Windpark Martenberg bei Diemelsee-Adorf

Eine neue Dimension der alternativen Energiegewinnung

Diemelsee-Adorf. Mit dem Spatenstich im September 2011 begann der Bau für den „Windpark“ Martenberg zwischen Adorf und dem nordrhein-westfälischen Giershagen.

Die Hannoveraner Firma Lenpower baut dort seitdem kräftig mit schwerem Gerät die größten und leistungsstärksten Windkraftanlagen in der Region.

 

 

 

 

 

Mithilfe seines 150-Meter-Auslegers hievt der Kran den zusammengebauten Rotor in die Höhe.

 

 

Wie Pilze wachsen die Türme in den Himmel.

„Windpark“ Martenberg

 

Die zehn Windkraftanlagen, die auf dem Martenberg entstehen, wurden von den Firma Enercon gebaut.

Technische Daten:

Enercon Typ E 82 E2

Nennleistung: 2.300 kW

Rotordurchmesser: 82 m

Nabenhöhe:  138 m

Jede Anlage kann also rein rechnerisch rund 1450 Haushalte mit Strom aus alternativen Energien versorgen.

Bis Ende Juni will die Betreibergesellschaft Lenpower alle zehn Anlagen fertig montiert haben, ans Netz gehen sie dann nach und nach.

Die Füße der Wind-Riesen haben einen Durchmesser von 13,5 Metern.

 

Nachtrag:

Neuer Windpark bei enercity

Hannover, 06. November 2013.

Zum 1. Oktober 2013 übernahm enercity mit seiner neuen Beteiligungsgesellschaft enercity Erneuerbare GmbH (eEG) von seinem Kooperationspartner LENPower sechs Anlagen aus dem Windpark Martenberg in Nordhessen, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Bereits im August 2012 wurde der Windpark fertig gestellt und erzeugt seitdem regenerativen Strom.

„enercity kommt damit seinem Ziel, bis 2020 alle Privatkunden mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen, wieder einen Schritt näher“, sagt enercity-Vorstandsvorsitzender Michael Feist zu dem Erwerb. „Wir sehen mit dem Windpark das erste Ergebnis unserer im letzten Jahr gestarteten Partnerschaft zur Windkraftentwicklung“, ergänzen die LENPower-Gesellschafter Uwe-Thomas Carstensen und Nils Niescken.

Der nach dem Windpark bei Stendal zweite von enercity erworbene Windpark umfasst sechs Anlagen mit je 2,3 MW und einer Gesamtleistung von 13,8 MW. Es handelt sich um den Anlagentyp enercon E-82 mit einer Nabenhöhe von 138 Metern und einem Rotordurchmesser von 82 Metern. Über den Kaufpreis haben die Partner Stillschweigen vereinbart.

Der Park erzeugt jährlich rund 31.000 MWh (beziehungsweise 31.000.000 Kilowattstunden) Strom und versorgt damit circa 12.400 Durchschnittshaushalte. Nach der Fertigstellung des im Bau befindlichen Windpark bei Stendal lassen beide Parks ab 2014 gemeinsam rund 62 GWh (beziehungsweise 62.000.000 Kilowattstunden) Jahresstromproduktion erwarten. Dies entspricht  dem Strombedarf von etwa zwei Kleinstädten oder einer mittleren Stadt mit 60.000 Einwohnern.

Bis 2020 soll rund 1 TWh  regenerativer Strom (das entspricht einer Milliarde Kilowattstunden) erzeugt werden – eine Menge, die dem Stromverbrauch aller Privathaushalte in Hannover entspricht. Rund die Hälfte dieser Strommenge wird bereits durch enercity und seine Beteiligungsunternehmen auf der Basis von Biogas und Biomasse oder in regionalen Anlagen auf Basis von Wasser-, Windkraft oder Sonnenenergie erzeugt.

Ein Großteil des bis 2020 noch geplanten erneuerbaren Stroms soll durch den Ausbau der Windenergie erzeugt werden. Dazu wird sich enercity auch zukünftig an bereits bestehenden Windparks beteiligen (hierbei stehen Altparks für ein sogenanntes Repowering im Fokus), aber vor allem wird enercity neue Parks in der Region Hannover und im weiteren Umfeld entwickeln.

Im enercity-Windpark Martenberg kommen die bewährten Windkraftanlagen vom Typ enercon E-82 zum Einsatz.

Über enercity:

enercity setzt Maßstäbe in der Energiebranche: Die Stadtwerke Hannover kreierten als erster Energieversorger in Deutschland ihre eigene Marke. „enercity“ war seit 1996 am Markt. Anfang 2000 wurde die Dachmarke „enercity – positive energie“ eingeführt.

Ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung bildet die Leitlinie in der Unternehmensstrategie von enercity. Ein zukunftsfähiger Energiemix mit mehr erneuerbarer Energie und erhöhter Energieeffizienz sind wesentliche Ziele, mit denen enercity die Energiewende aktiv mitgestalten will.

Das kommunale Unternehmen enercity gehört zu den zehn größten Energieversorgern Deutschlands. Die Wachstumsstrategie setzt auf ein Zusammenspiel von effizienten Kraftwerken, dezentralen Energieversorgungskonzepten und erneuerbarer Energieerzeugung.

Kurzportrait zum Kooperationspartner LENPower:

Die LENPower GmbH aus Hannover hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Windenergie. Sie plant, errichtet und betreibt Windparks mit hoher technischer und wirtschaftlicher Qualität in ganz Deutschland. Die LENPower-Gesellschafter sind seit den Anfängen der kommerziellen Windenergienutzung in den achtziger Jahren in Deutschland aktiv und somit Pioniere der Branche. LENPower verfügt über weitreichendes Fachwissen in allen Bereichen der Windparkplanung und der Betriebsführung. Errichtete Windparks betreibt LENPower in der Regel in Eigenregie oder in Kooperation mit örtlichen Partnern. Insbesondere bietet das Unternehmen den Grundstückseigentümern langfristige, lukrative und faire Nutzungsverträge für die benötigten Flächen. Bis heute haben die LENPower-Mitarbeiter deutschlandweit Windparks errichtet und betreut, deren installierte Leistung sich auf mehr als 1.000 umweltfreundliche Megawatt beläuft. Das entspricht dem Stromverbrauch von 500.000 privaten Haushalten, also mehr als eine Millionen Menschen im Jahr.

Quelle und weitere Informationen über enercity finden Sie auf der Website: www.enercity.de

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