowie aktuelle Projekte des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG), das im Februar 2015 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestartet wurde. Die dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) organisiert als einer von mehreren Partnern der Integrated Energy Plaza das Forenprogramm. Weitere Partner sind: bdew, BEE, bne, GTAI, VDE, VDMA, VKU und ZVEI.

Integrated Energy Plaza

Integrated Energy Plaza

„Für ein zukunftsfähiges Energiesystem geht es um mehr, als alle Sektoren pauschal zu elektrifizieren. Wir brauchen Integrated Energy, also eine integrierte Energiewende. Es geht um ein optimiertes Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure und Technologien über alle Sektoren hinweg. Auf der Integrated Energy Plaza demonstrieren Unternehmen, wie sich das in der Praxis realisieren lässt. Mit unserer gerade gestarteten Leitstudie zur Gestaltung der ,integrierten Energiewende’ zeigen wir die Rahmenbedingungen, um den Prozess in Zukunft mit wirtschaftlichem Erfolg zu verknüpfen“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena.

Prof. Dr. Veit Hagenmeyer vom Institut für Angewandte Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sieht vor allem in der „Transformation von einem zentralen zu einem stärker dezentralen Energiesystem“ die entscheidende Herausforderung auf dem Weg zu einer „sicheren, bezahlbaren und sauberen Energieversorgung“ von morgen. Denn die Erschließung erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung komme „einer Aberntung von Energie in der geografischen Fläche gleich“. Das KIT stellt sich den anstehenden Forschungsaufgaben im Rahmen der Energiewende. Seine Forderung ist deutlich: „In der Zukunft muss die zeitweise überschüssige erneuerbare Energie durch Speicherung zum Teil in anderen Energieträgern, Demand-Side-Management und Netzmanagement nutzbar gemacht werden“. Darüber hinaus verspricht die Umwandlung in andere Energieträger, wie beispielsweise großskalierte Elektrolyse-Systeme zur Herstellung von Wasserstoff aus überschüssigem Wind- und Solarstrom und weitere Prozessrouten für Power-to-Liquid und Power-to-Chemicals, großes Potenzial.

Dass dabei leistungsfähige Netzstrukturen die Basis für zukünftige Energiesysteme sein werden, demonstriert der Weltmarktführer für Energie- und Telekommunikationskabel, die Prysmian Group, auf der diesjährigen Integrated Energy Plaza. „Eine der großen Herausforderungen ist nach wie vor die zuverlässige Einspeisung und Übertragung von erneuerbarer Energie. Den Wandel von der zentralen hin zur dezentralen Energieerzeugung begleiten wir mit unseren Produkten auf allen Ebenen effektiv. Dabei sind besonders HGÜ-Kabelverbindungen Schlüsselkomponenten nachhaltiger Energiesysteme, da sie als umweltverträglichere Alternative zu Freileitungen die Übertragung großer Strommengen über weite, oft länderübergreifende Distanzen ermöglichen“, sagt Hans Koch, Geschäftsführer der Prysmian Group Deutschland; und fügt hinzu: „Im Mittelpunkt stehen aber auch Hoch-, Mittel- und Niederspannungskabel zur Energieverteilung bis in die Haushalte sowie Kabel für die Netzanbindung von On- und Offshore-Windparks.“

Kein Zweifel, ohne Vernetzung, physisch wie aber auch informationstechnisch, wird die eingeläutete Energiewende nicht zu meistern sein. „Dies erfordert mehr denn je ein integrales Systemdenken“, unterstreicht Benjamin Low, Global Director Energy bei der HANNOVER MESSE. „Daher ist unser Konzept für die Leitmesse Energy so ausgerichtet, dass die Akteure der breitgefächerten Energiewirtschaft im konstruktiven Dialog zu zukunftsfähigen und klugen Lösungen finden können.“

Dabei steht die Digitalisierung im Mittelpunkt. Alf Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender der GE Power AG: „Im Rahmen der Digitalisierung befassen sich derzeit alle Branchen mit digitalen Technologien, um durch die Vernetzung von Assets und die Analyse von Daten Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Mit dem Betriebssystem Predix hat GE eine Plattform für die digitale Transformation des Industrial Internet bereitgestellt. Die Software-Plattform wurde externen Nutzern vor einem Jahr zugänglich gemacht und wird inzwischen von über 23 000 Entwicklern weltweit genutzt. Die Digitalisierung der Energiewirtschaft wird den stabilen Einsatz der Assets des gesamten Systems – von der Stromerzeugung aus unterschiedlichen Energiequellen, der Übertragung und Speicherung bis hin zum Verbrauch – effizienter machen.“

Über die HANNOVER MESSE:

Hannover Messe 2017Die weltweit wichtigste Industriemesse wird vom 24. bis 28. April 2017 in Hannover ausgerichtet. Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Creating Value“ ist die HANNOVER MESSE der globale Hotspot für alle Themen rund um die Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) und der Energiesysteme (Integrated Energy). Sie vereint sieben Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, MDA – Motion, Drive & Automation, Digital Factory, Energy, ComVac, Industrial Supply und Research & Technology. Polen ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2017.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. 329,3 Millionen Euro und einem Ergebnis von 9,4 Millionen Euro im Jahr 2015 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die BIOTECHNICA/LABVOLUTION (Biotechnologie, Labortechnik), die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit rund 1200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Quelle und weitere Informationen unter www.hannovermesse.de

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